Produkttest: Sharkoon Rush FireGlider

von peer-morten-prove

· 4 min Lesezeit

Produkttest: Sharkoon Rush FireGlider

Maus sowohl fürs Zocken, als auch für Office-Aufgaben, zum attraktiven Preis
Wer von uns kennt das Problem nicht. Der neue Computer ist mindestens genauso schnell wie Speedy Gonzales, die schnellste Maus von Mexiko, aber die mitgelieferte Maus des Herstellers wird dem aber kaum gerecht. Was bleibt uns also anderes übrig, als sich selbst nach einer neuen, besseren und schnelleren Maus umzusehen. Vor allem Zocker, zu denen auch ich mich zähle, können sich nicht mit einer Standard-Mouse zufrieden geben. Je größer die persönlichen Ansprüche werden, umso mehr Geld kann man für eine gute Gamingmaus auf den Tisch legen. In meinem ersten Produkttest für das CyberBloc stelle ich euch die FireGlider-Lasermaus aus Sharkoons Rush-Serie vor. Ein günstiger Nager – wahlweise mit Flammen-Design oder im mattem Schwarz – der dennoch zu überzeugen weiß.
Zunächst sollten wir einen Blick auf die Eigenschaften und Spezifikationen der Maus werfen:

  • Unterstützte Betriebssysteme: Windows XP/Vista/7 (32- und 64-Bit)
  • Tasten: 7 Tasten, 6 davon frei programmierbar
  • Gewicht: 118 g bis 135 g (Weight-Tuning-System)
  • Abmessungen: 130 x 65 x 45 mm (Länge x Breite x Höhe)
  • Makro: Ja (On-Board-Speicher)
  • Anschlusstechnik: Kabel (1,8 m)
  • Schnittstelle: USB (vergoldet)
  • Farbvarianten: Schwarz mit Flammendesign (FireGlider) bzw. Matt-Schwarz (FireGlider Black)
  • Auflösung: 3.600 dpi
  • Auflösungsstufen: 600, 800, 1.200, 1.600, 2.000, 3.600 dpi
  • Max. Beschleunigung: 20 G
  • Laser-Sensor: Agilent ADNS-6010
  • Leistungsaufnahme: 5 V / 60 mA
  • Tasten-Reaktionszeit in ms: 3 ms – 16 ms
Sharkoon Rush FireGlider Black (Hersteller-Fotos)“

Verpackung, Lieferumfang & Aufbau der Maus:
Die Verpackung der Sharkoon Rush FireGlider wirkt relativ unhandlich, ist allerdings vom Design her durchaus ansprechend. Ein Plastikfenster gewährt einen ersten Blick auf die Maus. In dem Paket selber finden sich dann neben der Maus auch eine CD mit Software und Anleitung sowie eine kleine Tasche und Ersatzslides – 12 an der Zahl. Die Maus selber besitzt sechs Tasten und ein Scrollrad, die bis auf die linke und rechte Maustaste allesamt frei programmierbar sind. So stehen neben den beiden Standardtasten und dem Scrollrad noch eine dpi-Wahltaste, obere und untere Daumentaste sowie eine Dreifachklick-Taste zur freien Belegung zur Verfügung.

Design:
Die Original Sharkoon Rush FireGlider ist einem einem mattem Schwarz gehalten, dass von einem schicken Flammendesign in Hochglanzoptik unterbrochen wird. Die Black-Edition verzichtet auf die feurigen Flammen und erstrahlt einzig im matten Schwarz. Ich selber habe mich für die schlichtere Version der FireGlider entschieden und überlasse das Flammendesign den anderen. ;-)

Installation und Software:
Die Installation erfolgt weitestgehend von selbst. Nachdem die Treiber automatisch installiert wurden, kann die Maus sofort ihrem Zweck nachgehen. Die Installation selber nimmt maximal eine Minute in Anspruch. Um weitere Funktionen nutzen zu können, muss man den Mouse Editor installieren, der auf der mitgeliefertem CD oder im Internet auf der Sharkoon-Website zu finden ist. Wie die Installation der Treiber nimmt auch dieser Prozess nicht viel Zeit in Anspruch. Die Anleitung für den Mouse Editor ist sehr übersichtlich gehalten und leicht verständlich. Mit dem Mouse Editor lassen sich die sechs programmierbaren Tasten beliebig belegen. Die Maus selber besitzt einen internen Speicher, mit dem sich zwei selbst zusammengestellte Einstellungen der Tasten speichern lassen.

Sharkoon Rush FireGlider (Hersteller-Fotos)“

Die Sharkoon Rush FireGlider im Praxistest:
Im Praxistest ist die FireGlider sehr überzeugend. Sie passt sich optimal an die Hand an, verfügt durch die seitliche Beschichtung über einen sehr guten Grip bzw. einen zusätzlichen Halt und gleitet gut über die meisten Oberflächen hinweg. Alle Tasten lassen sich gut erreichen und auch das Scrollrad läuft sehr gut. Es sind schnelle Reaktionen mit der Maus möglich und auch die Dreifachklick-Taste ist für Gamer sehr praktisch. Dazu kommt das insgesamt gute Handling. Die Maus sitzt auch nach langen Zock-Sessions noch bequem in der Hand. Aber auch im Multimedia- bzw. Office-Bereich überzeugt die FireGlider. Kinderleicht lässt sich die dpi-Stufe für Amateure herunterschrauben. Ebenfalls überzeugend war der Editor, mit dem sich Makros, Farbeinstellungen der dpi-Taste oder ähnliches sehr einfach einstellen lassen. Als Besonderheit der Maus muss ich unbedingt noch das Weight-Tuning-System erwähnen, welches auf der Unterseite der Maus verbaut wurden ist. Dieses System ermöglicht es dem Nutzer, das Gewicht der Maus mit sieben unterschiedlichen Einsätzen zu verändern und den eigenen Bedürfnissen anzupassen.

Fazit: Sehr gute Maus, nicht nur für Gamer, mit einem überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnis
Diese Sharkoon Rush FireGlider und auch die Black-Edition sind zweifelsfrei ein absoluter Kracher. Sie überzeugt in der Praxis durch schnelle Reaktionen, flexible Sensibilität und zusätzliche, frei belegbare Tasten. Zudem ist sie sowohl im Gaming-Bereich, als auch in Office- und Multimedia-Belangen, sehr praktisch und zu empfehlen. Sie liegt gut in der Hand, sieht gut aus und ist zudem für ca. 18,50 Euro (FireGlider) bzw. ab ca. 19 Euro (FireGlider Black) sehr günstig zu haben.

Für Anfänger, als für auch Profizocker, die nicht auf das allerhöchste Niveau bestehen, ist diese Maus vielleicht die beste, wohl aber eine sehr gute Wahl. Der einzige Nachteil ist die eher mittelmäßige Auflösung, wobei dies wohl nur für sehr professionelle Spieler ein Problem darstellen wird. Und auch der Lieferumfang überzeugt. Die Software ist übersichtlich gestaltet und sehr vielseitig. Alles in allem kann ich diese Maus nur empfehlen, da sie in Punkten Qualität, Preis, Vielseitigkeit, Ergonomie und Lieferumfang überzeugen kann.

Thumbnail Beitrag Samsung Galaxy S25 FE

Tablet & Smartphone im Test

von Simone Hartmann

Samsung GALAXY S25 FE im Test

Tumbnail Test Google Pixel 10

Tablet & Smartphone im Test

von Simone Hartmann

Google Pixel 10 Test – KI-stark und eines der besten Smartphones 2025

Nothing Phone 3 Test

Tablet & Smartphone im Test

von Simone Hartmann

Nothing Phone im Cyberport Produkttest

Lautsprecher & Kopfhörer im Test

von André Nimtz

Nachhaltig und klangstark? Our Pure Planet Signature Headphones im Test

Haushaltsgeräte im Test

von André Nimtz

Kompakter Kühl-Profi: Dometic CFF 18 Kompressorkühlbox im Test

Fernseher im Test

von Johannes Geissler

AWOL Vision LTV-3000 Pro: Der Ultrakurzdistanzbeamer mit 150 Zoll Diagonale im Test

Gadgets im Test

von André Nimtz

Nie mehr allein zuhause: enabot EBO X Überwachungsroboter im Test

Gaming-Hardware im Test

von Sarah Park

ROG Ally im Test: Was taugt das erste Gaming-Handheld mit Windows 11?

Monitore & Bildschirme im Test

von André Nimtz

Office-Ergonomie pur: EIZO FlexScan EV3240X 4K-Monitor im Test