Produkttest: Philips 40PFL5605K FullLED Flachbildfernseher
Produkttest: Philips 40PFL5605K FullLED Flachbildfernseher
Guter Schwarzwert – umständliche Bedienung…
In Zeiten zunehmender Werbung von HD-Fernsehen und 3D rüsten immer mehr Menschen ihre Wohnung mit einem Flachbildfernseher aus. Oftmals hat aber auch einfach nur die gute alte Röhre ihren Geist aufgegeben um eine Neuanschaffung zu rechtfertigen. Doch das Angebot an Flachbildfernsehern ist gewaltig. Daher möchte ich euch mit diesem Erfahrungsbericht ein wenig unter die Arme greifen. Für alle die einen Fernseher im Bereich 40 Zoll suchen, folgt ein Testbericht zum Philips 40PFL5605K-Flachbildfernseher. Der Fernseher hat eine sichtbare Diagonale von 40 Zoll, dies entspricht etwa 102 Zentimeter.
Plasma, LCD oder LED?
Das ist wohl die erste Frage die sich jeder Kaufinteressent stellen wird…was ist der Unterschied…welche Technik ist die Beste? Nun…zuerst einmal muss ich euch enttäuschen, das „Beste“ an sich gibt es leider nicht: Alle Technologien haben ihre Vor- und Nachteile.
Plasma: Plasmafernseher bestechen durch realistische Farbtöne und gute Kontraste, auch das Schwarz wirkt oftmals viel besser als bei LCD. Moderne Plasma-Geräte verbrauchen nur geringfügig mehr Strom als LCD-Fernseher. Auch haben sie kein Glas mehr sondern eine Plexiglasscheibe, dadurch wiegen sie auch nur etwas mehr wie ein LCD-Fernseher. Allerdings gibt es Plasma-Geräte nicht unter 37 Zoll. Gängig sind daher eher Größen ab 42 Zoll. Ein Vorteil – es gibt so auch sehr günstige 50-Zoll-Geräte. Das Problem? Diese Fernseher neigen eher zum Spiegeln als ihre LCD-Kollegen und spielen ihre Stärken daher vermehrt bei möglichst geringer Raumbeleuchtung aus.
LCD: Schaut man auf die Technik-Geschichte, so gehören LCD-Fernseher einer neueren Generation an als ihre Plasma-Kollegen. Allerdings macht sie das nicht unbedingt besser. Viele aktuelle LCD Fernseher sind nicht einmal leichter oder schmaler als heutige Plasma-TVs. Auch Preislich liegen sie teilweise über den Plasma-Geräten. Doch welche Gründe sprechen dann für LCD? Ein Argument ist, es gibt sie auch unterhalb von 37 Zoll. Tagsüber liefern sie das wesentlich kontrastreichere und Hellere Bild – wie schon erwähnt, haben Plasmas hier ein Problem. Bei Tageslicht wirkt das Schwarz oft zu hell, die Farben eher kraftlos und das gesamte Bild dunkler als bei LCD. Das ist auch der Grund wieso Kunden in den großen Märkten eher zum LCD tendieren, sie wirken Farbenfroher und heller bei guter Raumausleuchtung. Ihre Farben neigen jedoch dazu etwas unnatürlich und zu kräftig zu wirken. Abends dagegen ist das Schwarz bei vielen Modellen eher Dunkelgrau, da die Flüssigkristalle die Hintergrundbeleuchtung nicht komplett abschirmen können.
LED: Eigentlich gibt es im ursprünglichen Sinne gar keine LED-Fernseher, denn es handelt sich hierbei nur um LCD-Tvs die LEDs als Hintergrundbeleuchtung nutzen. Mit AMOLED steckt die folgende Technologiestufe schon in den Startlöchern, diese sind derzeit jedoch noch nicht wirklich Marktreif (Größe, Preis). Doch zurück zu LED – diese haben einen großen Vorteil gegenüber LCD-Geräten mit der normalen CCFL-Beleuchtung. Sie können Platzsparend verbaut werden und verbrauchen wesentlich weniger Strom. Bei LED gibt es zwei Hauptkategorien: Edge-LED und Full-LED.
Edge-LED Geräte können sehr Platzsparend (Dünn) gebaut werden, hier befinden sich die LEDs im Rahmen und das Licht wird über Leiterplatten verteilt. Nachteil: Die Ausleuchtung ist in der Mitte des Bildes oft schlechter als am Rand. Bei Full-LED werden LEDs auf der Rückseite des Gerätes verbaut. Dadurch ist die Ausleuchtung oftmals etwas homogener und der Rahmen aber wiederum dicker. Allerdings gibt es hier eine weitere Möglichkeit, das Local Dimming.
Beim Local Dimming werden einzelne Bereiche heruntergeregelt oder ganz abgeschaltet. Dadurch hat man einen super Schwarzwert und sehr starke Kontraste. Geräte mit Local Dimming haben aber auch noch einige Schwächen und sie sind sehr teuer. Generell haben aber LCD-Geräte mit LED-Hintergrundbeleuchtung meistens viel bessere Kontrastwerte als klassische LCDs mit CCFL.
Bei dem hier getesteten Gerät handelt es sich um einen Full-LED-TV mit Global Dimming. Will heißen, die LEDs auf der Rückseite können nur komplett heruntergedimmt werden.
Warum der Philips 40PFL5605K?
Eigentlich tendierte ich zu einem 50-Zoll-Plasma-Gerät. Leider berichteten viele von Problemen (Pfeifen/Surren/helles Schwarz, besonders nach einigen Monaten Betrieb). Ein weiterer Grund war der geringe Stromverbrauch des Philips 40PFL5605K. Unter 90 Watt maximal soll er laut Hersteller liegen. Der 50-Zoll-Plasma ist zwar wesentlich größer, aber mit durchschnittlich 180 Watt auch etwas Stromhungriger.
Ich wollte ferner ein Gerät das einen guten Schwarzwert bietet, also bei dem das Schwarz auch möglichst so dargestellt werden kann. Und es sollte kontrastreiche kräftige Farben liefern. Aufgrund einiger guter Meinungen wurde letztendlich der Philips 40PFL5605K gewählt.
Ausstattung im Überblick
Weitere Details finden sich u.a. im Datenblatt des Webshops von Cyberport.
Unboxing/Lieferumfang

Als erstes muss das gute Stück natürlich ausgepackt werden, dies klappt aufgrund des geringen Gewichtes auch alleine recht gut. Neben dem TV ist ein verglaster Standfuß, eine Fernbedienung samt Batterien und Aufbauhinweise in der Verpackung enthalten. Ein richtiges Handbuch, eine Antenne für DVB-T oder ein HDMI Kabel sucht der Käufer dagegen vergeblich.
Kein Handbuch? Nein…das Handbuch befindet sich in Form eines Hilfemenüs im Gerät integriert. Wer mag kann sich aber ein Modellübergreifendes PDF hier herunterladen. Auf der Seite gibt es auch die Schnellstartanleitung, das Datenblatt und die aktuellste Firmware, welche per USB eingespielt werden kann.
Anschlüsse
Die Anschlüsse finden sich in der folgenden Bilderserie, nebst informativen und erklärenden Untertiteln.
Installation
Die Installation ist recht einfach, ein OSD-Menü führt den Nutzer durch die Installation. Anhand von Beispielbildern und Klängen werden die ersten Einstellungen für ein möglichst gutes Bild und Ton vorgenommen.
Bedienung
Zwar ist die Bedienung durch die strukturierte Menüführung eigentlich recht einfach, allerdings ist alles so weit verschachtelt, dass selbst so eine kleine Sache wie bspw. den Sleeptimer einzustellen eine längere Zeit in Anspruch nimmt.

Die Fernbedienung ist auch extrem spartanisch: Es existiert kein Direktzugriff für essentielle Funktionen wie Helligkeit, Kontrast, Sleeptimer…immerhin kann man durch die untere rechte Taste das Bildformat umstellen.

Ein Beispiel – für den Sleeptimer geht dies wie folgt:
1. Home Taste (Haussymbol)
2. Konfiguration auswählen
3. TV-Einstellungen auswählen
4. Bevorzugte Einstellungen auswählen
5. Sleeptimer auswählen
6. Wert zwischen 0-180 durch hoch/runter Taste festlegen
Diese geradezu nervige Bedienung führt sich durch alle Bereiche des Gerätes.
Tonqualität
Der Klang des Gerätes ist durchaus befriedigend. Allerdings ertönt der Philips 40PFL5605K etwas blechern/hohl, weswegen ich die Tonqualität nicht als gut bezeichnen kann. Wer dagegen guten oder sehr guten Ton möchte, kann das Signal über den digitalen Tonausgang ausgeben – entweder über HDMI 1.4 oder den Kopfhöreranschluss auf der Rückseite des Gerätes. Für das gängige Fernsehprogramm ist der Ton aber ausreichend, wer Filmgenuss möchte sollte aber wirklich eine 5.1 Anlage benutzen.
Bildqualität
Schwarzwert: Wie Schwarz kann das Schwarz eigentlich dargestellt werden? Das ist einer der Gründe wieso viele zu Plasma-Geräte greifen. Kaum ein LCD/LED-Gerät hat so ein sattes Schwarz wie ein guter Plasmafernseher. Beim Philips 40PFL5605K kann ich sagen, dass ich nach anfänglicher Skepsis und einigen Einstellversuchen mit dem Schwarzwert zufrieden bin. Note gut bis befriedigend. Ein Problem ist das Reflektierende Panel (Display). Ich empfehle vor dem Fernseher keine reflektierenden Dinge aufzustellen, also auch die Wand gegenüber des Gerätes sollte möglichst nicht Weiß oder in einer anderen hellen Farbe sein, denn das reflektiert Licht, welches wiederum das Schwarz heller erscheinen lässt. Für einen LCD-Fernseher sieht es dennoch sehr gut aus. In Absoluter Dunkelheit erkennt man aber ein dunkel leuchtendes Grau. Nach Begutachtung eines Röhrenfernsehers finde ich das Schwarz sogar noch etwas besser, da es dunkler wirkt als bei so mancher Röhre. Auch eine „Wolkenbildung“ (siehe Bild 1 der Serie) ist mit dem Auge nicht wirklich wahrnehmbar. Ebenso fanden Freunde das Bild durchweg gut – auch den Schwarzwert.
Reflektionen: Apropos Reflektionen – das Display spiegelt zwar nicht ansatzweise so sehr wie bspw. beim LG 50PK350 (Plasma), aber es ist trotz vom Hersteller vorgenommener Entspiegelung immer noch nicht ganz frei von Reflexionen.
Ausleuchtung: Die Ausleuchtung ist als befriedigend bis gut einzustufen. Während der Filmwidergabe fällt die starke Abdunklung in den Ecken nur selten auf, meist wenn es viele helle Bereiche gibt. Bei den dünneren Edge-LED Geräten gibt es wiederum Probleme mit einer eher dunkleren Bildmitte und zu hellen Rändern.
Blickwinkel: LCD-typisch gibt es leider eine relativ hohe Blickwinkelabhängigkeit. Hierbei verändern sich Farben und die Helligkeit (bei Plasmas bleiben die Farben meist stabil) abhängig vom Betrachtungswinkel. Sie bewegen sich bei dem Modell aber durchaus noch im Rahmen für kleinere Videoabende mit Freunden. Die seitlichen Bilder sind aus ca. 45 Grad Sicht erstellt worden.
Farben: Die Farben sind durchweg kräftig und auch ein wenig plastisch –wie man es von einem guten LCD erwartet. Sie könnten sicher noch einen Tick natürlicher sein und auch die plastische Wirkung ist noch verbesserungswürdig. Aber in dieser Preisklasse ist die Darstellung wirklich gut. Zusammenfassend möchte ich die Bildqualität als gut bis sehr gut beurteilen, insbesondere das strahlende Weiß und der doch noch gute Schwarzwert leisten ihren Beitrag dazu.
Empfohlener Sitzabstand
Früher galt die Regel: Sitzabstand ist gleich der vier- bis fünffache Wert der Diagonale. Doch diese Norm ist nicht mehr aktuell. So wirkt bei einer Bildschirmgröße von 102 Zentimeter ein HD-Bild nur im Bereich 100 bis 150 Zentimeter wie im Kino. Bei größeren Sitzabständen fehlt das Feeling, außerdem hat das Auge ein Problem die große Schärfe dann noch aufzulösen. Mein Tipp daher: Bei HD, den ein- bis zweifachen Faktor der Bilddiagonale als Faktor für den Sitzabstand wählen. Ganz anders sieht es bei SD-Material aus (Standard Definition, normales PAL-Fernsehen oder DVD). Einen Abstand von zwei Metern empfinde ich persönlich als zu nah. Bei gutem Quellmaterial holt der Fernseher durch seine vielen Bildverbesserer wirklich einiges aus dem Bild raus, es wirkt wesentlich besser, schärfer und plastischer als auf einem TFT-Monitor. Dennoch kann man bei geringem Sitzabstand oft Artefakte sehen, insbesondere Kompressionsartefakte um Ränder von Senderlogos zum Beispiel. Bei drei Meter Sitzabstand fällt das wiederum nicht mehr auf und man hat ein sehr schönes SD-Bild.
Der Richtige Sitzabstand ist also abhängig vom Quellmaterial, der Auflösung (HD oder SD) und natürlich der Bildschirmdiagonale. Bei drei Meter sollte es für HD-Material also am besten ein 60-Zoll-Fernseher (152 Zentimeter) sein. Da aber nicht jedes HD-Material gut ist oder auch ab und zu SD-Material konsumiert wird, kann man auch durchaus zu kleineren Modellen greifen. So sind Modele mit 102 Zentimeter Diagonale bezogen auf drei Meter Sitzabstand sicherlich eine gute Lösung – wenn man viel SD Material konsumiert oder auf Kinofeeling und sichtbare HD-Details verzichten kann.
Bildeindrücke
Sicherlich kann man die reale Bildwirkung nur schwer in einem Foto oder Video erfassen. Dennoch möchte ich an dieser Stelle anhand einiger Bilder ein paar erste Eindrücke vermitteln. Ich habe versucht sie möglichst nah an dem eigenem Bildeindruck zu erstellen. Bitte vor allem auch die erklärenden Untertitel innerhalb der Bilderserie beachten.
Bildeinstellungen
Aufgrund der Vielzahl von Möglichkeiten ist es natürlich schwer die passenden Einstellungen zu finden. Durch Serienstreuung kann man auch keine Universellen Einstellungen festlegen. Dennoch möchte ich als kleine Hilfestellung hier noch meine Eindrücke mitteilen.
Pixel Plus HD: HD Natural Motion – dies soll für eine flüssigeren Bewegungsablauf sorgen. Auch das übliche Kinoruckeln bei 24p Filmen wird (sehr gut sogar) geglättet. Allerdings wirken manche Szenen in Filmen viel schneller als in der Realität. Andere wirken wesentlich besser durch diese Funktion. Doch die meisten Nutzer sind solch flüssige Bewegungsabläufe im TV nicht gewohnt. Es wirkt manchmal auch etwas zu steril/digital. Und man gewinnt manchmal den Eindruck, dass es in der Realität nicht ganz so flüssig zu sehen ist wie im Film. Die Wirkung dieser Option ist vom Film abhängig. Ich habe sie meistens auf Minimum gestellt.
100 Hz Clear LCD: Dies soll durch Verdoppelung der Bilder bzw. Zwischenbilder für schärfere Darstellung sorgen. Optisch ist eine Änderung kaum wahrnehmbar, daher habe ich sie einfach auf aktiviert gelassen.
Erweiterte Schärfe: Was das bewirkt frage ich mich noch immer, habe es aus um evtl. „Überschärfungen“ zu vermeiden.
Dynamic Contrast: Hiermit werde helle Bereiche aufgehellt und dunkle Bereiche etwas abgedunkelt. Das gibt dem Bild mehr Tiefe und Kontrast, allerdings wirken je nach Bildmaterial auch oft helle Bereiche überstrahlt und in dunklen Bereichen saufen Details ab. Auch hier: Die Nutzung ist abhängig vom Filmmaterial, habe es meistens auf Minimum.
Dynam. Hintergrundbeleuchtung: Diese Einstellung soll die Hintergrundbeleuchtung an das Videobild anpassen. Sie arbeitet recht schnell und sollte auf Optimales Bild gestellt werden.
MPEG-Artefaktunterdrückung: Bei dieser Option sollen Artefakte die oft in MPEG-Videos auftreten unterdrückt werden. Eine große Änderung konnte ich nicht feststellen, um eventuelles wegrechnen von Details zu unterbinden besser AUS lassen.
Farboptimierung: LCDs stellen Farben oft etwas zu künstlich dar. Diese Funktion soll die Farben dahingehend anpassen das sie natürlicher wirken, daher habe ich sie auf Maximum.
Gamma: Regelt den Gammawert. Je höher desto dunkler und kontrastreicher wirkt das Bild. Als guter Wert hat sich bei mir die Einstellung „2“ ergeben.
Farbe: Regelt die Farbsättigung, hier nutze ich meistens „48-51“.
Normale Bildeinstellungen
Kontrast: Regelt den Kontrast und zugleich die Beleuchtung. Tagsüber nutze ich einen Wert von ca. „77“ und abends um die „60-65“.
Helligkeit: Hier habe ich Tagsüber einen Wert von „43-50“ und am Abend „35-40“. Bei zu niedriger Helligkeit verschwinden Details in dunklen Bereichen, bei zu hoher wird das Schwarz grau.
Schärfe: Nachschärfung des Videobildes. Habe ich zwischen „0-2“ meistens auf „1“. Höhere Werte überschärfen das Bild meistens.
Rauschunterdrückung: Soll Bildrauschen minimieren. Habe ich auf AUS, weil manche Filme haben mit Absicht Bildrauschen und es kann eine unnatürliche Glättung des Bildes bewirken.
Farbweiß: Regelt die Farbtemperatur. Ich habe es Personalisiert – Personalisiertes Farbweiß – Rot: 112 Grün: 113 Blau: 117.
Lichtsensor: Passt die Hintergrundbeleuchtung an die Umgebungshelligkeit an. Sehr Praktisch in Räumen mit wechselnden Lichtverhältnissen. Habe ihn eingeschaltet.
Bildformat: Hiermit wird das Bild auf das richtige Format gezoomt. Meistens passt „AutoZoom“.
Bildschirmränder: Regelt den Overscan des Bildes. Bei HD-Material und PC sollte es auf „0“ stehen. Bei normalem TV passt der Wert von „2“ meistens.
Stromverbrauch
32 Watt. Bild bleibt Schwarz.
Der Stromverbrauch schwankt also abhängig vom Bildinhalt und den gewählten Einstellungen zwischen ~32 Watt und ~96 Watt. Bei meinen personalisierten Einstellungen beträgt der Stromverbrauch im Schnitt etwa 60 Watt. Durch Absenkung von Helligkeit und Kontrast am Abend nur noch ca. 50W. Die dynamische Hintergrundbeleuchtung sollte nicht nur für ein besseren Schwarzwert aktiviert sein, sondern auch weil sie durch das automatische globale Abdimmen bei dunklen Szenen zum Stromsparen beiträgt. Würde die Option abgeschaltet werden, dann würden dunkle Szenen quasi genau soviel Strom verbrauchen wie die hellen.
Leichte Abweichungen beim Stromverbrauch sind natürlich möglich. Der DVB-S2 Tuner, die Lautsprecher etc. verbrauchen ja auch noch ein paar Watt.
Pro:
+ Gute Farbwiedergabe
+ Hervorragende Bildverbesserung
+ 24p läuft sehr gut, richtig flüssig wirkt es mit HD-Natural Motion
+ brauchbarer Ton (für einen Flachbildfernseher)
+ gute Darstellung von Schwarz
+ geringer Stromverbrauch
+ hervorragendes Leichtgewicht
+ Videowiedergabe vom USB Stick
+ inklusive DVB-T/C/S2 Digitaltuner
+ CI+ Slot (Falls jemand PRO7 HD, Sat.1 HD etc. nutzen will)
– Menüführung ist zwar selbsterklärend aber extrem verschachtelt und langwierig.
– Gelegentliche Systemabstürze
– Manchmal reagiert der TV nicht mehr auf Eingaben der Fernbedienung
– Aufrufen des EPG schaltet Ton und Bild des laufenden Programms weg (vielleicht bin ich hier auch nur HTPC verwöhnt).
– EPG reagiert etwas träge
– Nutzer berichten von Tonaussetzern, insbesondere via AUX-Digitalausgang
– Entspiegelung könnte besser sein
Fazit
Wer einen günstigen Flachbildfernseher mit einer Diagonale von knapp einem Meter sucht und auf ein gutes Bild wert Legt, das auch einen akzeptablen Schwarzwert bietet, der ist mit dem Philips 40PFL5605K sicher gut beraten. Insbesondere wegen des geringen Energieverbrauchs. Die Schwächen im Ton kann man verzeiehn, denn kaum ein Flachbildfernseher bietet heutzutage wirklich satten Sound. Allerdings muss der Käufer mit einigen Softwareproblemen leben, welche hoffentlich bald durch ein Update (via USB) behoben werden.
Käufer welche eher auf einfache und zügige Bedienung Wert legen, einem gutem EPG und fehlerfreie Funktion erwarten, sollten sich besser bei einem anderen Hersteller umschauen.
Ich würde dem Fernseher insgesamt dennoch weiterempfehlen und insgesamt ein „gut“ vergeben. Letztendlich kommt es auch ganz auf den Geschmack des Nutzers an.





















