LG OLED evo AI 2025 und Samsung Crystal UHD Fernseher mit dynamischen Bildschirminhalten vor blauem Hintergrund

Fernseher kaufen: Alle Infos & günstige Angebote

Entspanntes Streaming auf der Couch, packendes Stadiongefühl im Wohnzimmer oder beeindruckendes Kinoerlebnis zu Hause: Ein modernes TV-Gerät bietet dir unzählige Möglichkeiten. Entsprechend groß ist deine Auswahl, wenn du einen neuen Fernseher kaufen möchtest. OLED oder QLED? 4K oder 8K? 65 Zoll oder 55 Zoll? Erfahre hier, welche Kriterien wichtig sind und wie du den passenden Fernseher für dich bei Cyberport findest.


Größenangaben bei Fernsehern

Die Größe des Bildschirms spielt bei Fernsehern eine entscheidende Rolle. Sie wird üblicherweise als Bildschirmdiagonale in Zoll angegeben. Ein Zoll entspricht 2,54 Zentimetern, sodass du die Größenangaben einfach umrechnen kannst. Ein 65-Zoll-Fernseher hat beispielsweise eine Diagonale von ungefähr 165 Zentimetern. Wichtig: Diese Angabe bezieht sich nur auf das Display, das Gerät an sich kann – je nach Breite des Rahmens – größer sein. Beachte außerdem, dass die Länge und Breite vom Format des Fernsehers abhängen. Mittlerweile hat das moderne 16:9-Format das ehemalige 4:3-Format fast vollständig abgelöst. Seltener gibt es auch Fernseher mit 21:9, dem sogenannten Ultrawide- oder Kino-Format.

Beliebte Größen bei TV-Geräten – Bildschirmdiagonale in Zoll & cm

  • 24 Zoll ≈ 61 cm
  • 32 Zoll ≈ 81 cm
  • 43 Zoll ≈ 109 cm
  • 48 Zoll ≈ 122 cm
  • 55 Zoll ≈ 140 cm
  • 65 Zoll ≈ 165 cm
  • 75 Zoll ≈ 191 cm
  • 85 Zoll ≈ 216 cm
  • 98 Zoll ≈ 249 cm
  • 100 Zoll ≈ 254 cm

Die richtige Größe für deinen Fernseher

Welche Größte ist nun perfekt für dein Wohnzimmer oder dein Heimkino. Ob Fernseher mit 65 Zoll, 55 Zoll oder viel größere Modelle geeignet sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Insbesondere ist der Abstand zwischen dir und dem Bildschirm relevant. Sitzt du zu nah am Gerät, fällt es schwer, den gesamten Inhalt zu erfassen. Sitzt du zu weit weg, erscheint das Bild zu klein und der Sehgenuss wird buchstäblich kleiner. Der perfekte Abstand zum Fernseher hängt aber darüber hinaus von der Bildschirmauflösung ab.


Früher gab es die Faustformel: Idealer Abstand = Bildschirmdiagonale in Zentimetern x 2,5. Diese kannst du nach wie vor für Fernseher mit Full-HD-Auflösung (HD = High Definition) anwenden. Sitzt du näher am Gerät, kann das Bild stufig erscheinen, da Bildpunkte erkennbar werden. Fernseher mit 4K oder 8K haben hingegen deutlich höhere Auflösungen und das Bild wirkt selbst aus der Nähe beeindruckend scharf. Hierfür gibt es die Formel: Idealer Abstand (4K) = Bildschirmdiagonale in Zentimetern x 1,5.

Gut zu wissen: Ältere Medienquellen wie DVD oder VHS bieten häufig nur SD-Qualität (SD = Standard Definition). Erscheint das Bild körnig, hilft es, den Abstand zum Fernseher zu vergrößern und so ältere Titel zu genießen. Moderne Smart TVs bieten zudem häufig Bildverbesserungen wie 4K Upscaling mit KI-Technologie.


Bildtechnologien: OLED, QLED & Co.

Ganz entscheidend für den Fernsehgenuss ist die Bildtechnologie. Während es früher fast ausschließlich Röhrenfernseher gab, findest du heute eine große Auswahl verschiedener Technologien für flache und ultraflache Bildschirme. Auch wenn die Flut an Abkürzungen verwirrend erscheinen mag, gibt es eigentlich nur zwei grundsätzliche Methoden zur Bilderzeugung.

Fernseher mit Hintergrundbeleuchtung (LED, LCD)

Bei Fernsehern mit Hintergrundbeleuchtung entsteht das farbige Bild, indem Flüssigkristalle das weiße Hintergrundlicht modulieren. Daher der Name Flüssigkristallbildschirm oder LCD (Liquid Crystal Display). Da die Bildqualität maßgeblich von der Hintergrundbeleuchtung abhängt (tiefes Schwarz ist beispielsweise nur möglich, wenn die Beleuchtung punktuell abgeschaltet wird), hat es sich etabliert, die Fernseher nach Beleuchtungstechnologie zu benennen. So handelt es sich bei LED-Fernsehern (LED = Light-Emitting Diode, Deutsch: Leuchtdiode), QLED-Fernsehern und micro-LED-Fernsehern um LCD-Displays mit verschiedenen Lichtquellen.

Fernseher mit selbstleuchtenden Pixeln

Dem gegenüber stehen TV-Geräte mit selbstleuchtenden Pixeln, die OLED-Fernseher (OLED = Organic Light-Emitting Diode). Die Besonderheit ist, dass die Leuchtdioden aus organischen Halbleiter-Materialien von sich aus leuchten, also keine Hintergrundbeleuchtung benötigen. Dadurch lassen sich besonders dünne und sogar gekrümmte Bildschirme herstellen. Mit QD-OLED-Bildschirmen (QD = Quantum Dot) gibt es von Samsung außerdem eine Weiterentwicklung dieser Technologie. Dabei kombiniert der Hersteller OLED-Technologie und Quantum Dots.


Fernseher verstehen: Kategorien im Überblick

Moderner LED-Fernseher an weißer Wand mit Soundbar, Wohnraum mit Meerblick und Sonnenschein

LCD- / LED-Fernseher

  • LED-Hintergrundbeleuchtung
  • günstiger & verbreiteter TV-Standard
  • hohe Helligkeit
  • Schwarzwerte & Kontrast schwächer als OLED

Zur Bilderzeugung nutzen LCD- bzw. LED-Fernseher ein LCD-Panel, auf dem sich jede Menge individuell steuerbare Pixel befinden. Diese können zwischen fast transparent bis größtenteils lichtundurchlässig gesteuert werden. Dafür gibt es unterschiedliche Panel-Technologien wie IPS und VA. IPS ist blickwinkelstabiler, VA blockiert Licht besser. Doch erst durch eine Hintergrundbeleuchtung wird etwas sichtbar. Dafür wurden anfangs Leuchtstoffröhren genutzt, inzwischen setzen aber alle Geräte auf LEDs – daher der neue Name. Sind alle LEDs am Displayrand angebracht, wird dies Edge-LED genannt. Das ermöglicht besonders dünne Fernseher, allerdings leidet bei dieser Variante die Gleichmäßigkeit des Bildes. Daher gibt es bei Premium-Modellen heutzutage hauptsächlich die Direct-LED-Technologie. Da sich Pixel nicht abnutzen – sie müssen nicht leuchten – und LEDs eine enorme Lebensdauer haben, sind LED-TVs für den Dauereinsatz gut geeignet. 8K-Modelle brauchen für die gleiche Helligkeit mehr Licht, da die höhere Pixeldichte weniger durchlässt.


Moderner OLED-Fernseher mit abstraktem Bild in elegantem Wohnzimmer mit Ledersessel und Tagesdecke

OLED-Fernseher

  • selbstleuchtende Pixel
  • perfekter Schwarzwert & Kontrast
  • Ideal für Filme & Heimkino
  • Premium-Fernseher
Moderner OLED-Fernseher mit abstraktem Bild in elegantem Wohnzimmer mit Ledersessel und Tagesdecke

In OLED-TVs kommt ein organisches Material zum Einsatz, das leuchtet, sobald Spannung anliegt. Jeder Bildpunkt wird einzeln angesteuert, sodass keine Hintergrundbeleuchtung nötig ist. Die OLED-Fernseher zeigen daher sattes Schwarz, selbst wenn der benachbarte Bildpunkt weiß leuchtet. Sie zeichnen sich zudem durch brillante Farben und eine sehr flache Bauweise aus. Die maximale Helligkeit von OLED-TVs ist bei großem Weißanteil allerdings etwas niedriger als bei Top-Modellen mit Mini-LEDs. Früher gas es zudem Bedenken wegen des Burn-in-Effekts, bei dem sich ständig hell leuchtende Bereiche wie Senderlogos einbrennen. Er tritt aber nur bei exzessiver Nutzung auf, zudem verfügen moderne Geräte über entsprechende Schutzmechanismen.


Moderner OLED-Fernseher mit abstraktem Bild in elegantem Wohnzimmer mit Ledersessel und Tagesdecke

QLED- & Mini-LED-Fernseher

  • Quantum-Dot-Farbschicht / Mini-LED
  • hohe Helligkeit & kräftige Farben
  • gut geeignet für HDR-Inhalte
  • verbesserte Farbdarstellung

QLED und Mini-LED sind Weiterentwicklungen der LED-Technologie. Diese basieren auf LED-TVs, unterscheiden sich aber durch ihre Hintergrundbeleuchtung. Für eine höhere Farbgenauigkeit setzen QLEDs auf ein blaues LED-Backlight. Darüber liegt eine Schicht von Nanopartikeln, den Quantum Dots, die die Energie der blauen Lichtstrahlen absorbieren und das Licht dann abhängig von ihrer Größe mit einer exakten Wellenlänge (hier Grün und Rot) wieder abgeben. Wird das Blau der LEDs hinzugemischt, entsteht reines Weiß, das wie gewohnt von einem LCD-Panel gefiltert wird. Übrigens: Samsung nennt diese Technologie QLED, LG NanoCell und Sony Triluminos. Bei Mini-LED-Fernsehern ist die Anzahl der LEDs deutlich erhöht, was für hohe Helligkeiten bei starken Schwarzwerten sorgt.


Leuchtender transparenter Würfel mit AI-Beschriftung als Symbol für künstliche Intelligenz im Smart TV und digitale Vernetzung in Blau und Pink.

Smart TVs

  • Internet- und App-Funktionen
  • Zugriff auf Streaming-Dienste
  • unterstützt oft Sprachsteuerung
  • Betriebssystem je nach Hersteller
Leuchtender transparenter Würfel mit AI-Beschriftung als Symbol für künstliche Intelligenz im Smart TV und digitale Vernetzung in Blau und Pink.

Sprachsteuerung, Internetzugang, Mediatheken, KI-Funktionen: Smart TVs sind Fernseher mit integriertem Betriebssystem – dadurch bieten sie dir zahlreiche App-Funktionen, ähnlich wie eine Mischung aus Fernseher und PC. Grundsätzlich gibt es Smart TVs mit unterschiedlichen Bildtechnologien wie OLED, QLED und Co. Der Umfang der smarten Funktionen richtet sich nach dem Angebot des Herstellers, allgemein sind aber diverse Möglichkeiten integriert: Vom Webbrowser über App-Stores und Mirroring bis hin zur Smart-Home-Integration.


Von Full HD bis 8K: Auflösung bei Fernsehern

Die Auflösung von Fernsehern gibt an, aus wie vielen Bildpunkten (Pixeln) sich ein Fernsehbild zusammensetzt. Allgemein gilt: Je mehr Pixel pro Fläche vorhanden sind, umso schärfer ist die Wiedergabe. Gerade bei großformatigen Geräten macht sich das enorm bemerkbar. Aktuell gibt es drei relevante Standards, wobei einer noch eher ein Zukunftsthema ist: Full HD, 4K und 8K.

 

Full HD (1920 × 1080 Pixel) findest du bei Einstiegsgeräten und kleineren Fernsehern zum günstigeren Preis. Die Anschaffung lohnt sich, wenn du seltener fernsiehst oder nur wenig Platz für das Gerät hast.

 

4K (Ultra HD) (3840 × 2160 Pixel) ist heute der Standard, wenn du hochwertige Fernseher kaufen möchtest. Über acht Millionen Bildpunkte sorgen für gestochen scharfe Filme und Streams.

 

8K (7680 × 4320 Pixel) liefert noch einmal mehr Details als 4K, bislang gibt es aber wenig 8K-Bildschirme und auch wenige Inhalte in nativer 8K-Auflösung, sodass es sich eher noch um ein Zukunftsthema handelt.

 

Grundsätzlich hängt das Bild nicht nur von der Auflösung des Fernsehers ab, sondern vom Format der Medien, die du abspielen möchtest. 4K-Inhalte liefern unter anderem Streaming-Dienste wie Netflix und Disney+ und auch YouTube sowie Blu-rays. Per Upscaling-Technologie lassen sich auch Full-HD-Inhalte wie das lineare Fernsehprogramm auf 4K hochrechnen.


Was ist HDR?

Die HDR-Technologie (High Dynamic Range) wurde entwickelt, um Helligkeit, Kontraste und Farben zu optimieren. Im Gegensatz zu SDR-Geräten (Standard Dynamic Range) liefern HDR-Fernseher noch realistischere, kontrastreichere und detailliertere Bilder.


Was bringt das konkret? In Naturaufnahmen wirken Landschaften durch helleres Sonnenlicht beeindruckender, in Action-Titeln sorgen realistisch leuchtende Explosionen für höchste Spannung. Und auch dunklere Filmszenen profitieren, da du dank HDR mehr Details wahrnehmen kannst.


Mittlerweile gibt es verschiedene HDR-Standards:


HDR10: Lizenzfreier Basis-Standard, der von (so gut wie) jedem HDR-fähigen Fernseher unterstützt wird. Die maximale Helligkeit ist hierbei für den gesamten Film einheitlich definiert.


HDR10+: HDR 10+ ist eine Weiterentwicklung von HDR10 mit dynamischen Metadaten für eine individuelle Optimierung von Szene zu Szene.


Dolby Vision: Dolby Vision ist ein Premium-HDR-Standard, der von großen Produktionsfirmen häufig genutzt wird. Charakteristisch dafür sind eine sehr präzise Bildoptimierung und eine verbesserte HDR-Darstellung durch dynamische Metadaten.


Gut zu wissen: HDR alleine ist noch kein Kriterium für einen hochwertigen Fernseher. Die Bilddarstellung hängt wesentlich von der Technologie, der Auflösung und weiteren oben genannten Faktoren ab. Zudem genießt du die HDR-Vorteile nur dann, wenn dein Fernseher den jeweiligen Standard unterstützt. Wenn du einen HDR-Fernseher kaufen möchtest, achte also unbedingt auf den verwendeten HDR-Standard.


Finde den passenden Fernseher für deinen Einsatzzweck

Moderne PlayStation 5 Konsole mit zwei Controllern neben großem Fernseher mit Actionfilm und grüner Zimmerpflanze auf weißem TV-Schrank.
Sport, Heimkino oder Gaming? Je nach Einsatzzweck sind unterschiedliche Features relevant

Fernseher für Streaming & Serien

Wenn du Medien überwiegend streamst, ist ein Smart TV die ideale Wahl. Seine Apps erlauben dir, Inhalte von diversen Online-Quellen abzurufen. Fernseher mit Upscaling-Technologie heben sogar ältere Videos auf ein höheres Niveau in Sachen Schärfe und Bildqualität. Im mittleren Preissegment findest du QLED-Geräte zahlreicher Hersteller, die genau diese Anforderungen erfüllen. Möchtest du besonders scharfe Kontraste und tiefes Schwarz, bieten sich Premium-Fernseher mit OLED-Technologie an.

Fernseher für das Heimkino

Wenn du zu Hause ein Kinoerlebnis schaffen willst, brauchst du ein Gerät mit starken Schwarzwerten, hohem Kontrast und guter HDR-Technologie. So wirken Darstellungen auch auf großen Bildschirmen lebendig und brillant. Wähle je nach Raumgröße Heimkino-Fernseher mit bis zu 254 Zentimeter (100 Zoll) Diagonale, zum Beispiel mit OLED-, QD-OLED- oder Mini-LED-Technologie. Gerade bei großen Bildschirmen lohnt sich die Investition in 4K-Displays enorm.


Tipp: Achte beim Heimkino darauf, den Raum abzudunkeln, um echtes Kinogefühl zu schaffen. Alternativ brauchst du für das Heimkino im Wohnzimmer Fernseher mit hoher Helligkeit, sodass du auch bei Tages- und Restlicht fernsehen kannst. Passend dazu findest du bei Cyberport

Mann spielt Autorennspiel auf großem Flachbildfernseher mit Gaming-Menü und Rennwagen auf der kurvigen Strecke

Gaming-Fernseher

Du wünschst dir einen Gaming-Fernseher für packende Spielerlebnisse? Dann sind Geräte mit hoher Bildwiederholrate (120 Hertz), schneller Datenübertragung (zum Beispiel HDMI 2.1) und niedrigem Input Lag (Verzögerung der Bilddarstellung) die richtige Wahl. Darauf laufen Spiele enorm flüssig – und das verschafft dir manchmal den entscheidenden Zeitvorteil. Hochwertige OLED- und Mini-LED/LED-Fernseher bieten dir genau das.

Fernseher für Sportübertragungen

Wenn du Sportevents streamen möchtest, ist eine hohe Bildwiederholrate wichtig. Dadurch gibt es keine Bewegungsunschärfen, selbst bei rasanten Sportarten wie Fußball oder American Football. Hohe Helligkeiten und Kontraste tragen ebenso dazu bei, dass du jede Szene gestochen scharf und klar siehst. Zusätzlich empfiehlt sich eine Soundbar fürs Stadiongefühl.

Fernseher für die Familie

Als Fernseher für die Familie bieten sich Allrounder wie LED-Fernseher oder im Premium-Segment OLED-Fernseher an. Gerade wenn das Gerät auch tagsüber bei hellen Räumen ab und zu laufen soll, ist eine hohe Helligkeit wichtig – OLED- und Mini-LED-Modelle sind hier die Spitzenreiter. Smarte Funktionen mit Kindersicherung sind zusätzlich sinnvoll.

Tipp: Bist du noch auf der Suche nach Inspirationen? Dann sieh dir auch unsere Fernseher Bestenliste an oder besuch einen der Cyberport Stores und erkunde unsere Auswahl. Und wenn du deinen neuen Fernseher günstig online kaufen möchtest, wirf unbedingt einen Blick in unser TV Outlet mit aktuellen Angeboten.


Wichtige Fachbegriffe rund um den Fernseher-Kauf

Von Nits bis Local Dimming: Auf der Suche nach deinem neuen Fernseher begegnen dir unterschiedliche Fachbegriffe. Hier siehst du die wichtigsten von ihnen mit Erklärung auf einen Blick:


  • ALLM (Auto Low Latency Mode): Der ALLM ist ein Modus, bei dem der Fernseher die Verzögerung automatisch minimiert – spannend vor allem für Gaming.
  • Bewegungsunschärfe: Die Bewegungsunschärfe bei Fernsehern war vor allem in den ersten Jahren der Flachbildtechnologie ein Problem. Moderne Geräte mit hohen Bildwiederholraten und minimalen Reaktionszeiten zeigen so gut wie keine Bewegungsunschärfe.
  • Bildwiederholrate: Die Bildwiederholrate gibt an, mit welcher Frequenz Bilder wiederholt werden. Üblich sind 60-mal bis 120-mal pro Sekunde, das entspricht 60 Hertz bis 120 Hertz. Hohe Bildwiederholraten bedeuten flüssigere Bewegungen bei weniger Unschärfe.
  • Blickwinkelstabilität: Die Qualität des Bildes hängt bei Fernsehern vom Blickwinkel ab. Wer von der Seite auf den Bildschirm sieht, kann blassere Farben oder einen schwächeren Kontrast wahrnehmen. OLED-Fernseher gelten als besonders blickwinkelstabil und zeigen diesen Effekt gar nicht oder kaum. 
  • Helligkeit: Die Leuchtkraft (fachsprachlich Leuchtdichte) bei Fernsehern wird in Nits (Candela pro Quadratmeter) gemessen. Hohe Helligkeiten sind wichtig, wenn du deinen Fernseher in hellen Räumen positionierst oder das volle Potential von HDR ausschöpfen möchtest.
  • HDMI 2.1: Der HDMI 2.1-Standard ist ein modernes, weit verbreitetes HDMI-Format, das mit seiner enormen Datenübertragungsrate beispielsweise 4K-Wiedergaben bei 120 Hertz Bildwiederholrate ermöglicht.
  • Input Lag: Der Input Lag beschreibt die Verzögerung zwischen Bildeingabe und -darstellung. Minimale Verzögerungen sind vor allem für Gaming-Fernseher wichtig, denn dadurch kannst du viel schneller reagieren als andere.
  • Kontrast: Der Kontrast ergibt sich aus dem Unterschied zwischen dem hellsten Weiß und dem tiefsten Schwarz. Hohe Kontrastwerte bedeuten mehr Bildtiefe, kräftigere Farben und eine realistischere Darstellung.
  • Local Dimming: Local Dimming kommt insbesondere bei LCD- und Mini-LED-Fernsehern zum Einsatz. Dabei werden bestimmte Bereiche der Hintergrundbeleuchtung lokal gedimmt, was den Kontrast erhöht, den Schwarzwert verbessert und Grauschleier minimiert.
  • Reaktionszeit: Die Reaktionszeit gibt an, wie schnell Pixel die Farbe ändern können. Kurze Reaktionszeiten vermeiden Schlieren und sorgen für eine schärfere Darstellung von Bewegungen – ideal für Sportübertragungen und rasante Actionfilme.
  • Schwarzwert: Der Schwarzwert gibt an, wie dunkel der Fernseher schwarze Bereiche darstellen kann. Hohe Schwarzwerte sorgen für einen stärkeren Kontrast, zudem sieht das Bild auch bei Nachtszenen klar aus. OLED-Fernseher erreichen meist besonders gute Schwarzwerte, da sich Pixel gezielt abschalten lassen.
  • Upscaling: Das Upscaling ist eine Technologie, bei der das TV-Gerät niedriger aufgelöste Inhalte auf die Auflösung des Fernsehers hochrechnet, relevant ist vor allem das 4K-Upscaling für schärfere Bilder.
  • VRR (Variable Refresh Rate): Fernseher mit VRR passen die Bildwiederholrate dynamisch an. Die Funktion ist nützlich für flüssigeres Gaming und eine stabilere Darstellung.

Features der unterschiedlichen TV-Hersteller

Wenn du einen Fernseher kaufen möchtest, findest du Angebote diverser Markenhersteller. Dadurch hast du nicht nur die Wahl aus verschiedenen Technologien, sondern auch aus zahlreichen Features und Sonderfunktionen, welche zum Teil exklusiv bei bestimmten Marken verfügbar sind.

So setzt Philips als Alleinstellungsmerkmal auf Ambilight. Smarte Algorithmen analysieren stets das aktuelle Fernsehbild und nutzen zahlreiche farbige und individuell ansteuerbare LEDs auf der Rückseite, um das Bild über die Displayränder hinaus zu erweitern. Zudem ist eine Einbindung in Philips Hue möglich. Das sorgt für mehr Immersion beim Fernsehen oder Gaming, weil die Beleuchtung farblich zum Bildschirminhalt passt. 

Flacher Fernseher an Wand mit leuchtendem Ambilight zeigt Astronauten im Wasser bei Sonnenuntergang
Hersteller-Sonderfunktionen wie Ambilight sorgen für noch mehr Immersion

Manche Samsung-TVs und -Soundbars verstehen sich bestens und ergänzen sich gegenseitig für besonders raumfüllenden Klang. Die The Frame-Modelle sehen wie Bilderrahmen aus und zeigen – wenn jemand im Raum ist – auf Wunsch Kunstwerke oder eigene Fotos an. Fast, als ob ein Gemälde an der Wand hängt. Der Rahmen ist austauschbar, um perfekt ins Wohnungsdekor zu passen. Für den Außeneinsatz bietet Samsung hingegen The Terrace an. Diese Geräte sind spritzwassergeschützt, hervorragend entspiegelt und extrem leuchtstark – perfekt für den Fernsehgenuss auf der Terrasse.


LG bringt mit einer riesigen Angebotspalette OLED in den Mainstream und glänzt unter anderem mit großer Anschlussvielfalt. Wenn du gerne zockst, kommt du dank HDMI 2.1 und Support für variable Bildwiederholungsraten, 120 Hertz und HDR-Gaming auf deine Kosten. Und das bei Bildschirmdiagonalen ab 42 Zoll – ideal für die Nutzung als PC-Monitor.


Sony und Panasonic konzentrieren sich auf möglichst akkurate Bildwiedergabe. Du siehst also genau das, was die Regisseurinnen oder Regisseure abgesegnet haben. Beim Sony A95K ist die Bildschirmfläche selbst der Lautsprecher. Und wenn du eine richtige Surround-Anlage besitzt, sparst du dir einfach den passiven Center-Speaker – der Fernseher hat einen Lautsprecher-Eingang, um den AV-Receiver anzuschließen. So kommen Stimmen direkt aus den Mündern der Charaktere und dein Wohnzimmer wirkt ohne Center gleich viel aufgeräumter.


Auch bei der Bedienung gibt es Unterschiede: LG nutzt beispielsweise gerne eine Fernbedienung, mit der du auf die auszuwählende Option zielst, Samsung bietet bei Top-Modellen eine Fernbedienung mit Solarzellen, sodass du dir keine Gedanken um Batterien zu machen brauchst. Samsung und LG nutzen eigene BetriebssystemePhilipsSony und Panasonic setzen auf Android TV und eine klassischere tastenbasierte Menüführung. Gerade Panasonic bleibt seiner Nutzeroberfläche dabei besonders treu– Fans der Marke fühlen sich schnell zu Hause und verstellen oft genutzte Einstellungen, ohne hinzusehen.



Symbol eines Informationszeichens in einem schwarzen Kreis auf weißem Hintergrund

Zubehör für Fernseher kaufen

Mit Zubehör holst du aus deinem neuen Fernseher noch mehr heraus. Auch wenn viele TV-Geräte Lautsprecher bereits inkludiert haben, lohnen sich Soundbars oder komplette Heimkino-Systeme für den perfekten Raumklang. Bei Cyberport findest du außerdem TV-Wandhalterungen, AV-Receiver, HDMI-Kabel und diverses weiteres TV-Zubehör.

Samsung Subwoofer und Soundbar neben einem Fernseher mit rot leuchtendem Flamingo am Seeufer auf grauem Sideboard