Kurztest: Sony Ericsson T250i

von joerg-pittermann

· 2 min Lesezeit

Kurztest: Sony Ericsson T250i

Das kleine, kühle Schwarze
Das einfache und schlichte Design des Sony Ericsson T250i sticht sofort ins Auge – die kompakte Riegelform ist in kühlem, gebürstetem Aluminium gehalten, wahlweise in schickem Silber oder in dezentem Schwarz. Bei Cyberport ist bereits der Nachfolger T280i gelistet, aber noch nicht lieferbar; die wesentlichen Unterschiede sind Bluetooth und eine 1,3-Megapixel- anstelle einer 0,3-Megapixel-Kamera. Die Grundzutaten fürs Telefonieren – Dualband-GSM-Standard, Sprechzeit bis zu selbst getesteten 6 Stunden, Stand-by-Zeit bis zu 300 Stunden – sind vorhanden; doch schauen wir, wie sich der knapp 100 Euro teure und 82 Gramm leichte Handschmeichler weiterhin schlägt.
Display
Das T250i besitzt ein Farbdisplay, das sich seinen Namen mit 65.536 Farben und guter Ablesbarkeit im Sonnenlicht verdient. Die Auflösung von 128 x 160 Pixeln ist zwar sicherlich nicht mehr up to date, für ein schickes Einsteigertelefon aber ist sie vollkommen ausreichend.

Verarbeitung
Die Verarbeitung des T250i ist nahezu perfekt – auch bei größtem Druck verwindet sich das Gehäuse nicht, woran sicherlich das Aluminium seinen Anteil hat. Die Handy-Rückseite besteht aus einer durchgängigen Schale, die leider im unteren Teil aus – immerhin hochwertigem – Plastik gefertigt ist, weil hier die Antenne liegt. Dennoch, es ist ein Vergnügen, dieses Handy anzufassen – es sieht einfach nach mehr aus und in dieser Preisklasse dürfte nichts vergleichbares zu finden sein.

Funktionalität
Die Funktionalität des T250i ist für ein 100-Euro-Gerät sehr gut: Mit Telefonbuch, Kalender, SMS- und MMS-Speicher sind die Grundfunktionen eines Handys abgedeckt, zudem wartet das Sony Ericsson mit WAP, Wecker, Timer, Stoppuhr und Taschenrechner auf. Als Bonus findet sich eine 0,3-Megapixel-Kamera, deren Bilder immerhin für MMS-Schnappschüsse zu gebrauchen sind. Ebenfalls erwähnenswert ist das integrierte Radio, das sich mit dem beiliegenden Stereoheadset betreiben lässt und mit RDS sowie 15 Speicherplätzen glänzt. Das einzige Feature, das ich vermisse, ist die Möglichkeit, meine Kontakte und Kalenderdaten mittels Outlook oder SyncML abzugleichen.

Menü
Die Menüführung ähnelt jener der „großen“ Sony-Ericsson-Handys; leider sind es keine astreinen Geschwister, denn schaut man ganz tief ins Menü, erkennt man Unterschiede: Das T250i ist kein echtes Sony-Ericsson-, sondern ein Philips-Handy, das nur auf Sony Ericsson gelabelt wurde.

Bedienung
Die Tasten sind ausreichend groß und liegen so weit auseinander, dass jede SMS zur Freude wird. Schließlich die Vier-Wege-Bedientaste, über die SMS/MMS, Telefonbuch, Radio und Kamera angesteuert werden und die schnell und direkt reagiert.

Empfang
Die Empfangs- und Sprachqualität des T250i ist so exzellent, dass es durchaus mit einem Sony Ericsson T800i auf einer Stufe steht. Kein Vergleich etwa zu 50-Euro-Handys, bei denen ich im Netz von O2 und Vodafone eine deutlich schlechtere Sprachqualität sowie Empfangsschwankungen feststellte.

Fazit
Alles in allem ist das Sony Ericsson T250i ein nahezu perfektes Einsteigerhandy und – ähnlich seinem mit Bluetooth und verbesserter Kamera ausgestattetem Nachfolger T280i – einen Kauf wert.

Thumbnail Beitrag Samsung Galaxy S25 FE

Tablet & Smartphone im Test

von Simone Hartmann

Samsung GALAXY S25 FE im Test

Tumbnail Test Google Pixel 10

Tablet & Smartphone im Test

von Simone Hartmann

Google Pixel 10 Test – KI-stark und eines der besten Smartphones 2025

Nothing Phone 3 Test

Tablet & Smartphone im Test

von Simone Hartmann

Nothing Phone im Cyberport Produkttest

Lautsprecher & Kopfhörer im Test

von André Nimtz

Nachhaltig und klangstark? Our Pure Planet Signature Headphones im Test

Haushaltsgeräte im Test

von André Nimtz

Kompakter Kühl-Profi: Dometic CFF 18 Kompressorkühlbox im Test

Fernseher im Test

von Johannes Geissler

AWOL Vision LTV-3000 Pro: Der Ultrakurzdistanzbeamer mit 150 Zoll Diagonale im Test

Gadgets im Test

von André Nimtz

Nie mehr allein zuhause: enabot EBO X Überwachungsroboter im Test

Gaming-Hardware im Test

von Sarah Park

ROG Ally im Test: Was taugt das erste Gaming-Handheld mit Windows 11?

Monitore & Bildschirme im Test

von André Nimtz

Office-Ergonomie pur: EIZO FlexScan EV3240X 4K-Monitor im Test