Produkttest: HannsG HW191D 19 Zoll 16:10 TFT

von cyberbloc

· 3 min Lesezeit

Produkttest: HannsG HW191D 19 Zoll 16:10 TFT

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Wie war doch noch gleich der Herstellername des 19” 16:10 Monitors der eine maximale Auflösung von 1440 x 900 Pixel darstellt? HannsG? Was ist bitte HaansG? Jeder kennt Samsung, Philips, Eizo, Sony um nur mal ein Paar der Großen zu nennen – aber HaansG? Genau dieser HannsG HWD191D 19 Zoll Monitor hat schon einige Awards im Jahr 2006 eingeheimst, unter anderem Testsieger bei Chip Online, Computerbild und PCWorld. Also umsomehr hat es mich interessiert, was ist dran an diesem Produkt, ist es den Alltagstauglich?
WXGA+-Panel mit einer Auflösung von 1.440 x 900 Pixel und einem Seitenverhältnis von 16:10. klingt erstmal so als ob man bei diesem Format kein Platz mehr auf dem Schreibtisch hat, ist aber nicht so. Er ist nicht unmittelbar höher als ein herkömmlicher 17 Zöller, nur eben “etwas” breiter geraten. Der allerschickste Monitor ist er aufgrund seines billig wirkenden und wackeligen Standfußes nicht gerade. Das Panel wird einfach auf den Standfuß draufgesteckt und fertig, also Vorsicht beim tragen :-)
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HaansG ausgepackt in seiner ganzen Pracht.

In Sachen Anschlüsse ist er Top! Für Bildübertragung stehen DVI sowie VGA Eingang zur Auswahl, meine Wahl viel auf DVI da dies für neue System der Standard ist. Für den Preis ein DVI Eingang, einfach Unschlagbar.

Nach dem erfolgreichen Anschließen erfolgt das erste Einschalten, siehe da ich hatte schon mal ein Bild. Dank Benutzung des DVI Einganges musste ich auch keine Monitorjustierung durchführen, sprich das Bild in die Mitte rücken und Verzerrungen ausgleichen. Das Geschieht alles ganz von allein – super Sache. Als erstes musste ich die Helligkeit ändern, so grell hat mich noch kein Monitor angestrahlt, gerade beim Arbeiten mit Dokumenten wirkt sich das sehr unangenehm auf die Augen aus. Es war schon eine etwas größere Herausforderung die richtigen Knöpfe zum richtigen Zeitpunkt zu drücken und zu finde da diese seitlich rechts am Panelgehäuse angebracht sind und man die Funktion der jeweiligen Taste nur erahnen kann. Ein weiteres Manko, unzureichenden Positionierungsmöglichkeiten des Bildschirms im Standfuß; der Monitor ist nur in der Neigung verstellbar, jedoch nicht in seiner Höhe.
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Der nicht absolut überzeugende Standfuß.
Die Bildqualität ist absolut gleichmäßig und das Display ist hell ausgeleuchtet. Die farbgetreue Wiedergabe, sofern ich das mit beurteilen kann, ein gestochen scharfes und kontrastreiches Bild sind für diese Preisklasse ein gutes Kaufargument. Eigentlich dachte ich das die 16:10 Aufteilung eher was für Multimedia Anwendungen und Spielen ist. Seit dem Test bin nun auch davon überzeugt das es nicht Angenehmer sein kann, wenn man z.B. Excel-Tabellen bis zum Anschlag in die Breite strecken kann oder lange Word Dokumente mit der Dokumenten Karte anzeigen kann. Bei meiner täglichen Arbeit erweist sich das 16:10-Verhältnis als das absolute Killer Argument. Es ist ja wissenschaftlich bewiesen, das das Bildverhältnis von 16:10 für das menschliche Auge besser wahrzunehmen ist als das herkömmliche 4:3 Bild.
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Rückansicht des Prachtstücks.

Auf den Spieletest habe ich mich am meisten gefreut und hatte auch so meine Bedenken. Kann der Monitor die Spiele in der nativen Auflösung von 1440 x 900 Pixel richtig darstellen oder bekomme ich ein verzerrtes Bild? Habe ich Schlieren bei schnellen Spielen wie Counter Strike oder Farcry und kann ich Vorteile daraus ziehen mit dem breiteren Sichtfeld? Ich wurde nicht enttäuscht, weder habe ich Schlieren beim wahrgenommen noch wurde das Bild bei verzerrt. Das mit der Bildverzerrung hängt immer davon ab ob das Spiel auch die Breitbildauflösung unterstützt, die neuen Spiele sollten das aber alle von Haus aus tun. Mit Farcry, CounterStrike, Battlefield 2142 und meinem Favoriten World Of Warcraft hatte ich keinerlei Probleme, ganz im Gegenteil hat es den Spielspaß noch erhöht.
Zu guter letzt habe ich noch eine DVD angeschaut. Es gibt sicherlich größere Monitore oder Fernseher um eine DVD standesgemäß anzuschauen aber auch der HannsG HW191D meisterte diese Herausforderung mit Auszeichnung, keine Schlieren oder Farbverfälschungen wie das Schwarz als Grau dargestellt wird. Lediglich die integrierten Boxen taugen nicht für mehr als die Standard Pieptöne des Betriebssystems. Für mehr scheinen sie auch nicht ausgelegt zu sein, daher empfehle ich diese erst gar nicht für die Musik oder Filmwiedergabe zu benutzen.

Fazit:
Wer ein 16:10 TFT Monitor im unteren Preissegment sucht, der wird am HannsG HW191D nicht vorbeikommen. Einziges Manko was ich habe, ist das Gehäuse das nicht Höhenverstellbar ist und der billig anmutende Standfuß. Dennoch, Nutzer die einen preiswerten Monitor im Privatbereich zum Internet durchstöbern, Dokumentenverarbeitung und Spielen suchen, werden hiermit ihr Glück finden.
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Kommentare

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Gepostete Kommentare

merscho 27.11.2006, 11:15 Uhr

isch emfähle Artikäll for der Ferövventlichung dorch die Rechtsschreipkontrole zu jaken; ;-)

Johnny 27.11.2006, 16:44 Uhr

Bitte zumindest noch die Deppenleerzeichen entfernen, etwas Interpunktion einfügen und fehlende Worte ergänzen. Die allgemeine Rechtschreibung ist ja schon fast Auslegungssache. ;-) Für 10 Minuten ist das ein guter Test. Für mehr sollte man sich natürlich an höhere Stellen begeben (z.B. Prad.de).

Michael 27.11.2006, 17:34 Uhr

Das positive Fazit möchte ich um ein paar negative Erfahrungen erweitern. Vor ein paar Tagen hatte ich mir das Display ebenfalls zugelegt, primäres Argument war der niedrige Preis für so viel Breitbilddisplay. Abgesehen vom digitalen Eingang und der scharfen Abbildung sind das aber auch die einzigen Punkte, die für das Gerät sprechen. Die Verarbeitungsqualität rangiert unter gewohnten Markenstandard, vielmehr scheint mir die Fertigungsstraße noch in der Feinjustierphase befindlich. Das Display kippelt im Standfuß wegen unpassender Haltevorrichtungen und bei jeder Menübedienung schwingt die Angst mit, dass der Fuß den Schirm nicht länger hält. Die Menütasten liegen versteckt an der rechten Seite, geschützt von den scharfen Kanten des Gehäuses. Und dass die Lautsprecher nur eine Alibifunktion erfüllen, wurde schon erwähnt. Das alles wäre nicht weiter schlimm, würde die Bildqualität passen. Bei Office-Anwendungen mag die Qualität stimmen - der digitalen Übertragung sei dank -, denn scharf ist das Display. Doch die fotorealistischen Darstellung ist die Stärke des HannsG nicht. Farben trägt er gerne sehr kräftig auf, da hilft auch ein Verringern des Kontrastes nichts. Das bordeauxrote Auto erscheint so knallig wie noch nie zuvor, und die Fußballwiese erstrahlt in unbekanntem Grün. Die Abbildungsleistung schwindet jedoch bei fein nuancierten Abstufungen, und so bleibt von den Grashalmen nur eine grüne Fläche unterbrochen von schwarzen Strichen übrig ... Meine Fotos kann ich dennoch in altem Glanze bewundern, allerdings mit einem anderen Display. Und dafür mag ich an dieser Stelle noch ein Dankeschön an Cyberport für den schnellen Austausch aussprechen!

Michael 27.11.2006, 19:20 Uhr

wäre sicher informativ :) Wobei selbst größte Datensammlung nie den prüfenden Blick ersetzen kann ... Im Ernst: Du hast einen informativen Praxisbericht geliefert, den ich nur um ein paar Details ergänzen wollte. Und wenn du mit dem Gerät glücklich bist/wirst, dann umso besser.

Steffen 28.11.2006, 18:48 Uhr

"Typogott" eben. ;-) Eine Kooperation mit dem iPod nanno-Tester und Ihr seid unschlagbar! Der Preis für das Gerät mit dem guten Review ist aber echt nicht schlecht.

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