Ersteindruck: Samsung N110 Netbook
Ersteindruck: Samsung N110 Netbook
Fotoserie und erster Eindruck
Wie der geneigte Leser wohl wissen wird, ist der Samsung N110 eine Weiterentwicklung des Modells NC10, einem der erfolgreichsten Netbooks überhaupt. Für die neue Serie wurde ein etwas größeres Touchpad verwendet und die Tastatur soll ebenfalls etwas größer geworden sein, was man aber mit dem bloßen Auge so nicht erkennt. Neue Anschlüsse sind leider nicht hinzugekommen und auch der Akku ist nicht, wie nach ersten Tests zu erwarten war, größer geworden. Ein paar weitere Unterschiede gibt es aber dennoch, die auf den folgenden Fotos zu erkennen sein sollten.
Besonders auffällig finde ich die etwas schmalere Bauform, was man unter anderem an dem schmaler ausfallenden Zierstreifen sehen kann. Für viele potentielle Netbook-Käufer ist das spiegelnde Display allerdings ein No-Go; überhaupt ist der N110 ein ganz schöner Schminkspiegel. Kam der Vorgänger noch in stumpf-mattem perlmuttweiß, hat Samsung für das Upgrade auf den bei vielen Herstellern bewährten Klavierlack zurückgegriffen, was zumindest bei dem uns vorliegenden, schwarzen Modell zu dauernden Putzorgien führen wird.
Dennoch hat das Finish eine Besonderheit: schaut man es schräg von der Seite an und die Sonne scheint dagegen, so sieht man einen roten Untergrund durchscheinen, der ein wenig nach Metallic-Lack aussieht. Das ist natürlich schon ein ganz cooler Effekt, den man aber nur recht selten sieht und der auf meinen Fotos auch nur schwer zu erkennen ist. Überhaupt ist auch das Rot der rings um das System geführten Zierleiste lange nicht so unangenehm, wie ich nach den ersten veröffentlichten Fotos dachte.
An einem besonderen Kritikpunkt des NC10 hat Samsung ebenfalls nachgebessert: dem Stand ohne Akku. Wackelte das Vorgängermodell noch unschön auf dem Tisch hin und her, so hat man dem N110 zwei zusätzliche Füßchen rechts und links vom Akku spendiert, die diesem Effekt abhelfen. Etwas negativ aufgefallen ist mir das Netzkabel, welches dreiadrig – also mit Schutzleitung – und viel zu schwer und unflexibel ist. Das Netzteil dagegen ist OK von der Größe. In puncto mitgelieferter Tasche hat sich nichts getan; es handelt sich weiter um die nahezu unbrauchbaren Lappen Stoff…gut, dass wir vernünftige Taschen im Shop haben ;-)
Auf der Unterseite des Netbooks gibt es eine Klappe, unter der sich der RAM-Baustein befindet und durch ein größeres Modul ersetzt werden kann. Eine Öffnung für den Austausch der Festplatte sucht man allerdings vergebens; zu diesem Zweck müsste man am N110 also die Tastatur ausbauen. Insgesamt hat Samsung mit dem N110 aber ein sinnvolles Upgrade des NC10 aufgelegt, welches auch bei der Laufzeitleistung angeblich noch mal zulegen konnte. Trotzdem ist er mit 429 Euro eine Spur zu teuer, aber vielleicht ändert sich daran ja noch etwas, wenn die nächsten Modelle N120 und N310 in den Versand gehen.
Technische Daten:
Intel Atom N270 Prozessor, 1 GB RAM, 160 GB S-ATA Festplatte, 10 Zoll WSVGA Display, LAN, WLAN 802.11a/b/g, Bluetooth, 3x USB 2.0, VGA Out (D-Sub), Card Reader, 1.3 MP Webcam, 6-Zellen Akku (5200mAh), 1,26 kg leicht!, Microsoft Windows XP Home und 2 Jahre Abhol Service






