Samsung SyncMaster Serie 8 S27A850D im Test – Teil 1 von 2

von i-straubing

· 4 min Lesezeit

Samsung SyncMaster Serie 8 S27A850D im Test – Teil 1 von 2

Monitor mit neuer PLS-Technologie
Samsung hat wieder was Neues auf Lager. Nach VA-, IPS- und TN-Panels gibt es nun die sogenannte PLS-Panel-Technologie. Hierbei möchte Samsung auch einige Nachteile der bisherigen IPS-Panels ausmerzen. Unter anderem soll wohl auch das IPS-typische Glitzern verschwinden, welches viele als störend empfinden. Einer der ersten Monitore mit dieser Technologie ist der Samsung S27A850D, wie gut er sich schlägt möchte ich in diesem Test feststellen.
Der S27 A850 gehört zu den Monitoren der gehobenen Klasse. Das merkt man nicht nur am Preis von derzeit ca. 700 EUR, sondern auch anhand der verwendeten Displayauflösung von 2.560 x 1.440 bei fast 67cm Diagonale. Der Monitor bietet dadurch eine hohe Pixeldichte und ist somit auch gut für Grafiker geeignet.

Unboxing

Folgende Teile findet ihr in der Verpackung:

  • Monitor
  • Standfuß
  • Stromkabel
  • Netzteik
  • Heftchen
  • USB 3.0 Kabel
  • CD
  • DVI-Kabel
  • Technische Daten
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  • Komplettes Datenblatt downloaden

    Verarbeitung
    Wie in den meisten Fällen, besteht auch hier das Gehäuse aus Kunststoff. Der Standfuß hat schon Ordentlich Gewicht und sorgt für stabilen Halt. Die Montage und Demontage des Monitors sollte ideal zu zweit durchgeführt werden. Der Monitor ist nicht nur neig- sondern ebenso drehbar und in der Höhe verstellbar. Und das nicht nur einige Zentimeter.

    Noch dazu verfügt er über eine sogenannte PIVOT-Funktion. Hierbei kann der Monitor in das Hochkantformat gedreht werden. Alle diese Aufgaben gehen mit ihm recht leicht von der Hand, ein bisschen zu leicht sogar. Er könnte ein wenig schwergängiger zu verstellen sein oder Einrastpunkte in den wichtigsten Positionen bieten, aber wir wollen mal nicht kleinlich sein.

    Die Entspiegelung fällt eher Moderat aus, ist also nicht unbedingt etwas für Arbeitsräume mit hellen Lichtquellen vor dem Display. Dennoch empfand ich sie als absolut ausreichend. Der Vorteil hierbei liegt auch darin, dass nicht nur Farben und Kontraste besser wirken. Auch der Schwarzwert erscheint besser, vor allem aber war keinerlei „IPS-Glitzern“ wahrzunehmen. Hierbei handelt es sich um eine art Glitzereffekt den stark entspiegelte Displays (das sind die meisten IPS-Panels) haben, er wird oftmals als störend empfunden.

    Samsung S27A850D – Teil 1″

    Positiv: Ich konnte kein Edge-Bleeding wahrnehmen. Also das starke Einleuchten der Hintergrundbeleuchtung. Erste Berichte zu dem Gerät ließen dies befürchten, allerdings war dem nicht so.

    Interessante Features sind im Übrigen auch noch der Helligkeits- und Bewegungssensor an Frontseite des Monitors. Ideal für Büros wo öfter der Platz verlassen wird ohne den Monitor Manuell abzuschalten.

    Insgesamt macht der Monitor einen gut verarbeiteten Eindruck, bei dem Preis war das auch zu hoffen.

    Anschlüsse
    Leider hat Samsung bei dem Monitor auf HDMI verzichtet, dafür gibt es aber den neuen DisplayPort. Hinzu kommen zwei DVI-D Eingänge, warum zwei? Weil man die Wahl hat zwei Monitore anzuschließen und beide Side-by-Side mit einer Auflösung von jeweils 1.280 x 1.440 Pixel laufen zu lassen. Das klappt sogar mit einem HDMI-Kabel (DVI-D-Adapter vorausgesetzt).

    Zwar hat der Monitor auch einen Anschluss für die Soundkarte, aber gar keine Lautsprecher. Etwas unsinnig, kann man die Lautsprecher oder Kopfhörer doch leicht direkt anschließen. Da macht der Kopfhöreranschluss schon mehr Sinn, denn der Ton könnte immerhin über den Displayport übertragen werden.

    Praktisch für den Arbeitsplatz ist sicher auch der integrierte USB-Hub, dieser ist dank USB 3.0 auch auf dem Stand der Technik. Löblich auch das Netzteil extern zu belassen. Im Falle eines defekten Netzteiles ist es viel angenehmer, auch konnte dadurch der Monitor viel Flacher gebaut werden.

    Samsung S27A850D – Teil 2″

    Lautsprecher
    Der Sound ist…nicht vorhanden. Bei dem Modell wurde gänzlich auf Lautsprecher verzichtet. Wer den Ton über HDMI einspielt, kann ihn jedoch über eine Kopfhörerbuchse wieder ausgeben. Ebenso ist es möglich den Ton über ein 3,5mm-Klinke-Kabel in den Monitor einzuspielen, den Sinn darin sehe ich allerdings nicht.

    Bedienung
    Die Bedienung des OSD-Menüs erfolgt über Tasten auf der Vorderseite des Monitors, diese sind recht gut erreichbar. Das OSD-Menü ist recht umfangreich aber auch leicht zu bedienen. Schaut es euch am besten im nachfolgendem Video einfach an.

    PIVOT-Funktionalität
    Die Pivot-Funktion erfüllt der Monitor mit Bravur. Mittels beiliegenden Programmes (ist auch downloadbar) wird die Drehung automatisch erkannt und das Bild entsprechend angepasst. Durch das moderne PLS-Panel bleiben auch die Farben und Blickwinkel im Hochformat absolut Stabil.

    Einziges Manko: Die Software hat bei meinem Windows 7 einfach die Benutzerkontensteuerung abgeschaltet, das ist natürlich ein No Go. Wer das Problem auch hat und der Software nicht traut, der kann auch manuell die PIVOT-Funktion mittels Programmen wie iRotate nutzen.

    Stromverbrauch
    Großes Display mit vielen Pixeln bedeutet natürlich auch enormer Energieverbrauch – falsch. Dank der LED-Hintergrundbeleuchtung hält sich der Stromverbrauch des PLS-Monitors in Grenzen. Ab Werk liegt dieser bei ca. 38 Watt, ist nach Kalibrierung auf sRGB sogar noch genügsamer mit 30 Watt.

    image

    Der kommende zweite, abschließende Teil zum Samsung S27A850D behandelt komplett den wichtigen Punkt der eigentlichen Bildqualität.

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