Gadget der Woche: Tetris-Lampe
Gadget der Woche: Tetris-Lampe
Es ist der Spiele-Klassiker schlechthin, sorgt für einen bleibenden Ohrwurm und jeder hat es schon einmal gespielt. Die Rede ist natürlich von Tetris, dessen Siegeszug spätestens mit dem Game Boy begann. Heute gibt es beinahe auf jedem System eine Version des russischen Klassikers und seit Neuestem könnt ihr die bunten Steine auch ohne Steuerkreuz aufeinander türmen.
Die Tetris-Lampe verspricht unzählige Stapel-Möglichkeiten und stimmungsvolles Licht. Da ich ein Computerspiel-Fan der ersten Stunde bin und bunten Lichtquellen nicht widerstehen kann, ist die Tetris-Lampe ganz klar mein Gadget der Woche.
Schöne Lichtquelle, fummelige Stapelei
-
gute Verarbeitung
stimmungsvolles Licht
viele Stapel-Möglichkeiten
-
Kontakt der Steine nicht immer gegeben
hoher Preis
Viele bunte Tetris-Blöcke
Ich kann ein breites Grinsen nicht unterdrücken, während ich den Karton öffne. Immerhin halte ich bald Kindheitserinnerungen in der Hand, da kann ich schon mal ein wenig aufgeregt sein.
Nachdem ich die DHL-Verpackung besiegt habe, halte ich eine schwarze Box in der Hand, die einen bunten Tetris-Turm zeigt und unendlich weitere Möglichkeiten verspricht. Die Lampe selbst ist fest eingepackt, sodass beim Transport nichts kaputt gehen kann.
Im Inneren der Packung warten 7 Tetris-Steine, ein Netzteil sowie eine englischsprachige Betriebsanleitung auf mich. Die einzelnen Elemente wirken hochwertig, bestehen aus buntem Kunstoff und wurden mit einem Metallrahmen eingefasst, der bei Kontakt jedes Bauteil zum Leuchten bringen soll. Ich bin gespannt – nun geht’s ans Stapeln.
Inbetriebnahme & Handling Es leuchtet! Jetzt nicht mehr.
Bevor ich mich voll und ganz der Lampe widme, werfe ich einen Blick auf die Bedienungsanleitung. Das Netzteil wird an das blaue Bauteil angeschlossen. Dieser Tretris-Block muss entweder unten liegen oder an der äußeren Seite stehen, damit alles funktioniert. Zudem stellt die Anleitung ein paar Stapel-Möglichkeiten dar, die ich aber nicht weiter beherzige. Ich möchte meine eigene Lampe kreieren!
Nachdem ich in meinem 12-Quadratmeter-Zimmer einen Platz für die Leuchte gefunden habe, verbinde ich sie mit Netzteil und Steckdose. Ich betätige den kleinen Schalter am blauen Element und schon erstrahlt dieses. Zaghaft lege ich das nächste Bauteil darauf – es leuchtet kurz auf und erlischt wieder.
Ich rücke den Block ein wenig zurecht und schon habe ich das Prinzip verstanden: Die Metallränder der einzelnen Tetris-Steine müssen möglichst exakt aufeinander liegen, damit sie aufleuchten. Dieser Fakt macht das Auftürmen ein wenig schwierig, da in manchen Positionen einfach nicht genug Kontakt hergestellt werden kann. So leuchten die Steine entweder gar nicht erst auf oder flackern hektisch. Damit entfallen leider die angepriesenen unendlichen Möglichkeiten.
Dennoch macht mir die Tetris-Lampe unheimlich viel Spaß und ich sehe das exakte Auftürmen als Herausforderung. Zudem leuchtet das Licht nicht zu grell, erhellt aber dank der bunten Farben auch die dunkelsten Nächte.
Fazit Buntes Licht zum hohen Preis
Ich kann schon einmal sagen: Ich mag die Tetris-Lampe. Sicher, das Stapeln gestaltet sich manchmal ein wenig schwierig und wahrscheinlich passt die Leuchte nicht in jedes Einrichtungskonzept – dennoch kann ich sie jedem Computerspiel-Fan nur ans Herz legen. Das bunte Licht ist stimmungsvoll, sodass die Leuchte definitiv zum Hingucker wird.
Für mich stellt der Preis den einzigen Wermutstropfen dar. Denn auch wenn die Lampe ungeahnte Design-Möglichkeiten bereit hält und eine real gewordene Kindheitserinnerung ist, finde ich 35,90 Euro etwas hoch angesetzt. Allerdings holt ihr euch auch einen Kult-Klassiker direkt ins Wohnzimmer.
Passt die Tetris-Lampe zu eurer Einrichtung? Dann sichert sie euch in unserem Cyberport-Webshop.












