Campingsaison olé: Dometic CFX3 55IM Kompressorkühlbox im Test

von André Nimtz

· 15 min Lesezeit

Es war Mai. Nach vielen grauen, kalten Monaten kündigten sich die ersten warmen, grillfähigen Wochenenden an. Genau zu diesem Zeitpunkt bekam ich das Angebot, die Dometic CFX3 55IM Kompressorkühlbox zu testen. Und natürlich habe ich “Ja” gesagt, schließlich bekommt man nicht alle Tage die Chance, das mobile Äquivalent der heimischen Kühl-Gefrierkombination zu testen. 

Mit der CFX3 55IM habe ich allerdings nicht irgendeine Kühlbox unter meine Fittiche genommen. Sie hat mit 55 Litern ein gutes Volumen für den Familieneinsatz, sie verspricht dank Kompressorkühlung eine hohe Kühlleistung bei geringem Stromverbrauch und sie kommt mit Eiswürfelmaker und App-Funktionalität ziemlich luxuriös daher. Allerdings hat die Sommergenuss-Erweiterung mit um die 1.150 Euro auch einen stolzen Preis. Ob und für wen sich die Kompressorkühlbox von Dometic lohnt, soll mein Test zeigen.

Coole Box für Campingfreunde

Pro
  • robust & wertig verarbeitet
  • hohes Volumen
  • gute Verbrauchswerte
  • leise im Betrieb
  • Eiswürfelfunktion
  • zahlreiche Features, die auch per App gesteuert werden können
Contra
  • bereits leer ziemlich schwer
  • Deckel muss man richtig zudrücken
  • hin und wieder Verbindungsprobleme mit der App
  • Silikonformen nicht rückstandsfrei zu reinigen
Unsere Gesamtbewertung4,5

Funktionsweise: Ein kleiner Exkurs zur Funktionsweise einer Kompressorkühlbox

Um die Vorteile der Dometic CFX3 55IM Kompressorkühlbox richtig einzuordnen, möchte ich vorab einen kleinen Schwenk über die Kühltechnologie machen. Ebenso wie der heimische Kühlschrank wird die Kühlbox mit einem Kompressor gekühlt. Grundlegend heißt das, dass ein gasförmiges Kältemittel in einem geschlossen Kreislauf verflüssigt und dann wieder in den gasförmigen Zustand zurückgebracht wird. Für Letzteres wird der Kühlbox Wärme entzogen, was wiederum die Box herunterkühlt.

Kompressorkühlung wird gemeinhin als beste, aber auch im Anschaffungspreis teuerste Kühlmethode für Kühlboxen gesehen. Sie bringt eine Reihe an Vorteilen mit. So bekommt ihr eine hohe Kühlleistung, die nicht von der Umgebungstemperatur abhängig ist. Außerdem sind sehr konkrete Temperatureinstellungen bis in die Minusgrade hinein möglich. Die Dometic-Kühlbox gibt ihr Spektrum von 20 Grad bis minus 22 Grad an. Dabei sollen Kompressorkühlboxen auch in Anbetracht der Kühlleistung besonders sparsam sein. Ob das alles wirklich stimmt, schaue ich mir an der Dometic CFX3 55IM an. Aber zunächst beginnen wir mit Lieferumfang und Verarbeitung.

Es klingelt. Der Mann von DPD steht vor der Tür. Und was er da gerade die Treppen hoch gewuchtet hat, ist mehr als stattlich. Irgendwie hatte ich wieder einmal nicht damit gerechnet, dass mein neues Testgerät so groß ist. Obwohl die Maße ja bekannt waren. Aber sei’s drum, da ist sie also, die Dometic-Kompressorkühlbox CFX3 55IM und sie bringt samt Karton gut 25 Kilogramm auf die Waage. Die Umverpackung ist dabei nur geringfügig größer als die 48 mal 72 mal 45,5 Zentimeter große Kühlbox.

Dementsprechend finde ich beim Öffnen des Kartons auch erst einmal nicht mehr als die Kompressorkühlbox. Das Zubehör wartet im Inneren auf mich und besteht aus einem Kaltgerätestecker, einem Kfz-Kabel für den Betrieb über den Zigarettenanzünder und ein paar Beilegern nebst Energielabel-Aufkleber. Und dann wären da noch die Innenteile der Box: ein großer, tiefer Korb mit herausnehmbarer Trennwand, ein flacher Korb, der über dem Eiswürfelfach liegt, und zwei Eiswürfelbehälter aus blauem Silikon nebst Silikondeckel. Soweit ist also alles Nötige an Bord, um direkt zur Grillparty zu starten.

Das Äußere der Dometic CFX3 55IM Kompressorkühlbox präsentiert sich im Wesentlichen in den Farben Schwarz und Grau und besteht aus robustem Plastik. Die Verarbeitung ist rundherum hochwertig und es gibt kaum Unsauberkeiten. Allerdings ist das hier auch kein – wie in meinen sonstigen Tests – auf den Nanometer perfekt geschnittenes Smartphone-Gehäuse. Daher findet man schon an der ein oder anderen Stelle einen Materialrest und die Kanten sind nicht immer auf den Millimeter gerade. Aber mal ehrlich: Welchen Camper stört das schon, wenn die Box doch vor allem eines sein muss – robust.

Und das ist sie zweifellos. Unter dem Plastik sorgt eine ExoFrame-Konstruktion dafür, dass die Dometic-Kühlbox dem ein oder anderen Stoß oder Rempler sehr gut widerstehen kann. Wie dieser Alurahmen im Inneren aussehen muss, lässt sich am besten an den extrem robusten Griffen erahnen, die in den Rahmen eingefasst und mit mächtigen Schrauben arretiert sind. Außerdem hält eine äußerst kräftige Feder die Griffe in Position und gibt beim Tragen der doch recht stattlichen Box ordentlich Widerstand.

Was noch auffällt, sind die Lüftungsgitter unten links an der Box, hinter denen der Kompressor werkelt, und die fast schon filigrane Bedieneinheit rechts oben an der Box, die neben Display und ein paar wenigen gummierten Knöpfen auch noch einen USB-Port bietet. Alles in allem hat mich die Verarbeitung an keiner Stelle am Outdoor-Talent der Kühlbox zweifeln lassen. Immerhin habe ich auch testweise einmal meine gut 80 Kilogramm auf der Dometic CFX3 55IM platziert, was die Kompressorbox im wahrsten Sinne des Wortes kalt gelassen hat.

Eines muss ich aber doch noch als Kritikpunkt anmerken: Den Deckel kann man nicht einfach zufallen lassen und davon ausgehen, dass die Box dann richtig geschlossen ist. Zumindest bei meinem Testgerät musste ich immer nochmal mit Kraft draufdrücken, bis ich das richtige Einklicken gehört habe. An sich ist das nicht schlimm, aber man muss es leider allen Mitcampenden andauernd erklären.

Es gibt heute fast kein Gerät mehr, das ich nicht auch in irgendeiner Weise mit einer App koppeln könnte. Dementsprechend stimmt auch die Dometic CFX3 55IM Kompressorkühlbox nahtlos in den Konnektivitätsreigen ein und bringt ihre eigene Smartphone-Anwendung mit. Verbinden kann ich mich mit der Box via Bluetooth und WLAN und das klappt flott und zuverlässig. Zwar habe ich gerade bei Bluetooth hin und wieder Verbindungs- und Pairing-Aussetzer, aber das lässt sich meist schnell durch ein erneutes Pairing beheben.

In der App selbst genieße ich die gleiche Feature-Vielfalt, die ich auch über die Steuertasten rund um das kleine Display an der Kühlbox nutzen kann. So kann ich zuallererst lokal oder per App die gewünschte Temperatur anpassen und dieses Feature habe ich vor allem in der App sehr genossen. Des Weiteren stelle ich auf die gleiche Weise den Batterieschutz ein, wenn ich die Box per Autobatterie betreibe, schalte Bluetooth oder WLAN zu oder aktiviere den Eiswürfel-Maker.

Auch den Temperatur-Alarm stelle ich bei Bedarf bequem in der App ein und außerdem bietet sie mir noch nützliche grafische Funktionen wie einen Hinweis auf den nicht richtig geschlossenen Deckel, diverse Alarmmeldungen und einen Temperatur- und Verbrauchsverlauf auf Stunden-, Tages- oder Wochenbasis. Optisch ist das Ganze nutzerfreundlich, wenn auch nicht übermäßig modern gestaltet. Dennoch nutze ich die App wider Erwarten gern und häufig, weil sie einen hübschen Mix aus Funktion und Infos bietet.

Jetzt geht es ans Eingemachte, oder sagen wir eher ans Eingefrorene, denn die Dometic CFX3 55IM Kompressorkühlbox kann bis auf minus 22 Grad herunterkühlen. Aber dazu kommen wir gleich, denn als Erstes schaue ich mir die normale Kühlleistung an. Zwischen 20 und minus 22 Grad kann ich meine Wunschtemperatur aufs Grad genau auswählen und für den ersten Testlauf schließe ich die leere Dometic-Kühlbox zuhause an den Wechselstrom an und stoppe die Zeit. Nach nur 12 Minuten und 38 Sekunden ist die Zieltemperatur erstmals erreicht, danach pendelt die Box noch ein bisschen rund um den Zielwert herum und bleibt dann relativ konstant bei meinen gewählten 4 Grad stehen. Leichte Schwankungen gibt es immer mal, aber das ist nicht weiter bedenklich. Und sollte die Zieltemperatur einmal um mehr als 5 Grad unter- beziehungsweise überschritten werden, kann ich mich per Alarm informieren lassen.

Ein wenig länger dauert das Ganze sicherlich, wenn die Box vorher schon gefüllt ist, aber da ich meine Speisen und Getränke vorzugsweise aus dem Kühlschrank in die Dometic-Kühlbox umgeparkt habe, habe ich hierzu keine genauen Zahlen. Ebenfalls ein wenig mehr Zeit müsst ihr einplanen, wenn ihr auf Minusgrade herunterkühlen wollt. Ich habe bei 22 Grad Raum- und 20 Grad Kühlbox-Innentemperatur versucht, die minus 22 Grad zu erreichen. Zu meiner Überraschung ging das ziemlich flott, nach 3,5 Stunden war die Zieltemperatur geschafft.

Hier habe ich auch einmal den Frost-Test mit einer kleinen Dose Pepperoni im Saft gewagt. Die 500-Milliliter-Dose habe ich aus dem Kühlschrank genommen und zusammen mit der Kompressor-Kühlbox von 6 auf minus 22 Grad herunterkühlen lassen. Gut 10 Stunden später war der Doseninhalt einigermaßen durchgefroren. Es fehlten geschätzt noch 2 bis 3 Stunden, um knüppelhartes Pepperoni-Eis zu produzieren, aber im Allgemeinen bin ich echt beeindruckt, wie konsequent die Kühlbox auch als Frostwürfel genutzt werden kann. Übrigens klappt das bei bester Isolierung nach außen: Trotz niedriger Innentemperatur fühlte sich die Kühlbox nie ungewöhnlich kalt an der Außenhaut an.

Einen weiteren Testlauf habe ich der Eiswürfelabteilung der Dometic CFX3 55IM gewidmet. Dazu habe ich die beiden Silikonformen mit kaltem Wasser gefüllt, mit den Silikondeckeln verschlossen und auf die Schnellfrierplatte der Kühlbox gepackt. Daraufhin habe ich der Box Zeit gelassen und gut 100 Minuten später erst wieder reingeschaut. Und was soll ich sagen: Die Eiswürfel waren fertig. Chapeau, Dometic.

Zu guter Letzt durfte die Kompressorkühlbox auch während einer Autofahrt ihren Dienst verrichten. Mit einer Innentemperatur von 20 Grad wanderte die Box in den Kofferraum und an den Zigarettenanzünder. Gut 40 Minuten später erreichte ich mein Ziel und warf begeistert einen Blick auf die Kühlbox, die die Zieltemperatur von 5 Grad schon locker erreicht hatte. Damit bleibt mir letzten Endes nichts anderes übrig, als der Dometic CFX3 55IM richtig gute Kühlleistungen zu attestieren. Und da die Box mit Kompressortechnologie arbeitet, muss ich mir auch nie Sorgen um die gewünschte Kühltemperatur machen. Da liegt schon ein gewaltiger Hauch Camping-Komfort in der Luft.

Was verlangt die sehr gute Kühlleistung der Dometic CFX3 55IM Kompressorkühlbox aber eigentlich der Steckdose ab? Der Blick auf das Datenblatt zeugt schon einmal von einer guten Energieeffizienz. Mit einem Verbrauch von 47 Kilowattstunden pro Jahr erreicht die Box Klasse C und reiht sich damit in die Riege der meisten aktuellen Kühlgeräte ein. Betrieben werden kann die Kühlbox mit Netzspannung zwischen 100 und 240 Volt beziehungsweise 12/24 Volt an der Autobatterie. Die Nenneingangsleistung liegt bei 52 Watt.

Das alles im Hinterkopf dachte ich mir, ich schließe die Box einmal an einen Smart Plug an und schaue, wie viele Kilowattstunden die Dometic-Box tatsächlich verbraucht. An sich hat das auch funktioniert, aber die 47 Kilowattstunden pro Jahr kann ich damit rechnerisch nicht belegen. Dazu ist die Rechnung hinter dem Wert auf dem Energielabel zu abgedreht. Ein Beispiel? Den abgedruckten Verbrauch müsste ich mit der Formel AE = 365 x Edaily/L + Eaux unter Berücksichtigung des korrekten Lastfaktors und bei Außentemperaturen von 16 oder 32 Grad ermitteln. So weit, so unmöglich.

Ich habe die Box also einfach von 23 Grad auf 5 Grad abgekühlt und bis nach Ablauf von 10 Stunden auf dieser Temperatur gehalten. Der Smart Plug attestierte mir nach Ablauf der Zeit einen Verbrauch von 0,38 Kilowattstunden. Stupide hochgerechnet wären wir dann bei 332,88 Kilowattstunden pro Jahr, wenn die Box durchgängig laufen würde und sich die Außentemperaturen nicht verändern – ein ziemlich unrealistisches Szenario. Für meine Testmessung jedenfalls habe ich beim aktuellen Strompreis vor Ort gut 16 Cent bezahlt. Für ein Wochenende in der Gartenlaube dürften dann wohl um die 75 Cent auflaufen. Für mein Verständnis ist das ein durchaus guter und vertretbarer Wert.

Auch zu den Geräuschemissionen der Dometic Kompressorkühlbox CFX3 55IM weiß das Energielabel etwas zu sagen: 48 Dezibel soll die Box maximal aufs Trommelfell schicken und abermals habe ich nur sporadische Mittel zur Verfügung, um diesen Wert zu belegen. Mehr als eine Android-App kann ich nicht aufbieten, und die zeigt mir neben dem Kompressor um die 42 Dezibel, über der Kühlbox um die 38 Dezibel und direkt auf der vibrierenden Box auch mal an die 59 Dezibel an. Realistisch betrachtet dürfte die Box aber den Wert auf dem Label die meiste Zeit unterschreiten oder treffen.

Kommen wir zur gefühlten Lautstärke: Wenn die Dometic-Kühlbox auf der Veranda im Schatten steht, dann stört das Surren und Gluckern des Kompressors eigentlich gar nicht. Zudem schaltet der Kompressor auch immer einmal ab, wenn die Außentemperaturen nicht zu hoch sind. Dann ist die Kühlbox faktisch geräuschlos unterwegs. Ich habe in der Gartenlaube auch nicht weit weg von der Box geschlafen und habe nicht allzu viel vom Kompressor mitbekommen. Sicherlich sieht das anders aus, wenn man einen leichten Schlaf hat, und auch beim Betrieb im Auto könnte die Geräuschkulisse auf Dauer ein wenig nervig sein.

Das hängt aber auch von der Umgebungstemperatur ab und wie oft die Box den Kompressor ruhen lassen kann. Steht die Box den ganzen Tag in der Sonne oder wird bei nächtlichen Werten weit über 20 Grad betrieben, dann hat der Kompressor auch ordentlich zu tun, um die Zieltemperatur zu halten. Das hört ihr dann durchgängig am Kompressor-Surren. Kühlt die Umgebungstemperatur nachts aber herunter, dann setzt der Kompressor durchaus längere Perioden aus, bis eine zu hohe Abweichung von der Zieltemperatur erreicht ist. Das bedeutet, dass die CFX3 55IM über längere Zeit nahezu lautlos läuft und es sich gut in ihrer Nähe schlafen lässt.

Reinigung: Innen & außen schnell gereinigt

Auch wenn Staub und Schmutz schnell auf den dunklen Teilen der Box auffallen: Bis auf die Silikonformen lässt sich die Dometic CFX3 55IM sehr einfach und effektiv reinigen.

In diesem Jahr gab es jede Menge Pollen und das habe ich der Dometic CFX3 55IM Kompressorkühlbox schon nach einem Tag im Außeneinsatz angesehen. Die einst schwarzen und grauen Oberflächen waren ruckzuck überzogen von einem gelblichen Film, aber das sollte die Box nicht aus der Bahn werfen, schließlich muss sie beim Camping noch Einiges mehr vertragen. Fakt ist, dass ich die Außenhaut der Dometic-Kühlbox ebenso einfach und schnell wieder von Schmutz und Pollen befreit hatte und sich bis auf die Lüftungsgitter alles bequem abwischen ließ. Sicherlich sieht der Fall ein wenig anders aus, wenn sich Matsch an der CFX3 festsetzt und in die alltäglichen Kratzer und Schrammen einmassiert wird. Ich jedenfalls hatte keine Sorgen bei der Außenreinigung.

Innen sieht es ein wenig aufwändiger aus, wobei sich die Innenwände selbst ebenso bequem abwischen lassen. Die Gittereinsätze sind freilich noch einmal ein anderes Thema. Hier muss ich schon einmal fünf Minuten investieren, bis alles abgewischt ist. Aber auch das ist vertretbar. Dann wäre da noch das Eiswürfelfach, das ich komplett aus der Kühltruhe entfernen kann. Damit ist die Reinigung extrem einfach. Nicht ganz so toll fand ich die Eiswürfelformen selbst. Nach dem ersten Grillabend und ein bisschen Unachtsamkeit sammelten sich diverse Flecken auf der Silikonform, die ich am nächsten Tag weder per Hand noch später zuhause im Spüler entfernt bekommen habe.

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Unser Fazit

Wuchtige Box für passionierte Camper

Wie überzeugt kann man von einer Kühlbox sein, die doch ganz schön schwer ist und den halben Kofferraum eines Mini-Vans einnimmt? Ich beantworte diese Frage für mich mit “ziemlich” und das, obwohl ich nur ein Gelegenheits-Camper bin. Voraussetzungen sind aber eine brauchbare Stromquelle und genügend Platz im Auto, dann bereichert die Dometic CFX3 55IM Kompressorkühlbox so manches Grillwochenende oder Campingabenteuer. 

Sie bietet mit 55 Litern ausreichend Volumen für ein kleines Arsenal an Getränken und Lebensmitteln, sie ist vergleichsweise leise im Betrieb und verbraucht auch keine Unmengen an Strom. Dank Kompressor-Technologie schafft sie konsequent Tiefstwerte bis minus 22 Grad und liefert auf Wunsch auch Eiswürfel. Auch im Hinblick auf die Widerstandsfähigkeit gibt es wenig zu meckern und Dometic hat selbst bei der Konnektivität nicht Halt gemacht und eine praktische App ins Gepäck gepackt.

Bei all den Positiva leistet sich die Dometic CFX3 55IM nur kleinere Schlappen. Da wäre zum Beispiel der Fakt, dass der Deckel richtig zugedrückt werden muss, damit die Box auch wirklich geschlossen ist. Einfach zufallen lassen reicht nicht. Auch hatte ich hin und wieder Verbindungsprobleme mit der App, was aber nicht zu schwer wiegt, weil ich alle Funktionen auch an der Box steuern kann. Letzten Endes sind das wohl Kleinigkeiten, die wenig stören werden. Vor allem in Anbetracht dessen, weil sich wohl keiner eine solche Kühlbox im Wert von 1.150 Euro zum Spaß kaufen wird. Die Dometic CFX3 55IM Kompressorkühlbox findet ihr Publikum in all jenen, die draußen zuhause sind und eine zuverlässige und leistungsstarke Kühlbox mit alltagstauglichem Volumen suchen. Denn das ist die CFX3 absolut.

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