iPod-Hüllen im Vergleich
iPod-Hüllen im Vergleich
Zum Schutze der heiligen iPod-Optik
Apples iPod besitzt Kultstatus, soviel steht fest. Da aber sein Preis im Vergleich zur Konkurrenz recht hoch ist, müssen seine Stärken woanders liegen. Die meisten iPod-Nutzer werden hier sicher Verarbeitung, Ergonomie und Optik erwähnen. Speziell die minimalistische Optik der großen Modelle mit Clickwheel und Chromrückseite hat diesen MP3-Player so berühmt gemacht, dass immer wieder billige Kopien auftauchen. Doch gerade die Rückseite des iPod classic ist äußerst anfällig für Kratzer und bei unachtsamem Gebrauch ziemlich schnell ziemlich unschön zerkratzt. Deshalb bleibt jedem iPod-Besitzer, dem sein Gerät lieb und teuer ist, der Kauf einer entsprechenden Schutzhülle nicht erspart. Drei Vertreter dieser „Bewahrer der heiligen iPod-Optik“ stelle ich nun im Folgenden vor.
| No-Name-Case |
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No-Name-Case
Die erste Hülle ist ein No-Name-Produkt und ähnlich gearbeitet wie die Belkin-Silikonhülle in schwarz. Kurz nach dem Erwerb meines 5G-iPods kaufte ich mir auch diese 10-Euro-Tasche, die zusätzlich einen Gürtelclip und einen Displayschutz besaß. Im Gegensatz zum Belkin-Modell schmiegt sich das schützende Silikon auch über das Clickwheel und die Schutzscheibe kann in das Case geklemmt werden; nun sind nur noch Kopfhörerausgang, Hold-Schalter und Dockconnector unbedeckt.
Positiv an diesem No-Name-Produkt zu erwähnen ist die gute Abschirmung auch gegen Sand, wichtig vor allem beim nächsten Strandurlaub. Außerdem ist der iPod im Falle eines Sturzes durch die etwa zwei Millimeter starke Silikonschicht zumindest etwas gepolstert. Allerdings leidet die Bedienbarkeit sehr unter dem vom Silikon bedeckten Clickwheel. Während sich ein iPod der 5. Generation noch halbwegs gut bedienen lässt, kommt das Material mit der neuen Oberfläche des iPod classic gar nicht klar – nichts läuft flüssig oder präzise.
Ein weiteres Manko stellt die Displayschutzscheibe dar, bei der es sich um minderwertiges Plexiglas handelt und die bereits nach kurzer Zeit zerkratzt und trübe ist. Zudem reibt sie auf der Oberfläche des iPod und hinterlässt hässliche Spuren. Weiterhin hat sich das mittlerweile zwei Jahre alte Material so zum Schlechten verändert, dass es Staub und Fussel anzieht und sehr klebrig ist. Kurzum: Dieses Case wird bald seinen Weg in den Müll finden.
| Belkin Remix Metall-Etui |
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Belkin Remix Metall-Etui
Beim zweiten Case handelt es sich um das Belkin Remix Metall-Etui; mitgeliefert werden hier transparente Rückschalen für beide Größen des iPod classic sowie das Frontcover, das aus einer dünnen und an der Hinterseite mit einer Folie beklebten Metallplatte besteht. Diese Folie schützt die Aussparung im Metall für das Clickwheel.
Der iPod ist in dieses Case weitaus schneller eingelegt als in die Silikonhülle, und auch hier liegen Hold-Schalter, Kopfhörerausgang und Dockconnector frei. Ein großes Problem ist allerdings die Größe der Aussparung für die Kopfhörer: Das Loch ist zwar perfekt an die Apple-Originalkopfhörer angepasst, will man jedoch andere Kopfhörer oder, wie ich, ein Kabel im Auto nutzen, muss man das Loch mit einer Rundfeile vergrößern oder im Auto den Player wieder aus dem Case nehmen.
Sehr gut hingegen ist die Schutzwirkung der Hülle. Im Gegensatz zur Silikonhülle reibt keine Stelle des Metall-Etuis am iPod und die Frontplatte sitzt fest auf der klaren Rückseite. Die Bedienung des Clickwheels funktioniert besser als bei der Silikon-Variante, doch auch hier ist eine klare Verschlechterung zwischen iPod classic und dem älteren Modell zu spüren. Mit einem Preis um 17 Euro ist diese Schutzhülle allerdings bezahlbar und letztlich durchaus ihr Geld wert.
| Belkin-Ledertasche |
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Belkin-Ledertasche
Die dritte Hülle, eine Belkin-Ledertasche mit Schutzfolie, ist mittlerweile mein täglicher Begleiter geworden. Mit zirka 19 Euro ist sie nur wenig teurer als das Belkin-Metall-Etui, dafür erhält man jedoch echtes Leder mit einer schönen Prägung. In dieser Hülle ist der iPod am schnellsten untergebracht, die Schutzfunktion ist aber nicht so herausragend wie bei den Mitstreitern. Der iPod liegt nur locker in der Tasche, innen umschlossen von Wildleder und einer Schutzfolie über dem Display; somit ist sie nicht wirklich für den Urlaub am Meer geeignet.
Die Anschlüsse liegen auch hier wieder frei, doch im Gegensatz zu den beiden anderen Hüllen muss man die Ledertasche erst öffnen, um den Player zu bedienen. Außerdem ist sie etwas dicker als die Konkurrenz und deshalb kaum die Idealbesetzung für eine enge Hosentasche. – Warum die Hülle dennoch mein Favorit ist? Ganz einfach, sie ist die einzige ohne Schutz für das Clickwheel, weshalb sich der iPod weitaus besser steuern lässt als bei der Silikon- oder Metall-Variante. Lediglich im Sonnenlicht spiegelt die dünne Folie über dem Display etwas zu stark.
Fazit
Für jeden Bedarf gibt es das passende iPod-Schutzhüllenmodell. Während die einen besser schützen, sind die anderen einfach schicker oder lassen sich besser bedienen. Dank der breiten Auswahl an iPod-Taschen sollte jeder etwas Passendes finden, und bei Preisen meist unter 20 Euro dürfte selbst eine Zweittasche kein Problem sein.









