Weihnachtsgeschenke 2009 – Teil 2
Empfehlungen vom selbsternannten Fachmann
Jedes Jahr das gleiche. Erst nimmt man sich vor, alle Weihnachtsgeschenke bis mindestens eine Woche vor dem heiligen Fest beisammen zu haben, und dann muss man kurz vor dem Stichtag doch noch mal alle Kräfte zusammen nehmen: Entweder jagt man dann teure Express-Bestellungen durch die Internet-Leitung oder rafft sich auf, um mit tausenden anderen die Kaufhäuser zu stürmen. Doch das wo und wie sind nicht die größten Probleme. Viel mehr ist es die Frage nach dem „was will ich überhaupt verschenken“ jene, die jedes Jahr aufs Neue Nervenzusammenbrüche auslöst. Und weil Weihnachten ist, versuche ich dabei zu helfen und präsentiere meine Geschenkfavoriten in verschiedenen Kategorien. Heute: Ein Notebook aus dem Hause Apple und die Wahl eines günstigen Notebooks mit kostenloser-Upgrade-Möglichkeit auf Windows 7.
Das Apple-Notebook
Zu den kostspieligeren Wünschen gehören mit Sicherheit sämtliche Produkte aus dem Hause Apple. Doch es gab schon schlechtere Zeiten. Für das, was die Geräte bieten, haben die Preise für MacBooks zwar noch lange kein Schnäppchen-Niveau, sind inzwischen aber schon einigermaßen erschwinglich. Zuletzt geupdatet wurde das klassische, weiße MacBook, welches inzwischen in einem Kunststoff-Unibody-Gehäuse daherkommt. Außerdem baut Apple inzwischen in das 13-Zoll-Gerät fast alles ein, was das Herz eines Mac-Einsteigers begehren könnte. Natürlich hat das Plastik-Gehäuse nicht die Materialanmutung eines Alu-Gerätes, kann sich aber nach dem Design-Update im Oktober diesen Jahres durchaus sehen lassen.
Mit an Bord sind ein für die meisten Anwendungen ausreichender Core 2 Duo Prozessor mit 2,26 Gigahertz, 2 Gigabyte DDR-3-Arbeitsspeicher und eine Geforce 9400M Grafikkarte, die keine Mühe damit hat, Full-HD-Material abzuspielen. Um die 250 Gigabyte Festplatte zu füllen, benötigen selbst Datensammler ihre Zeit. Natürlich ist Mac OS 10.6 Snow Leopard bereits auf dem Gerät vorinstalliert. Doch ein paar Barrieren hat das Einsteiger-Gerät von Apple natürlich: Ein gesonderter Audio-Eingang fehlt und auch Firewire hat Apple wegrationalisiert. Immerhin ist das Gerät inzwischen wie die großen Brüder aus der MacBook Pro Reihe mit einem komfortablen Multitouch-Trackpad aus Glas ausgestattet. Von der Wahl eines aktuellen MacBook Pros kann ich zur Zeit nur abraten, da im Frühjahr mit großer Wahrscheinlichkeit mit einer Produktaktualisierung zu rechnen ist. Zum Preis von 859 Euro ist das Gerät der günstigste Einsteig in die mobile Mac-Welt.















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