Tests

Panasonic Lumix DMC-FZ1000 Bridgekamera im Test



4
Zugeordnete Tags Panasonic | Lumix | Kamera
Bereiche

Bewertung
Überragende Bridge-Cam
4,5

 Pro

  • 4K-Videofunktion
  • Schneller & leiser Autofokus
  • Großer Sensor für eine Bridgekamera
  • Geringes Bildrauschen
  • Große Blende
  • Große Brennweite
  • Gute Soundleistung bei Aufnahmen
  • Hoher Bedienkomfort
  • Gute Verarbeitung
  • Annehmbares Gewicht

 Contra

  • Kein Touch
  • Beiliegende Software mäßig
  • Zoom-Umschalter ungewöhnlich
  • Batteriefach-Abdeckung lässt sich leicht versehentlich öffnen

„Nie im Leben hole ich mir eine Bridgekamera. Die kann nicht viel mehr als die meisten Kompakten, kostet viel zu viel Geld und erreicht bei Weitem nicht die Qualität von DSLRs.“ Ich müsste lügen, wenn ich behaupten würde, solche Gedanken seien mir noch nie durch den Kopf gegangen. Genau genommen bin ich sogar ein Spiegelreflexverfechter bis aufs Messer. Und trotzdem konnte ich nicht ablehnen, als ich die Möglichkeit bekam, die Panasonic Lumix DMC-FZ1000 zu testen.

Ja, sie liegt mit derzeit 735,- Euro im Preisniveau vieler Consumer-DSLRs. Ja, sie kann mit Wechselobjektiven nichts anfangen. Ja, sie ist nicht uneingeschränkt kompakt.  Aber 20,9 Megapixel, Klapp-Display, digitaler Sucher, Megazoom und 4K-Videoaufzeichnung sprechen eine deutliche Sprache. Und gerade bei Letzterer gibt sich die FZ1000 als Vorreiter. Das klingt doch alles in allem sehr spannend und macht es für mich besonders interessant zu erfahren, inwieweit die Bridgekamera klassischen DSLRs das Wasser reichen kann. Gehen wir ans Werk.

Ausstattung

Klassische Zubehör-Ausstattung auf DSLR-Niveau

Kompakter Bridge-Cam-Karton
Der Karton stellt auch das separat erhältliche Zubehör vor.
Kamera, Tragegurt, Gegenlichtblende, Ladegerät, Akku, Software
Die Kamera bringt gut 830 Gramm auf die Waage ...
... und zoomt bis 400 Millimeter (crop).
Kompakter Bridge-Cam-Karton

Schon beim Unboxing verschiebt die Lumix DMC-FZ1000 die Bridgekamera-Messlatte deutlich Richtung Spiegelreflex. Unter der nützlichen Anleitung und einer CD mit Treibern und Software-Sammlung finde ich die Panasonic-Cam sowie ein stattliches Zubehör-Portfolio. Hierzu gehören Tragegurt, Gegenlichtblende, Ladegerät, Akku sowie USB-Kabel.

Was zum Knipsen nun noch fehlt ist eine SD-Karte, die idealerweise mindestens den Standard UHS Class 3 beherrschen sollte. Für reine Fotoaufnahmen ist diese Geschwindigkeitsklasse zwar keine Voraussetzung, für die reibungslose Aufzeichnung von 4K-Videos hingegen schon. Ich habe mich hier für eine Panasonic Gold Pro SDHC-Karte mit 32 Gigabyte Kapazität entschieden, die mir gute 30 Minuten 4K-Videoaufzeichnung ermöglicht.

Haptik

So muss eine Bridge-Cam in der Hand liegen

Haptisch erinnert mich die FZ1000 an manche DSLR.
Rändelrad links für Auslöse-Features
Moduswahlrad, Einschalter, Auslöser & Co.
Digitaler Sucher, Steuerkreuz & Funktionstasten
Zoom-Umschalter & Bildstabilisator am Objektiv
Die Lumix verfügt über einen Systemblitz & einen Blitzschuh.
Auch die Zeiss-Optik zeigt gute Haptik.
Haptisch erinnert mich die FZ1000 an manche DSLR.

Auch in Sachen Haptik schmeichelt die FZ1000 eher den DSLR-geschulten Händen. Dabei fällt zunächst das doch recht stattliche Gewicht von 830 Gramm inklusive Akku und SD-Karte auf. Zum Vergleich: Der Body der Nikon D5500, der preislich ähnlich aufgestellt ist, liegt inklusive Akku und Karte bei 470 Gramm. Nimmt man hier jedoch ein Objektiv mit vergleichbarer Brennweite hinzu, bringt die SLR noch einmal bis zu 1 Kilogramm mehr auf die Waage. So ist die Lumix DMC-FZ1000 letztlich die „kompaktere“ und leichtere Reise-Option, die aber gleichzeitig sehr gut und sicher in der Hand liegt.

Ebenso positiv fallen die zahlreichen Funktionstasten auf, die den Weg über das Menü in vielen Fällen ersparen. Hier stehen 5 vordefinierte und alternativ frei belegbare Funktionstasten, ein vielseitiges Steuerkreuz für unter anderem ISO- und Weißabgleichs-Direkteinstellung sowie drei Rändelräder für Moduswahl, Auslöse-Vorwahl und Blendenwertsteuerung zur Verfügung. All das ist in Daumen- und Zeigefingerreichweite und sorgt so dafür, dass ich mich schon beim ersten Experimentieren mit der Panasonic-Cam absolut zuhause fühle.

Als drittes haptisches Positivum stellt sich die Objektivsteuerung heraus. Zwar kann ich das Objektiv via Zoom-Wippe am Auslöser fernsteuern, aber wenn ich den Schalter an der Linse von Fokussierung auf Zoom umstelle, zoome ich auch mechanisch direkt am Objektiv, wie ich es von meiner Spiegelreflex gewohnt bin. Auf Fokussierung stelle ich den Schalter von da an nicht mehr, schließlich genieße ich die Freiheit zu sehr, die ich beim manuellen Zoomen direkt am Objektiv habe.

Ein kleiner Bedienungs-Wermutstropfen soll an der Stelle noch erwähnt sein: Beim Fotografieren bin ich recht häufig an der Batteriefach-Verriegelung hängen geblieben, wodurch sich das Batteriefach öffnete. Zum Glück ist der Akku selbst durch eine kleine Sicherung gegen das Herausfallen geschützt, was den kleinen funktionalen Mangel gut kaschiert.

Bildqualität

Starke Brennweiten & große Blende

Low-Light-Schnappschuss ohne Stativ
Dank Stabilisator überzeugt auch der Zoom.
Gute Weitwinkel-Optionen
Low Light aus dem Handgelenk bei ISO 800.
Das Bildrauschen hält sich in Grenzen.
Scharfe Aufnahmen bis ins Detail
Zuverlässige Fokussierung auf den gewünschten Fokuspunkt
Die Lumix-Bilder bieten genug Raum ...
... für Ausschnittsvergrößerungen.
Überzeugende Farben & Kontraste
Low-Light-Schnappschuss ohne Stativ

Über Gedeih und Verderb einer Bridgekamera entscheidet nicht zuletzt das Objektiv, schließlich habe ich hier nicht die Möglichkeit, je nach Einsatzzweck zu wechseln, und bezahle letztlich doch zu viel, um mich mit kleinen Brennweiten zufrieden zu geben. Bei der Lumix DMC-FZ1000 hat Panasonic eindeutig geklotzt und der Kamera ein Immerdrauf mit 25 bis 400 Millimetern zur Seite gestellt. Diese Werte rechnen den Cropfaktor bereits ein, wobei  die reale Brennweite bei 9,1 bis 146 Millimetern liegt. In Telestellung ist der Wert so durchaus stattlich, im Weitwinkel gänge – dem Crop-Faktor von 2,7 geschuldet – noch mehr.

Kompromisse – im Vergleich zur DSLR – geht die Lumix allerdings bei der Sensorgröße ein und kommt mit einem 1-Zoll-Sensor daher, der mit 12,8 mal 9,3 Millimetern Seitenlänge lediglich knapp 1/3 des APS-C-Formats erreicht. Im Vergleich zu anderen Bridgekameras fällt der Sensor hingegen ordentlich groß aus und liefert im Vergleich zu den üblichen 1/2,3-Zoll-Verdächtigen zirka die vierfache Sensorfläche. So schafft der Sensor in Kombination mit dem lichtstarken Objektiv eine durchweg beeindruckende Bildleistung. 20,9 Megapixel ermöglichen knackscharfe Fotos mit Potenzial für Detailvergrößerungen und dank zuverlässigem Bildstabilisator am Objektiv verwackle ich beim Auslösen in langen Brennweiten oder bei längeren Belichtungszeiten nicht gleich.

Über die gesamte Zoom-Distanz habe ich zudem eine stattliche Offenblende zur Verfügung, die bei 25 Millimetern mit 2.8 startet und bei 175 Millimetern und 4.0 landet. Lichtschwächer wird das Objektiv auch bei 400 Millimetern nicht, sodass ich auch in Low-Light-Situationen bei entsprechend angepasster ISO und Verschlusszeit noch gut aus dem Handgelenk und ohne Stativ auslöse.

Und wo wir gerade bei der ISO sind: Standardmäßig versteht sich die Panasonic Lumix DMC-FZ1000 auf ISO-Werte von 125 bis 12.800, erweitert sogar auf ISO 80 und 25.600. Dabei kommt der Bildsensor einige ISO-Stufen lang hervorragend mit dem Bildrauschen klar. Auch bei ISO 1.250 hält sich das Rauschen noch gut in Grenzen, was mir abermals das losgelöste Knipsen im Dämmerlicht erleichtert. Darüber hinaus erreicht aber auch die FZ1000 ihre Rauschgrenzen.

Bei all dem Lob muss ich allerdings auch noch einen Kritikpunkt loswerden: Der Objektivdeckel ist ein Grauen. Die Verschlussmechanik ist derart steif, dass ich den Deckel kaum am Objektiv einrasten kann. So passierte es leider mehr als einmal, dass ich trotz langen Justierens letztlich den Deckel unterwegs verlor. Hier wurde allerdings nachgebessert. Für meinen Test stand mir ein Vorserienmodell zur Verfügung, bei den aktuellen Serien-Modellen gibt es am Objektivdeckel nichts mehr auszusetzen – gut gemacht.

Video-Aufzeichnung

Überzeugende 4K-Videos mit leisem & treffsicherem Autofokus

Bevor ich mich der viel-gepriesenen Videofunktion der Panasonic Lumix DMC-FZ1000 zuwende, möchte ich zunächst noch ein Wort zum Autofokus verlieren. 49 Messfelder bringt er mit, versteht sich zeitgemäß auf Gesichts- und Augenerkennung und arbeitet selbstverständlich auf Wunsch auch kontinuierlich. Dabei funktioniert die Fokussierung einerseits äußerst treffsicher und andererseits extrem schnell und leise. Diese Facts sind beim Foto-und Videografieren unverzichtbar, wobei vor allem die ruhige Betriebsweise des Autofokusmotors jeder Videoaufnahme zugutekommt. Für Letztere steht mir bei der FZ1000 erstmalig auf einer Bridge-Cam auch der 4K-Modus zur Verfügung, sodass ich Filme mit bis zu 3.840 mal 2.160 Pixeln bei 25 Frames per Second aufnehmen kann.

Das Ergebnis: Knackscharfe, nahezu plastisch wirkende Filme, die bis ins letzte Detail überzeugen. Der kontinuierliche Autofokus arbeitet dabei souverän und trifft sein Ziel zumeist punktgenau. Liegt er einmal daneben, justiert er schnell und vor allem leise nach. So habe ich keinerlei Fokussiergeräusche des Objektivs auf meiner 4K-Aufnahme und genieße neben hervorragendem Bild auch stattlichen Stereoton – ganz ohne Zusatzmikro. Wer sich dennoch nicht auf den Autofokus verlassen möchte, kann natürlich auch manuell scharfstellen.

Voraussetzung für eine gelungene Aufzeichnung ist die bereits oben erwähnte SD-Karte mit Standard UHS Class 3, die mit genügend Megabyte pro Sekunde aufzeichnet. Ohne eine solche Karte sind zwar keine 4K-, aber sehr gute Full-HD-Videos drin, die ich mit wahlweise 25 oder 50 Bildern pro Sekunde verewige.

Bedienung

Die Wunderwelt der Lumix-Bedienung

Klappbares Display, leider ohne Touch
Das Display zeigt auf Wunsch Histogramm, Wasserwaage ...
... oder auch alle relevanten Einstellungen.
Über die Menüs nehme ich eine Vielzahl an Einstellungen vor.
Bildstil-Anpassungen
Qualitäts-Features
Video-Setup
Die Panasonic Image App zeigt meine Bildgalerien ...
... lässt mich alle wesentlichen Einstellungen anpassen ...
... und letztlich steuere ich auch die Aufnahme fern.
Klappbares Display, leider ohne Touch

All das funktioniert auch deshalb so beeindruckend, weil sich die Lumix DMC-FZ1000 durchweg intuitiv bei der Bedienung gibt. Das beginnt bei der Tastenanordnung auf DSLR-Niveau inklusive zahlreicher Funktionstasten sowie Rändelrädern, mit denen ich Serienbilder und Bild- beziehungsweise Videoprogramme einstelle. Hinzu kommt ein klappbares Display, das auch in schwierigen Perspektiven den optimalen Überblick garantiert. Ich muss jedoch zugeben, dass ich mich für ebensolche Perspektiven doch lieber wälze und winde und auf Teufel-komm-raus durch den Sucher schaue. Daher blieb das Klapp-Display in meinem Test zumeist auch zugeklappt.

Was ich beim Display in dieser Klasse etwas vermisst habe, ist die Touch-Funktionalität. Zu gerne hätte ich vor allem den Fokuspunkt per Touch auf das Display bestimmt, aber hier kommt mir die Kamera doch etwas umständlich mit dem Weg über die Funktionstasten.

Was die Lumix allerdings ganz souverän löst, ist die Zufriedenstellung des Sucher-Fanatikers. Der bekommt hier nämlich einen digitalen Sucher geboten, der ein gutes Fotografier-Erlebnis für all jene biete, die Spiegelreflex gewohnt und LiveView-abgeneigt sind. Ich zumindest nutze fast ausschließlich den Sucher und vergesse darüber mit der Zeit auch, dass das gebotene Bild etwas künstlich wirkt.

Alles weitere für die Bedienung Nötige stelle ich über das ausladende und sehr detailreiche Menü ein. Da ich hier ein Vorserien-Modell teste, befindet sich auch die Software noch auf Vorserienstand. Davon merke ich allerdings während des Tests nichts. Im Gegenteil: Die intuitive Menüführung und die leicht verständlichen Optionen erlauben mir Eingriff in alle Bereiche – von Bildeffekten über Belichtungsmessung bis Konnektivität. Mit etwas Zeit richte ich die Kamera so exakt auf meinen Bedürfnisse aus – eine hervorragende Vorstellung.

Und last but not least muss beim Thema Bedienung auch die Panasonic Image App ins Gespräch gebracht werden. Per Wi-Fi und NFC verbinde ich darüber mein Smartphone mit der Kamera und kann mir so die aufgezeichneten Fotos und Video auf dem Smartphone-Bildschirm anschauen. Oder ich gehe noch einen Schritt weiter und steuere die Kamera kurzerhand vom Phone aus fern. Von Zoom über ISO und Weißabgleich bis zu Blende und Verschlusszeit nehme ich bei Bedarf alle Einstellungen auf meinem Sony Xperia vor und drücke danach via Touch den Auslöser – die hohe Kunst der Kamera-Konnektivität.

Software

Durchschnittliches Software-Beiwerk

PHOTOfunSTUDIO 9.5 PE zur Verwaltung der Fotos & Videos
Für die Bildbearbeitung ist SILKYPIX Developer Studio 4.1 SE an Bord.
Eine Videoschnitt-Software gibt's per Download.
Features & Effekte sind eher mäßig professionell.
PHOTOfunSTUDIO 9.5 PE zur Verwaltung der Fotos & Videos

Wie bereits am Anfang erwähnt liegt der Lumix DMC-FZ1000 auch eine Software-CD bei, die mit drei Programmen aufwartet, die wiederum alle wesentlichen Bereiche der Nachbearbeitung abdecken sollen. Das beginnt beim von Panasonic entwickelten PHOTOfunSTUDIO 9.5 PE, das sich auf Archivierung und dem Management von Bildern und Videos fokussiert. Die Aufnahmen sortiere ich dabei auf Wunsch nach Keyword oder verlasse mich auf Icons, die die Software entsprechend dem Ordner-Inhalt zuweist. Leider geht das alles aber nur bei verbundener Lumix oder eingelegter SD-Karte. Auf beliebige Quell-Ordner kann ich hier nicht zugreifen. Schade, denn so verliert die Software einiges an Attraktivität.

Hinzu gesellt sich SILKYPIX Developer Studio 4.1 SE, das der Nachbearbeitung von Fotos dient und am ehesten mit Lightroom oder Camera Raw gleichzusetzen ist. An sich bietet die Software auch zahlreiche Features, die ich von Adobe kenne und macht einen ordentlich intuitiven Eindruck. Leider kann ich mich als alter Photoshopper partout nicht mit der Gratis-Software anfreunden. Doch das soll der Suite nicht zur Last gelegt werden.

Zu guter Letzt liegt auch noch die Full-HD-Videobearbeitung LoiLoScope bei, die ich nach Setzen eines Shortcuts auf dem Desktop erst einmal aus dem Netz laden muss. Nach Download und Installation nimmt mich die Software Schritt für Schritt an die Hand und erklärt mir, wie ich zum fertigen Video komme. Dabei gibt sie sich auch in Hinblick auf die Effekte eher plakativ und erinnert an „preiswerte“ Urlaubsvideo-Tools. Doch das größte Manko: Full HD kann sie ganz gut, aber sobald ich die 4K-Videos der Lumix bearbeiten will, gerät LoiLo massiv ins Stocken und arbeitet gleich einmal nicht weiter.

Fazit

Hervorragende Bridgekamera für brillante Bilder

Ich hätte nie gedacht, dass ich mal von einer Bridgekamera so begeistert sein würde, lasse ich doch nichts über meine Nikon-DSLR kommen. Die Lumix DMC-FZ1000 von Panasonic hat mich jedoch eines beeindruckend Besseren belehrt. Bei annehmbarem Gewicht bietet die Lumix-Cam Bedienkomfort pur auf Spiegelreflexniveau und punktet zudem mit licht- und brennweitenstarkem Objektiv. Die Bildqualität ist über jeden Zweifel erhaben, ebenso wie die 4K-Videofunktion, die vor allem vom schnellen und leisen Autofokus profitiert.

Clevere Details wie Klapp-Display, digitaler Sucher und Blitzschuh runden das Kamerapaket ab und lassen kleinere Mängel wie die fehlende Touch-Funktionalität und die leicht versehentlich entriegelbare Akkuklappe schnell vergessen. Letztlich gilt aber auch bei der FZ1000 die Gretchenfrage: Wie viel willst du für eine Kamera ausgeben und was erwartest du bei einer Kamera für gut 750 Euro. Wer auf Wechselobjektive und größere Sensoren verzichten kann und dennoch eine Profi-würdige Kamera mit Mobilitätsbonus kaufen möchte – von der 4K-Funktion ganz zu schweigen – dem sei die Panasonic Lumix DMC-FZ1000 wärmstens empfohlen.

kw1430_c-panasonic-lumix-dmc-micro-four-thirds-kamera-wechselobjektiv-2-_d22920i1

RSS-Feed

Werde Autor!

Dieser Beitrag wurde von veröffentlicht.
hat bereits 83 Artikel geschrieben.
Sei auch dabei: Werde jetzt Autor und teile dein Wissen!

4 Kommentare

  1. schimi schrieb am
    Bewertung:

    Eine Frage und eine zwei Anmerkungen:

    Wie um Gottes Willen schafft man es, dass sich das Batteriefach während dem Fotografieren öffnet?

    Ist die Kamera in Betrieb hört man ein leises Motorgeräusch, welches man auf seinen Filmaufnahmen wiederfindet. Das ist schade, aber für mich kein Problem.
    Das mit dem Objektivdeckel stimmt in der Tat.

    Ich bin mit der Kamera sehr zufrieden.

  2. Suse schrieb am
    Bewertung:

    Das scheint eine Kinderkrankheit zu sein. Kann ich von anderen Modellen bestätigen. Äußerst ärgerlich. Natürlich kann die Batterie nicht herausfallen, aber der Deckel kann abbrechen, wenn man die Kamera ablegt und man natürlich NICHT damit rechnet, daß das Fach plötzlich auf ist.

    Merkt man es beim Auslösen, ist das ebenfalls äußerst nervig, denn man zögert intuitiv und löst nicht aus, um erst mal nachzuschauen. Das kostet manch schönes Bild. Sowas darf nicht passieren. Bin entsetzt, das jetzt bei diesem Modell auch zu lesen.

    Ansonsten: bestätigt meine eigenen Erfahrungen Nikon vs Panasonic Bridge. Ich bin auch hin und hergerissen. Ehrlicherweise muß man aber sagen, daß für einen Laien die Panasonic im Automatikbetrieb die bessere Wahl ist. FZ1000 kann ich nicht beurteilen, die "älteren" Modelle liefert subjektiv gesehen einfacher, bessere Ergebnisse. Selbst die Nikon 7000 kann da nicht mithalten. Ist Glaubenssache, aber so ein Digitalzoom ist schon was ganz Tolles. Denken muß man beim Fotografieren allerdings nicht viel, das gebe ich zu, dafür ist im Ernstfall aber auch einfach zu wenig Zeit für den Ungeübten.

    Ich hatte unlängst im Winter auf einer Nordlandreise meine Nikon mit 1,8 Objektiv und Schnickschnack mit. Hat mich komplett überfordert und ich wünschte im Nachhinein, ich hätte meine olle FZ50 dabei gehabt. Hätte mir unterm Strich sicher die besseren Bilder beschert.

    Bei diesen FZs scheint mir, hat sich außer dem Pixelwahn, größerem ISO-Bereich und Neuerungen im Filmbereich zu den Erstlingsmodellen FZ20, 50… nicht viel getan. Schon die 200 fand ich erschreckend in Bezug auf’s Rauschen. Von allen hab ich dann die FZ20 behalten, die mir noch heute treue Dienste leistet, wenn ich nur mit leichtem Gepäck reisen kann.

    P.S: Bild5: "Bildrauschen hält sich in Grenzen". Bei ISO 800? Naja, geht so.

  3. U. Drews schrieb am
    Bewertung:

    Andre Nimitz bringt es auf den Punkt. Vor der FZ1000 habe ich aehnlich ueber Bridgekameras geurteilt. Bislang war mir meine Canon DSLR heilig nach dem Motto, die ist nicht zu toppen. Aber auf Reisen wurde mir das Gewicht und der Objektivwechsel immer laestiger. Dann kam die FZ1000 auf den Markt. Meine Neugierde wurde immer groesser und war letztendlich nicht mehr zu bremsen. Nun habe ich sie und bin derzeit auf einer Reise durch Namibia. Mein Fazit. DSLR ade. Ich habe alles an Bord. Das Gewicht ist sehr ertraeglich. Die Bildqualitaet ist hervorragend. Ich bin schlichtwegt begeistert!

  4. Peter Döpper schrieb am
    Bewertung:

    Zu analogen Zeiten hatte ich eine SLR mit 5 Objektiven – nie wieder !! Die Bildqualität ist sehr gut, grade auch was Rauschen angeht, und im Vergleich mit einer Bridgecam mit diesem Sensor im Smartphone-Format deutlich besser. Auflösung ca. 1600 Lp/Bh – das reicht. Mehr würde ein Mehrfaches kosten und auch – wiegen. Die Kamera ist sauschnell, der Sucher toll. Funktionen für Individualisierung gibts mehr als genug – manches was die Kamera auch kann wie HDR oder RAW mache ich denn doch lieber am PC. Focus-Stacking – was die neuere FZ2000 kann auch – schließlich lässt sich die FZ1000 per App fernsteuern und auch fokussieren.
    Auch ich bin mehr als begeistert.

Kommentieren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

*

Ähnliche Beiträge

Panasonic ES-DEL8AEP – Epilierer-Spitzenmodell im Test

Tests

06.06.2018

 | Dirk Lindner

Schnell und sanft zu seidenglatter Haut ist nicht nur für viele Frauen, sondern auch für Radsportler ein Traum. Auf die Gründe bin ich hier schon eingegangen. Wenn die Haarentfernung dann auch noch gründlich und langanhaltend ist, kann man als... mehr +

Lichtstarke Bridgekamera: Panasonic Lumix DMC-FZ200 im Test

Tests

31.01.2018

 | Daniel Barantke

Als letztes durfte ich eine Kompaktkamera für euch testen, die mich aber leider weniger überzeugt konnte. Daher bin ich nun umso gespannter auf ein Modell aus der Kategorie Bridgekamera, welche vielleicht mehr zu bieten hat und sich deutlicher... mehr +