Das Macbook Pro

von bastian-greshake

· 1 min Lesezeit

Das Macbook Pro

Tag 1 mit dem neuen Begleiter
image

So, seit gut einem Tag hab ich hier nun zu Testzwecken das MacBook Pro stehen, da kann man schonmal seine ersten Eindrücke niederschreiben: Schick sieht das Ding aus, keine Frage. Doch das ist ja bekanntlich nicht alles.

Schon vor dem Einschalten der erste negative Punkt: Nur zwei USB-Anschlüsse, bei mir direkt belegt von Maus und externer Festplatte, kein Platz mehr für Kamera und Telefon. Um den Einsatz eines USB-Hubs werde ich wohl nicht drumherumkommen. Dafür eine schöne Belohnung nach dem Einschalten: Das Display ist wirklich toll, scharf, hell und kontrastreich, da kann ich bei meiner alten Möhre nur von träumen. Über Tastatur und das Touchpad will ich hier noch nichts sagen, wer seit Jahren an PCs gesessen hat, muss sich einfach umstellen und die Bedienung von „Apfeltaste“ etc. lernen. Negativ dabei: Die Apfeltaste wird nicht konsequent verwendet. Unter Windows und Linux kann man im Firefox alle Shortcuts über „strg“ auslösen. Beim Mac ist es ein Wirwarr aus „strg“ und Apfeltaste; zum Öffnen und Schließen von Tabs muss man die Apfeltaste drücken, zum Tabs switchen „strg“ – wo ist da die Logik?

Dafür ist die Beleuchtung der Tastatur eine nette Sache. Auch Frontrow ist eine schöne Spielerei, leider auch wieder nicht ganz durchdacht: Wenn ich schon eine komplette Fotodatenbank mit Aperture angelegt habe, wieso darf ich dann nicht auch Aperture anstatt iPhoto über Frontrow ansprechen? Und ich werde bestimmt nicht zwei Datenbanken parallel betreiben, nur damit ich mir die Fotos über Frontrow ansehen kann. – Mehr zu meckern gibt es nach dem ersten Tag noch nicht. Den nächsten Bericht gibt es dann in einer Woche an dieser Stelle.

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.Erforderliche Felder sind mit * markiert

Gepostete Kommentare

Moritz 29.01.2007, 11:17 Uhr

Vorerst viel Spaß mit dem MacBook Pro, bin selber stolzer Besitzer eines dieser hübschen Dinger. Aber um Tabs zu switchen muss man strg verwenden? Nein, nur im Firefox, da die Entwickler von FF dies Systemübergreifend gemacht haben, im Safari ist es mit Apfel + Shift + Pfeiltaste :) Eigentlich ist die Apfel-Taste schon die zentralste, aber das kommt ja mit der Zeit. Kleiner Tipp: http://www.macility.com/products/keycue/ - KeyCue zeigt beim längeren Gedrückt halten die aktuellen Shortcuts an, sehr nützlich grade für Apple-Einsteiger. Das FrontRow/Aperture-Problem wurde schon oft bemängelt und wird hoffentlich bald aus der Welt geschafft. So ich bin gespannt auf weitere Eindrücke :)

Bastian Greshake 29.01.2007, 11:22 Uhr

Ja im Firefox muss man das, ist wohl auch mehr ein Problem vom Firefox, dass man da nicht konsequent gewesen ist. Auch im Mac OS hätte man alle Tastaturshortcuts dann bitte bei Strg lassen können anstatt so ein Wirrwarr zu veranstalten.

Moritz 29.01.2007, 11:27 Uhr

Naja, sollte Apple alle Shortcuts umstellen, nur weil Firefox mit strg arbeitet ? ;)

Bastian Greshake 29.01.2007, 11:31 Uhr

Nein, die FF-Entwickler hätten einfach auf die Benutzung der Apfeltaste verzichten und bei strg bleiben sollen. So meinte ich das :) Dann wäre die Bedienung des Firefoxes einheitlich unter allen Betriebssystemen und die Shortcuts bei der Macversion wenigstens auch durchgängig gleich und nicht abwechselt strg und Apfel :)

Patrick 29.01.2007, 16:11 Uhr

Was wechselt sich denn da bitte ab? Ich sehe keine Verwirrung mit FF. Apfel+Tab ist systemweit zum Umschalten der Anwendungen und da kann kein einzelnes Programm das umbiegen. Strg+Tab ist da nur konsequent umgesetzt. :) - Gegenfrage: Wo ist die Logik bei Windows mit Alt+Tab und Strg+Tab in FF (ebenfalls Windows)? Macianer haben sich schon länger an die etwas knappe USB-Portanzahl gewöhnt, zumal USB2 ja auch das technisch schlechtere und jüngere System darstellt. Mit FireWire für externe Festplatten geht alles schneller und die USB-Ports werden nicht belegt. Übrigens, bei FireWire kann ich an meine Festplatten dann auch eine zweite anschliessen und dort dann wiederum z.B. einen Camcorder oder sonstwas (in Serie bis zu 63 Geräte). ;-) Dein letzter Kritikpunkt mit Aperture ist so eine Sache. Natürlich kann man bei so gut wie allen Features von Apple sagen, na das hätte ich auch gerne anders und nicht so. Bei Aperture wird Frontrow wohl nicht so wichtig gewesen zu sein, als dass eine Integration Sinn gemacht hätte. Aperture ist ein Profiwerkzeug und Frontrow ein Frontend für den allgemeinen Konsumenten - aus Apples Strategie heraus. Man kann zwar mittlerweile seine iPhoto-Bibliothek in Aperture nutzen, aber das ist auch nur ein Zugeständnis im Nachhinein gewesen. Mich stört das nicht, denn ich nutze nur noch Aperture für meine DSLR.

Bastian 29.01.2007, 17:55 Uhr

Patrick: Ich glaub es ist immer noch nich ganz angekommen was ich eigentlich meinte: Unter Windows benutzt der Firefox konsequent NUR die STRG-Taste, für alle Shortcuts. Genauso hätte man es doch beim Mac auch halten können, halt NUR die STRG-Taste, dann gibt es auch keine Doppelbelegung mit der Apfeltaste. Firewire mag ja gerne besser sein, aber dadurch ist es leider nicht verbreiteter, ich hab kein einziges Gerät was per Firewire angeschlossen wird aber ein Dutzend USB-Geräte (halt inkl meines PDAs und meiner DSLR). Und zu Aperture: Für "Dia"-Vorträge etc. mit ausschließlich Bildmaterial wäre eine Aperture-Bibliothek super geeignet.

Patrick 29.01.2007, 19:30 Uhr

Aha, dein Problem ist mir vorher überhaupt nicht klar geworden, weil diese Shortcuts für mich seit Jahren schon im motorischen Gedächtnis hängen. Nunja, FireFow kann in diesem Fall nicht die Shortcuts ändern, denn um z.B. eine Textstelle zu kopieren, drückt der normale User ja Apfel+C. Strg+C wäre da ein absolutes Abweichen und auch nicht von den Richtlinien her erlaubt. Man muss es mal anders sehen: die Befehlstaste (Command, Raute, Apfel whatever) ist am Mac nunmal seit jeher festgelegt und wird wie Strg am PC genutzt. Da aber Apfel+Tab vom System belegt ist, muss FireFox in diesem Fall abweichen. - Ich wechsele zwischen Tabs zu 99% mit der Maus, denn meistens liegen die gewünschten Tabs nicht direkt neben dem aktiven Tab. Von daher könnte das Durchschalten der Tabs ein generell wenig genutztes Feature sein (bezogen auf die Masse der User) und die Entwickler sind den Kompromiss eingegangen. Es gibt auch Erweiterungen, die Mausgesten unterstützen, vielleicht hilft das. Übrigens, Shortcuts sind am Mac irgendwie besser durchdacht und leichter zu ändern (siehe Systemeinstellungen). Interessant sind da z.B. Alt+Delete (ganzes Wort von links), Fn+Alt+Delete (ganzes Wort von rechts), Alt+Pfeil[links|rechts] (Springen um ein Wort), Ctrl+Pfeil[links|rechts] (an den Anfang/ans Ende einer Zeile springen) und deren Varianten mit Shift zum Markieren. -> Sehr interessante Seite für Shortcuts: www.xshorts.de Aperture: Apple gibt da schon die passende Antwort: http://www.apple.com/de/aperture/overview/ Aperture ist halt für Profis und die wollen maximale Kontrolle, sodass Frontrow rausfällt. Wer absolut klickfaul ist, kann auch ein AppleScript verwenden, um ein ganzes Projekt oder einen Ordner z.B. in Keynote zu importieren und eine Slideshow zu erstellen. - Solche Features brauche ich überhaupt nicht. Wenn einzelne Fotos es wirklich wert sind, kommen sie in ein Web-Album und werden hochgeladen. Für Vorführungen werden sie halt in einen Ordner exportiert und mit anderen Tools animiert (z.B. Boinx FotoMagico). Das zu FireWire war ja auch nur ein Hinweis, wie sich das optimieren lässt. ;-) Auf Dauer macht es mit einem MacBook generell viel Spass, wenn man nur ein FireWire-Kabel einsteckt und alle Geräte mit voller Geschwindigkeit zur Verfügung stehen. Bei USB bremst z.B ein Hub schon ordentlich und der Mac hat auch mehr zu tun mit den Transfers, ergo langsamer.

Bastian Greshake 29.01.2007, 22:48 Uhr

Shortcuts: Sehe ich nun ein, allerdings finde ich das Switchen von Tabs doch recht wichtig, bequemer als jedesmal zur Maus zu greifen. Shortcuts allgemein: Kann ich noch schlecht überprüfen, unter Windows und Linux nun jahrelang mit den gleichen gearbeitet. Aperture: Bleibt wohl eine Ansichtssache ;) FireWire: Mein altes Notebook verfügt auch über keinen einzigen FireWire-Anschluss, von daher kann ich mit den Vorzügen bislang recht wenig anfangen ;)

Thumbnail Beitrag Samsung Galaxy S25 FE

Tablet & Smartphone im Test

von Simone Hartmann

Samsung GALAXY S25 FE im Test

Tumbnail Test Google Pixel 10

Tablet & Smartphone im Test

von Simone Hartmann

Google Pixel 10 Test – KI-stark und eines der besten Smartphones 2025

Nothing Phone 3 Test

Tablet & Smartphone im Test

von Simone Hartmann

Nothing Phone im Cyberport Produkttest

Lautsprecher & Kopfhörer im Test

von André Nimtz

Nachhaltig und klangstark? Our Pure Planet Signature Headphones im Test

Haushaltsgeräte im Test

von André Nimtz

Kompakter Kühl-Profi: Dometic CFF 18 Kompressorkühlbox im Test

Fernseher im Test

von Johannes Geissler

AWOL Vision LTV-3000 Pro: Der Ultrakurzdistanzbeamer mit 150 Zoll Diagonale im Test

Gadgets im Test

von André Nimtz

Nie mehr allein zuhause: enabot EBO X Überwachungsroboter im Test

Gaming-Hardware im Test

von Sarah Park

ROG Ally im Test: Was taugt das erste Gaming-Handheld mit Windows 11?

Monitore & Bildschirme im Test

von André Nimtz

Office-Ergonomie pur: EIZO FlexScan EV3240X 4K-Monitor im Test