Kurztest: JBL Spot 2.1 Soundsystem

von joerg-pittermann

· 2 min Lesezeit

Kurztest: JBL Spot 2.1 Soundsystem

Ein fast rundes Hörerlebnis
JBL wurde 1946 vom Amerikaner James Bullough Lansing gegründet, ist heute Teil von Harman Kardon und bietet qualitativ hochwertiges Hi-Fi-Equipment an. Nicht nur im Bereich von Stereoanlage und Heimkino, sondern auch im Bereich der Desktop-Lautsprecher. Und seit einigen Jahren steht im PC- und Mac-Bereich das JBL Creature II 2.1 Soundsystem bei Sound-Enthusiasten ganz oben auf der “Must Have”-Liste. Nicht nur wegen des Designs oder des sehr guten Klanges, sondern auch wegen des Preises von inzwischen deutlich unter 100 Euro. Deshalb hatte ich die JBL Creature II einst sogar den Harman Kardon Soundsticks II vorgezogen, und auch Bose ließ ich aufgrund des Preises links liegen. – Als Nachfolger der JBL Creature II stellte JBL vor einiger Zeit jedoch zwei neue Designobjekte vor: JBL Spot und JBL Spyro. Grund genug also, für mein neues Notebook auch neue Lautsprecher zu kaufen, und weil ich nicht ganz so der „blumige“ Spyro-Typ bin, entschied ich mich für das Spot-Soundsystem.
Dieses besteht aus zwei kleinen, halbkugelförmigen und für den Sound fast zu winzigen Satelliten (Durchmesser ca. 8 cm, Höhe ca. 6 cm), die sich nach unten hin verjüngen und auf einer etwa 6 cm messenden, chromfarbenen Basis stehen. Im Gegensatz zum Creature-System sind die Lautsprecheröffnungen des JBL Spot nicht offen, sondern abgedeckt. Hilfreich, denn so kann nichts hineinfallen. ;-] Neben den beiden Satelliten gibt es einen im Design gleichen, aber natürlich größeren Subwoofer (Durchmesser ca. 22 cm, Höhe ca. 14 cm); dieser beherbergt den Verstärker – 24 Watt für den Subwoofer und jeweils 6 Watt für die Satelliten. Was sich nicht viel anhört, aber erlebt man das System erst einmal in Aktion, darf man doch begeistert sein: Sicherlich nicht genug Sound, um eine Party in einer Klangwolke versinken zu lassen, aber für das Einsatzgebiet als PC-Lautsprecher äußerst ausgewogen und vernünftig. In keiner Situation haben die Spots übersteuert oder ein undifferenziertes Klangbild hinterlassen, ganz gleich, ob die via 3,5-mm-Klinkenstecker angeschlossene Musikquelle der Laptop, ein iPod oder das Handy war. (Das hier beschriebene Gänsehautgefühl beim Hören meines persönlichen Referenzstücks „Briefcas“ ist wieder aufgetaucht.)

Standardmäßig in Schwarz oder Weiß
JBL Spot – Design Wrapper Graffiti
JBL Spot – Design Wrapper Janna Black Floral
JBL Spot - Design Wrapper Woodland
JBL Spot - Design Wrapper Woodland
JBL Spot 2.1 Soundsystem“

So sehr ich auch für das Spot-Soundsystem schwärme – zumindest beim Subwoofer gibt es zwei winzige Haken, die die Bedienbarkeit etwas umständlich gestalten: Der Ein-/Aus-Schalter befindet sich ebenso wie der Regler für den Bass hinten am Subwoofer, während der Höhenregler im Vergleich zum Creature-System ganz weggefallen ist. Die Lautstärkereglung dagegen ist auf dem rechten Satelliten zu finden, und zwar in Form von Touchbuttons: Allein durch das Auflegen eines Fingers kann man die Lautstärke verändern, und legt man die Finger gleichzeitig auf Laut- und Leise-Button, verstummt das System. Sehr praktisch, wenngleich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Zudem sind die Kabel zwischen Satelliten und Subwoofer stoffummantelt und aufgrund unterschiedlicher Steckerformen wirklich einfach anzuschließen.

Ein weiteres Detail sind – wie bei Mobiltelefonen vor einigen Jahren – die auswechselbaren Oberschalen: Standardmäßig in Schwarz, können sowohl die Satelliten als auch der Subwoofer mit den mitgelieferten weißen Wrappern bestückt werden oder aber mit optional erhältlichen Design-Wrappern (s. Bilderstrecke). Zwar braucht es für den Wechsel Geduld und kräftige Finger, aber so ist für fast jeden Farbgeschmack etwas dabei. Wer es dagegen weniger bunt mag, wird sich auch freuen, dass die Spots keine Kontroll-LED mehr besitzen, die ja beim Creature-System noch grün leuchteten.

Kurz und gut: Wer ein kleines, leichtes 2.1-Soundsystem sucht, das durch gutes Design, einen vernünftigen Preis und einen ebensolchen Sound auffällt, der sollte beim JBL Spot zugreifen.

Thumbnail Beitrag Samsung Galaxy S25 FE

Tablet & Smartphone im Test

von Simone Hartmann

Samsung GALAXY S25 FE im Test

Tumbnail Test Google Pixel 10

Tablet & Smartphone im Test

von Simone Hartmann

Google Pixel 10 Test – KI-stark und eines der besten Smartphones 2025

Nothing Phone 3 Test

Tablet & Smartphone im Test

von Simone Hartmann

Nothing Phone im Cyberport Produkttest

Lautsprecher & Kopfhörer im Test

von André Nimtz

Nachhaltig und klangstark? Our Pure Planet Signature Headphones im Test

Haushaltsgeräte im Test

von André Nimtz

Kompakter Kühl-Profi: Dometic CFF 18 Kompressorkühlbox im Test

Fernseher im Test

von Johannes Geissler

AWOL Vision LTV-3000 Pro: Der Ultrakurzdistanzbeamer mit 150 Zoll Diagonale im Test

Gadgets im Test

von André Nimtz

Nie mehr allein zuhause: enabot EBO X Überwachungsroboter im Test

Gaming-Hardware im Test

von Sarah Park

ROG Ally im Test: Was taugt das erste Gaming-Handheld mit Windows 11?

Monitore & Bildschirme im Test

von André Nimtz

Office-Ergonomie pur: EIZO FlexScan EV3240X 4K-Monitor im Test