Produkttest: Sony PlayStation 3 (Teil 1)

von oliver-hofmann

· 11 min Lesezeit

Produkttest: Sony PlayStation 3 (Teil 1)

Home-Entertainment der nächsten Generation
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Wie angekündigt, durfte ich einige Zeit lang mit Sonys PlayStation 3 daddeln und konnte die Konsole dabei ausführlich testen. Die PS3 ist ein stylischer, schwarzer Koloss, der sich ins Wohnzimmer als Medienzentrale einfügt und so ganz nebenbei großartigen High-Definiton-Spielspaß bringt. – Im ersten Teil des Tests soll es um die Konsole und ihre Fähigkeiten an sich gehen, im zweiten Teil darum, wie sich die PS3 sowohl im analogen als auch im digitalen Setup macht (u.a. Blu-ray-Wiedergabe, drahtloser Zugriff auf Medienserver, Remote-Play), und im dritten und letzten Teil werde ich auf die im Testpaket beigelegten Spieletitel eingehen.

Technisch gesehen ist die PS3, neben Microsofts XBox 360 und der Nintendo Wii, das Flagschiff unter den Next-Generation-Spielekonsolen (u.a. mit Cell-Prozessor, Blu-ray-Laufwerk), jedoch fehlten Sony bisher gewinnbringende Umsatzzahlen. Dies liegt zum einen am Preis von 599 Euro und einfach auch an fehlenden Spielehits. Des Weiteren hat Microsoft mit seiner Konsole bereits ein Jahr Vorsprung auf dem Markt und Nintendo hat mit der Wii und deren Spielekonzept einfach einen Volltreffer gelandet. Seit der E3 2007 hat Sony seine Strategie geändert und „kürzte“ zum einen den Preis – bei uns gibt es jetzt erste PS3-Bundles mit einem zweiten SIXAXIS-Controller und zwei beiliegenden Spielen –, zum anderen wird das PlayStation-Netzwerk massiv ausgeweitet. Sobald die auf der E3 angekündigten und von der Community heiß ersehnten Spiele, beispielsweise Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots und Final Fantasy XIII erscheinen, wird man sicherlich einen weiteren Absatzschub der PS3 verzeichnen können. Ebenso könnte, sollte der Formatkrieg gegen die HD-DVD gewonnen werden, die stärkere Verbreitung von Blu-ray-Filmen ein Kaufgrund für die PS3 sein, da sie bislang der günstigste Blu-ray-Player auf dem Markt ist. Ebenfalls in Planung ist ein DVB-T-Tuner, der die PlayStation 3 um die Fähigkeit eines digitalen TV-Empfängers und programmierbaren HDD-Videorekorders erweitern wird.

Das Testpaket

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  • PlayStation 3 mit 60-GB-Festplatte inkl. SIXAXIS-Wireless-Controller und AV-, Netzwerk-, USB-Kabel
  • ein zweiter SIXAXIS-Wireless-Controller
  • ein extra HDMI-Kabel (Sony liefert dieses nicht mit!)
  • vier aktuelle Spieletitel: „Motorstorm“, „NBA Street Homecourt“, „The Elder Scrolls IV: Oblivion“ und von Ubisoft direkt ein Testexemplar von „Tom Clancy’s Splinter Cell – Double Agent“

    Die inneren Werte

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    Im Herz der PlayStation 3 schlägt ein von Sony, Toshiba und IBM entwickelter 64-Bit-PowerPC-Cell-Prozessor mit 90-nm-Struktur. Der asymmetrisch aufgebaute Mulit-Core-Prozessor ist mit 3,2 GHz getaktet, hat eine PowerPC-Steuereinheit sowie acht Rechenkerne, so genannte Synergistic Processings Elements (SPE) und ist eigentlich für den Betrieb in Servern gedacht. Prozessoren, bei denen in der Fertigung eine SPE ausfällt, werden in Sonys PS3 verbaut, Sony spart hier also Geld. Der Cell-Prozessor in der PS3 hat somit „nur“ sieben SPEs zur Verfügung, was aber immer noch einer Rechenleistung von zirka 200 GFLOPS entspricht. Dass man mit der PS3 und dem Cell-Prozessor mehr machen kann als nur Spielen, zeigt zum einen das wissenschaftliche Projekt der Uni Stanford Folding@Home und zum anderen ein kürzlich von Sony aus vielen PS3 zusammengestellter Servercluster, der als Gameserver für das kommende PS3-Spiel „Warhawk“ dienen wird.

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    Der verbaute Nvidia-Grafikchip „Reality Synthesizer“ (RSX) wurde auf der Basis der 7000er-Baureihe entwickelt. Der RSX hat eine Takfrequenz von 550 MHz sowie Zugriff auf zweimal 256 MB Grafikspeicher und erlaubt High-Dynamic-Range-Rendering (HDR). Damit und im Zusammenspiel mit dem Cell-Prozessor ist die PS3 in der Lage, realitätsechte Spielgrafik auf den Bildschirm zu zaubern, sofern die Spiele diese Möglichkeiten auch ausnutzen. Wer wissen will, wie ein Spiel auf der PS3 aussehen kann, sollte sich den Gameplay-HD-Trailer zu „Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots“ ansehen.

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    In der jetzigen Form findet sich in der PS3 eine 60 GB große SATA-Festplatte im 2,5-Zoll-Format von Seagate; wem dies zu gering erscheint, kann mit ein paar einfachen Handgriffen die eingebaute Festplatte wechseln und eine größere verwenden. Vor dem Umbau sollte allerdings von allen Daten ein Backup erzeugt werden. Zu empfehlen sind Festplatten mit 5.400 U/min, da bei Festplatten mit 7.200 U/min die Abwärme zu groß werden und die PS3 eventuell Schaden nehmen kann.

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    Weitere technische Details:

  • Slot-in-Laufwerk (2x Blu-ray, 8x DVD, 24x CD)
  • WLAN 802.11 b/g,
  • GBit-Ethernet
  • Bluetooth 2.0 (EDR)
  • 4x USB2.0
  • Card-Reader (SD, CF, Memory Stick)
  • HDMI 1.3a / AV-Multi (PS2-kompatibel)
  • SPDIF optisch (Dolby Digital 5.1, DTS 5.1, AAC und Zweikanal-PCM)

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    Unterstütze Bild-, Musik-, und Videoformate:

  • JPEG, TIFF, BMP, GIF, PNG
  • MP3, MP4 (AAC), ATRAC, PCM, WAV, WMA
  • Blu-ray Disc, Video-DVD, MPEG-1, MPEG-2, MPEG-4 AVC (H.264), MPEG-4 SP, keine Unterstützung von Filmen im AVI-Format (DivX oder Xvid)

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    Ausgeliefert wurde die PS3 mit Firmware 1.51; im Testzeitraum erfolgten aber bereits zwei Updates auf die aktuelle Firmware 1.90. Eine Tastatur und Maus können via USB oder Bluetooth an die PS3 angeschlossen werden; beide funktionieren aber bislang nicht zur Steuerung der Spiele, sondern nur zur Menüsteuerung und im Webbrowser („Unreal Tournament 2007“ dagegen soll Tastatur- und Maus-Support liefern).

    Die PlayStation 3 ist auch abwärtskompatibel zu vielen PS1- und PS2-Spielen; möglich wird dies durch eine Software-Emulation der älteren PlayStation-Konsolen. Bislang gibt es noch einige Probleme mit älteren Spielen, diese sollen aber nach und nach via Firmware-Update behoben werden; eine Liste der kompatiblen Spiele findet ihr hier. Ich testete „Rayman Raving Rabbids“ (PS2-Version) und „The X-Files“ (PS1) und hatte damit keine Probleme. Die Kompatibiltätsliste ist allerdings mit Vorsicht zu genießen, „The X-Files“ sollte laut Sony eigentlich stark eingeschränkt laufen, dennoch hatte ich keinerlei Probleme damit. Die Spielstände älterer Games werden auf einer virtuellen Memory-Card gespeichert, via Adapter kann man aber auch seine alten Karten verwenden.

    Der schwarze Monolith – erste Eindrücke

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    „Oh mein Gott, es ist voller Sterne!“, so hätte wohl David Bowman beim Anblick der PlayStation 3 reagiert, und auch meine erste Assoziation nach dem Auspacken war der schwarze Monolith aus „2001: Odyssee im Weltraum“. Da ich bisher die PS3 nur von Produktfotos kannte, war ich dann auch etwas überrascht von den Ausmaßen (325 x 98 x 274 mm) und dem Gewicht von zirka 5 Kilogramm. Der schwarze Hochglanz-Lack und der PlayStation-Schriftzug im Edelstahl-Look verleihen der PS3 eine edles Äußeres; am besten sieht die Konsole aus, wenn man sie aufrecht stellt, sie kann aber natürlich auch horizontal betrieben werden.

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    Als Gimmick kann man das an der Front liegende bunte PlayStation-Logo je nach Konsolenposition drehen. Die Verarbeitung insgesamt macht einen sehr guten und hochwertigen Eindruck, lediglich die Klappe, die den Card-Reader verdeckt, könnte mit der Zeit ausleiern. Mir persönlich nimmt der Card-Reader einen viel zu dominaten Platz an der Front ein, das wäre sicherlich auch eine Nummer kleiner gegangen. Wer dauerhaft eine externe Festplatte anschließen möchte, wird dies immer an der Frontseite machen müssen; hier wären ein bis zwei USB-Anschlüsse an der Rückseite praktisch gewesen. Wie bei schwarzen elektronischen Geräten üblich, ist auch die PS3 ein Magnet für Staub und Fingerabdrücke (gut auf manchen Fotos zu erkennen), regelmäßiges Putzen ist also angesagt. Gerade die zahlreichen Lüftungsschlitze sollten staubfrei gehalten werden, damit die Konsole nicht überhitzt. Apropos Hitze: Die Lüftergeräusche sind im Betrieb angenehm leise und führen die doch sehr warme Luft gut aus dem Gehäuse ab. Das Blu-ray-Laufwerk dreht sich nach dem Einlegen einer Spiele-Disc geräuscharm, was daran liegt, dass sich Blu-ray Discs auf Grund der höheren Datendichte im Vergleich zu DVDs langsamer drehen.

    Drahtloses Fliegengewicht: der SIXAXIS-Wireless-Controller

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    Die ersten Bilder des neuen PS3-Controller, der Mitte Mai 2005 präsentiert wurde, führten ob des bumerangähnlichen Designs zu Protesten. Ein ergonomisch geformter Controller sieht einfach anders aus. Erleichtert war ich dann, als man schließlich dieses unsinnige Design wieder verwarf und zum altbewährten zurückfand, nämlich dem Design des PS2-Controllers. Im Unterschied zu diesem hat der PS3-Controller kein Force-Feedback, ist dafür aber nur 136 Gramm; Force-Feedback wurde auf Grund eines Patentstreits zwischen Sony und der Firma Immersion Corp abgeschafft, Sony musste für die Patenverletzung eine Strafe von 90 Millionen US-Dollar zahlen. Durch ein Berufungsverfahren entging Sony einem Verkaufsstopp der PlayStation 2 und wäre damit theoretisch wieder in der Lage, Force-Feedback zu verbauen. Hartnäckig halten sich auch in dieser Richtung Gerüchte, eventuell weiß man nach der Games Convention ’07 in Leipzig mehr.

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    Im Controller findet sich ein – jedenfalls offiziell – nicht austauschbarer Lithium-Ionen-Akku, der recht flott via mitgeliefertem USB-Kabel (Typ A an Mini-B) aufgeladen werden kann. Das USB-Kabel ist aber mit seinen 1,5 Metern viel zu kurz geraten und ein bequemes Spielen vom Sofa aus mit angeschlossenem Controller wird fast unmöglich. Drahtlos verbindet sich der Controller via Bluetooth mit der Konsole. Der Akku selbst hält ziemlich lange durch, ich musste ihn in den vier Testwochen nicht öfter als zwei Mal laden – und das bei täglicher Benutzung. Der Controller hat die bereits bekannten Tasten, einzig die zweiten Schultertasten R2/L2 hat man zu Abzügen geändert. Diese Formänderung ist ärgerlich, rutscht man doch leicht mit dem Zeigefinger von ihnen ab und ein dauerhaftes Drücken wie im Spiel „Motorstorm“ wird mit der Zeit sehr anstrengend. Im SIXAXIS-Wireless-Controller ist eine neue Funktion in Form eines Bewegungssensors (mit eben sechs Achsen) integriert worden: Durch Kippen und Neigen des Controllers lassen sich beispielsweise Fahrzeuge („Motorstorm“) oder Flugzeuge (z.B. in „Warhawk“) steuern. Allerdings ist für diese Art der Steuerung viel Fingerspitzengefühl vonnöten, eine geordnete, exakte Navigation ist aber nicht wirklich möglich. Schnell benutzt man wieder den linken Analogstick. Ob dies an der Art der SIXAXIS-Sensors liegt oder an der Programmierung der Spiele, wird sich zeigen. Bestimmt würde die Steuerung durch ein Force-Feedback im Controller besser funktionieren. Mit Hilfe des sich in der Mitte befindenden „PS“-Knopfs lassen sich die Controller sowie die Konsole selbst an- oder ausschalten.

    Die XrossMediaBar-Benutzeroberfläche

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    Die Inbetriebnahme der PlayStation 3 ist recht einfach: Beim ersten Start muss man den Controller via USB an die Konsole anschließen, ebenso sollten alle Kabel (bspw. HDMI, SPDIF, Ethernet usw.), die man benutzen möchte, vor dem Start angebracht werden. Die Konsole ermittelt nach dem Einschalten die optimalen Einstellungen für das angeschlossene TV-Gerät; diese muss man kurz bestätigen und übernehmen. Danach legt man einen Benutzernamen zur Anmeldung fest, stellt Zeitzone, Datum und Sprache ein und wird danach zum eigentlichen Start von einem Gänsehaut erzeugendem Orchester-Sound begrüßt. Im Menühintergrund, der von Zeit zu Zeit die Farbe ändert, wabert ein Band über den Bildschirm und die Menüpunkte erscheinen. Das eigentliche Menü sollte Nutzern von Sonys PSP bekannt vorkommen und ist sowohl gut verständlich als auch leicht zu bedienen. Allerdings kann es mit steigender Anzahl der gespeicherten Daten (Musik, Filme, Fotos, Games, Demos, Trailer) unübersichtlich werden; das YouTube-Video unten gibt einen kleinen Einblick in die Menüführung inklusive Start-up-Sound.

    Internetzugang und Webbrowsing

    Der Zugang zum Internet lässt sich via Ethernet oder WLAN ganz leicht, entweder automatisch oder manuell, einrichten: Im entsprechenden Menüpunkt wählt man einfach seine gewünschte Zugangsmethode aus und folgt der verständlichen Anleitung. Die PS3 unterstützt im WLAN-Modus den 802.11-b/g-Standard und die Verschlüsselungen WEP und WPA-PSK (AES und TKIP); Support für die aktuellen Standards wie 802.11-n und WPA-PSK2 bietet die PS3 nicht – für eine moderne Konsole mit hohem Anspruch schlichtweg schwach!

    Über den Internetzugang lassen sich dann Firmware-Updates (hierzu muss wieder der Controller via USB angeschlossen sein) durchführen, der Zugriff auf das PlayStation-Network samt PlayStation-Store ist ebenso möglich wie Online-Gaming oder auch einfaches Webbrowsing. Im PlayStation-Store kann man kleinere Spiel erwerben, Demos herunterladen („Gran Turismo HD Concept“ gibt es kostenlos und sollte man unbedingt downloaden!), Filmtrailer laden oder auch Erweiterungen für Spiele kaufen. URLs werden im Browser entweder via einer von der PSP bekannten 10er-Tastatur (ähnlich wie bei einem Handy) und Controller eingegeben, einfacher und zu empfehlen ist allerdings die Navigation per Tastatur und Maus; auch mit der SIXAXIS-Steuerung kann man navigieren. Der Browser unterstützt Flash, somit können Videos (YouTube usw.) problemlos wiedergegeben werden, ein Dateidownload aus dem Netz ist aber nicht möglich. Persönlich würde ich den Webbrowser aber nicht für längeres Surfen empfehlen, die Eingabe via 10er-Tastatur ist eine Qual, die Ladezeiten von Websites sind lang (auch wenn die PS3 bei mir via Ethernet an DSL 16000 hing). Um kurz nach einer E-Mail zu sehen oder eine Information abzurufen, reicht der Browser aber allemal.

    Linux gefällig? Alternatives OS für die PS3

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    Wer seine PS3 in einen echten Wohnzimmercomputer umwandeln möchte, dem erlaubt Sony erstaunlicherweise von Haus aus, ein weiteres Betriebssystem auf der PS3 zu installieren. Möglich wird dies mit Yellow Dog Linux (YDL), aktuell in der Version 5.0.2. Auf der Website des Herstellers Terra Soft Solutions finden sich viele nützlich Tips & Tricks zur Installation; auch die Installation von Ubuntu soll klappen. Als Vorbereitung muss man die Festplatte der PS3 neu partitionieren, dies geschieht bequem via Menüpunkt aus der Mediabar. Für eine erfolgreiche Installation benötig man dann noch zwei Dateien aus dem Internet, „otheros.self“ von Sony und „otheros.bld“ von Terra Soft.

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    Eigentlich bin ich ja ein Linux-Muffel, dennoch habe ich versucht, YDL auf der PS3 zu installieren – natürlich ohne Erfolg! Zwar habe ich mich an verschiedene Anleitung in diversen Internet-Foren gehalten, dennoch ist der Boot-Vorgang immer wieder abgebrochen. Nach drei erfolglosen Installationsversuchen habe ich dann mein PS3-Linux-Experiment abgebrochen.

    Zwischenfazit
    Die PlayStation 3 ist ein optisches Highlight in jedem Wohnzimmer. Sie ist Medienzentrale für Filme, Fotos und Musik und bietet, wie eingangs erwähnt, Spielspaß vom feinsten! Die Konsole ist leicht einzurichten, die Menüführung gut verständlich gehalten. Der sehr leichte SIXAXIS-Controller liegt gut in der Hand und stundenlanges Zocken ist mit ihm kein Problem. Lediglich die richtigen Spielekracher fehlen noch, hier muss man sich noch eine Weile gedulden. Wer daran denkt, sich in der Zukunft einen Blu-ray-Player zu kaufen, sollte sich die PS3 mal ansehen, schließlich bringt sie zusätzlich eben noch eine Menge Funktionen mit.

    Ausblick auf Teil 2 des Testberichts
    Hier wird es u.a. darum gehen, wie sich die PS3 im analogen und digitalen Setup schlägt, was Remote Play kann und was das PlayStation-Network bietet. Lohnt ein Umstieg von DVD auf Blu-ray-Filme? Klappt der Zugang zu einem Medienserver? – Das und noch mehr gibt es bald hier zu lesen.

    PS: Interesierten Lesern ist das c’t-Spezialheft zur PS3 sehr zu empfehlen.

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