Induction Charger von Artwizz im Praxistest
Induction Charger von Artwizz im Praxistest
Tankstelle für die Magic Mouse
Heute möchte ich euch ein Produkt aus dem Hause Artwizz vorstellen: Der Induction Charger. Dieser verspricht in Verbindung mit der Magic Mouse von Apple, ein schnelles und komfortables Aufladen derselbigen. Das die Magic Mouse über Bluetooth läuft, sollte jedem klar sein und gerade diese Variante verbraucht schnell Batterien bzw. Akkus, da diese viel in Betrieb sind. Die Ladestation muss nur über einen freien USB-Port am Mac angeschlossen werden, so dass die heimische Maus einfach drauf gelegt wird, damit diese geladen werden kann. Ob das Produkt hält was es verspricht, möchte ich euch in diesem kleinen Review näher vorstellen.
Der erste Eindruck
Im Lieferumfang befindet sich neben dem Induction Charger noch ein Einsatz indem sich die Akkus befinden. Dieses Batterie-Pack muss mit denen der Magic Mouse ausgetauscht werden, da sich dort standardmäßig nur normale AA-Batterien befinden.
Die schöne Pianolack-Oberfläche fällt sofort ins Auge und auch der nützliche Grip, der sich unter dem Induction Charger befindet, denn auf einer glatten Schreibtisch-Oberfläche rutscht der Induction Charger so nicht unnötig hin und her. Der Rand besteht zudem aus Aluminium und passt sich dadurch den übrigen Apple-Produkten vom Design an.
Der Artwizz Induction Charger in der Praxis
Zuerst müssen die alten Batterien aus der Magic Mouse entfernt werden und diese gegen den Akkueinsatz ausgetauscht werden. Schon nach einem Tag dauerhafter Benutzung der Mouse werden mir nur noch 89 Prozent der ursprünglichen Leistung angezeigt, so dass man davon ausgehen kann, dass die Batterien nach spätestens einer Woche ausgetauscht werden müssen. Je nach Benutzung der Mouse können die Batterien auch schneller ihre Leistung verlieren. Nun stelle man sich vor, dass diese Batterien gerade an einem Sonntag leer ihren Dienst quitieren. Das Ausmaß möchte ich gar nicht näher erläutern.
Der Akkueinsatz passt perfekt in die Ladebuchse der Magic Mouse und bereitet daher auch keine Probleme beim Einbau. Zudem muss keine neue Software installiert und auch keine Einstellungen vorgenommen werden. Die Bluetooth-Einstellungen wurden ja bereits schon vorgenommen, da sonst die Magic Mouse nicht funktioniert hätte.
Die Ladestation kann circa 40 cm vom Mac entfernt liegen, denn solang ist das Kabel und lässt dadurch recht viel Spielraum offen. Die Handhabung ist denkbar einfach, denn das USB-Kabel vom Induction Charger muss nur an einem freien USB-Slot gesteckt werden, damit dieser startklar ist. Durch die eingebauten Magneten wird sichergestellt, dass sich die Magic Mouse an der richtigen Stelle befindet und die Akkus aufgeladen werden können. Dabei kann der Benutzer eigentlich nix falsch machen; einfach die Maus auf die Mitte der Ladestation legen und fertig ist diese Prozedur.
Am vorderen Rand der Ladestation befindet sich eine LED-Lampe, die den Zustand der Ladung signalisiert. Grünes Licht bedeutet, dass der Akku voll aufgeladen ist; blaues Licht bedeutet eine andauernde Ladung.
Das man bei dieser Variante keine Wunder erwarten sollte ist klar, denn es kommt immer drauf an, wie oft die Maus benutzt wird. Umso länger diese in Benutzung ist, desto weniger halten die Akkus. Aber der Sinn, der hinter diesem Produkt liegt, ist die komfortable Arbeitsweise. Der Benutzer muss so nicht mehr auf die Akkuleistung achten und kann die Maus bei Nichtbenutzen auf die Ladestation legen, damit diese ohne Unterbrechungen weiter Verwendung findet.
Mein Fazit
Der Artwizz Induction Charger ist definitiv sein Geld wert, denn auf Dauer gerechnet, spart man sich dadurch das Geld für die Akkus und muss zudem nicht immer an das Wechseln der derselbigen denken. Jedoch hätte ich mir persönlich eine Glasoberfläche gewünscht, denn dadurch würde Artwizz dem Inductions Charger das i-Tüpfelchen aufsetzen.
Praktischer kann man keine Akkus laden, denn wie im Praxistest schon erwähnt, muss die Magic Mouse nur auf die Ladestation gelegt werden, damit die Akkus geladen werden können. Kurzum: Für derzeit 37,99 Euro (Cyberport-Preis) ist dieses Produkt definitiv sein Geld wert und auch das an Apple angelehnte Design gereicht ihm zu Ehre.






