Shuffle-Schattenseiten
Warum bindet Apple mich an Ohrhörer?
Klar, eigentlich ist der neue iPod Shuffle ein feines Gerät: Noch kleiner als der Vorgänger, 4 Gigabyte Speicher, auch ohne Display lässt sich heraus finden, was da gerade überhaupt läuft, ja sogar Playlisten lassen sich in gewisser Weise organisieren. Schade nur, dass man trotz aller Genialität, die Apple mit dem sprechenden iPod an den Tag legt, einen großen Kompromiss eingehen muss. Denn bis zum hoffentlich baldigen Erscheinen von Zubehör-Abhilfe ist man auf die Apple-Kopfhörer angewiesen. Vorausgesetzt, man möchte an seinem Musikspieler einen Song überspringen können…
Glücklicherweise sind schon die ersten Zubehör-Adapter und Nachrüst-Ohrhörer in den Startlöchern. Der amerikanische Audio-Zubehör-Hersteller Scoschekündigte bereits an, dass im Sommer sowohl normale als auch In-Ear-Stöpsel für den neuen iPod Shuffle auf den Markt kommen werden. Außerdem arbeite man bei Scosche an einem Adapter mit Kabelfernbedienung, der die Verwendung jedes beliebigen Kopfhörerpaars ermöglicht. Der Haken: Preise zwischen 49,99 und 99,99 Dollar machen zumindest die Ohrhörer auf den ersten Blick unattraktiv – dagegen ist der Shuffle für knapp 75 Euro ein echtes Schnäppchen. Immerhin ist man so auf lange Sicht nicht auf die klobigen Apple-Ohrstöpsel angewiesen und kann auch mit seinen gewohnten Kopfhörern in den vollen Genuss der neuen Features kommen.











