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Schnell mal 3.000: AMD Ryzen™ 3000

1999 stellte AMD den legendären Athlon K7 Prozessor der Welt vor. Mit überlegener Geschwindigkeit zu attraktiven Preisen schlug David Goliath – der Athlon wurde zur Erfolgsgeschichte. 2017 erhob sich sein von Grund auf neu entwickelter spiritueller Nachfolger Ryzen™. Jetzt, in Generation drei, basierend auf der deutlich weiterentwickelten Zen 2 Architektur, hat sich AMD endgültig den Platz auf der Spitze des Performance-Olymps gesichert. Das Ergebnis ist ein Prozessor mit bis zu 12 Kernen, der für Gaming-PCs und Bildbearbeitung, Videoschnitt oder 3D-Rendering an leistungsstarken Workstations prädestiniert ist. Und auch die APUs mit integrierter Grafikeinheit sowie die Threadripper Prozessoren mit bis zu 64 Threads wissen zu begeistern.

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Gute Gründe für AMD Ryzen™ 3000 Prozessoren

Mehr Power pro Kern: Im Vergleich zum direkten Vorgänger Ryzen™ 2000 konnte AMD die IPC, also Zahl der ausgeführten Befehle pro Taktzyklus, um bis zu 15 Prozent steigern und so den blauen Konkurrenten überholen. Verantwortlich dafür ist die verbesserte Sprungvorhersage, die die nächste Aufgabe vorausahnt, ein Die-Shrink auf sieben Nanometer sowie der doppelt oder gar viermal so große L3-Cache, auch GameCache genannt.

Mehr Kerne: Statt eines großen Chips, verwendet der Ryzen 3000 kleinere Chiplets, die günstiger in der Herstellung sind. Der Input/Output-Die kümmert sich um die Kommunikation zu den restlichen Komponenten. Dazu kommt mindestens ein CPU-Modul mit sechs oder acht Kernen. Bei zwei Modulen hat der Prozessor zwölf Kerne. Und per simultanem Multi-Threading verdoppelt die parallele Nutzung unterschiedlicher Bereiche die Zahl abarbeitbarer Aufgaben.

Dynamisches Overclocking: Tagelanges Tweaken der Einstellungen gehört dank Precision Boost und manuell aktivierbarem Precision Boost Overdrive der Vergangenheit an. Mithilfe hunderter Sensoren überwacht der Prozessor Temperatur und Stromverbrauch und passt den Takt entsprechend an. Gute Kühlung belohnt Ryzen dadurch sofort mit mehr Geschwindigkeit – alles völlig mühelos und vollautomatisch. Auf Wunsch übertakten Sie aber auch von Hand.

Niedriger Stromverbrauch: Sparsamer Betrieb war wichtiges Entwicklungsziel bei AMD, schließlich wird Zen auch in Notebooks eingesetzt. Daher taktet Ryzen™ bei geringer Auslastung einzelne, momentan nicht genutzte Bereiche unabhängig voneinander herunter. Und dank FinFETs – Transistoren mit niedrigem Stromverbrauch – sowie weiteren Detail-Optimierungen sinkt der Verbrauch sogar bei hoher Auslastung.

Neuronales Netzwerk: Prozessoren teilen jeden Befehl in mehrere Teilbereiche auf, ähnlich schneller Fließbandarbeit. Damit Sprünge im Code diese Tasks nicht ungültig machen und die Pipeline von Neuem gefüllt werden muss, setzt AMD bei der Zen 2 Architektur auf ein selbst lernendes neuronales Netzwerk. Das stellt eine stets gefüllte Pipeline sicher, was Strom spart und die Performance steigert.

Prozessor samt Grafikeinheit: Mit seinen Ryzen™ APUs kombiniert AMD bewährte CPU-Power mit herausragender Radeon-Vega-Grafik auf einem einzigen Chip. So entfesseln Sie beim Gaming das volle Potenzial Ihres PCs – und das ganz ohne zusätzliche Grafikkarte. Damit ist Ihnen höchste Performance bei Games, 3D-Modelling und Videoschnitt gewiss.


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Bitte beachten Sie: Die Ryzen-APUs von AMD sind nur mit den neusten BIOS-Versionen der jeweiligen Mainboard-Hersteller kompatibel. Mehr Informationen dazu finden Sie auf der entsprechenden Hersteller-Webseite. Um Ryzen-3000-Prozessoren auf Mainboards mit X470- oder B450-Chipsatz einzusetzen, benötigen Sie ebenfalls die neuste BIOS-Version, die Sie mit einem Ryzen 1000 oder 2000 installieren können.

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Zuletzt aktualisiert am 30.07.2019 von Cyberport-Redaktion