Inhaltsverzeichnis
- Das Büro der Zukunft hat vier Räder & einen Ausblick aufs Meer
- Eine Vision erwacht zum Leben – auf der Urlaubsmesse CMT 2024
- Technik, die eure Produktivität ankurbelt
- Raum effektiv nutzen: Multifunktionalität & Flexibilität
- Die passende Atmosphäre für Kreativität & Konzentration
- Fazit: Reisen & Arbeiten – ein perfect Match?
Reisen – kaum ein Thema begeistert so viele Menschen. Dieses Gefühl von Freiheit, Abenteuern, neuen Eindrücken und Überraschungen verbinden die meisten mit Urlaub. Aber es geht auch anders.
Dass mobiles Arbeiten längst nicht mehr nur Travel-Blogger vorenthalten ist, zeigt das neueste Projekt von Fendt-Caravan. In Kooperation mit Cyberport zeigte der Wohnwagen-Hersteller schon letztes Jahr mit „Live. Work. Connect.“, wie sich Reisen und Produktivität bestmöglich vereinen lassen. Im August 2023 auf dem Caravan Salon in Düsseldorf heimste der Hersteller damit sogar den German Design Award 2024 ein. Jetzt wird das prämierte Konzept zum Serienmodell.
Nicht erst seit gestern wird Arbeit komplett neu gedacht und findet längst nicht mehr nur im Büro, am unternehmenseigenen Schreibtisch statt. Modernste Technik und das Internet ermöglichen es uns, flexibel produktiv zu sein, sei es im Home Office, Café, in der Bibliothek – oder im Caravan mit Blick auf das Meer.
Aber ist so ein Wohnwagen nicht viel zu winzig und eng, um eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu schaffen? Wie gut lassen sich Freizeit und Arbeit auf engstem Raum vereinen? Und welche Technik ist dafür am besten geeignet?
Diese Fragen spiegeln Herausforderungen wider, denen sich Fendt mit dem Projekt „Live. Work. Connect.“ in Zusammenarbeit mit Cyberport stellt. Grundlage ist die Vision, Arbeit und Freizeit in einer perfekten Symbiose miteinander zu vereinen. Der Hersteller will Produktivität also nicht auf Biegen und Brechen ermöglichen, sondern sie vielmehr befeuern und sogar steigern.
Dazu müssen alle Zahnräder perfekt ineinandergreifen: Arbeitsraum, Arbeitsatmosphäre und Arbeitsmittel.
Eine Vision erwacht zum Leben – APERO #connect 495 auf der CMT 2024
Wie gut sich das theoretische Konzept in der Praxis schlägt, konnten Besucherinnen und Besucher der Urlaubsmesse CMT im Januar 2024 erkunden. Hier stellte Fendt den neuen Caravan APERO #connect 495 vor – und im Inneren: Cyberport mit der besten Technik.
Der Caravan will die oben beschriebene Vision mit maßgeschneiderten Features zum Leben erwecken. Dazu zählen beispielsweise ein ausklappbarer Schreibtisch mit verschiedenen Lichstimmungen, ein ergonomischer Bürohocker sowie eine zuverlässige Internetverbindung. Und das Konzept überzeugt: Zumindest die Jury des German Design Award 2024, die die Neuheit von Fendt Caravan zum Gewinner kürte.
Fehlt also nur noch das passende Notebook inklusive Display, Peripherie & Co. Doch welche Technik passt zum mobilen Workspace?
Technik, die eure Produktivität ankurbelt
Wie gut ihr am Arbeitsplatz produktiv werden könnt, steht und fällt letztlich mit der passenden Technik. Im Camper sind ewige Ladezeiten ebenso nervenraubend, wie in den heimischen vier Wänden. Andere Faktoren wie Kabelmanagement, Peripherie- oder Monitorwahl bilden auf engsten Raum jedoch eine umso größere Herausforderung.
Zum Glück gibt es innovative Technik zur Lösung des Problems. Diese drei Tipps sollen euch bei der Technik-Wahl helfen.
Tipp 1: Die Display-Größe macht den Unterschied
Dass in einem Camper kein Platz für große Tower-PCs bereitsteht, dürfte den meisten klar sein. Nicht ganz so banal ist hingegen die Wahl des passenden Notebooks. Intuitiv greifen viele zu kleinen, handlichen Modellen wie dem Samsung Galaxy Book3 360 13 Zoll. Dabei sollte diese Überlegung noch einmal überdacht werden.
Natürlich ist ein 13-Zoll-Notebook deutlich transportabler, als ein 16-Zoll-Modell. Allerdings bietet letzteres langfristig den Vorteil, dass ihr immer einen großen Monitor nutzen könnt. Der Verzicht auf einen zweiten Bildschirm fällt daher im Zweifel weniger schwer. Und sind wir mal ehrlich: Auf dem Schreibtisch nimmt ein 16-Zoll-Notebook nicht signifikant mehr Platz weg, als ein 13-Zoller.
Tipp 2: Wireless-Lösungen bevorzugen
Kabelsalat ist schon Zuhause oder im Büro nervig. Im Wohnwagen kann er zum echten Problem werden. Deshalb lohnt es sich im Zweifel etwas mehr in Technik zu investieren, die völlig kabellos funktioniert.
Ein Großteil der Kabel lässt sich schon mit der Wahl der passenden Peripherie vermeiden. Kabellose Tastaturen und Mäuse gibt es mittlerweile von zahlreichen Herstellern wie Apple, Logitech oder HP.
Auch kabellose Ladestationen für Smartphone oder Kopfhörer können langfristig den Unterschied machen. Der Charger von Zens lässt sich im Tisch integrieren. Einmal installiert, platziert ihr Smartphone oder iPhone beiläufig auf dem Ladepad ohne nach Kabeln oder Steckdosen suchen zu müssen.
Ihr braucht Musik für den Motivations-Kick? Dann greift am besten zu Bluetooth-Lautsprechern wie dem Harman Kardon Onyx Studio 7. Er lässt sich nicht nur leicht von A nach B transportieren, sondern sieht dazu schick und hochwertig aus, wodurch er sich gut im Camper-Büro einfügt.
Kabellose Technikhelden:
Tipp 3: Kleine Helfer, die Großes bewirken
Ob Ladekabel oder HDMI-Verbindung: vollständig vermeiden lassen sich Kabelverbindungen auch im Wohnwagen nicht. Um Kabelsalat vorzubeugen, lohnt sich der Blick auf kleine Innovationen, die einen großen Unterschied machen können.
Docking-Stationen, die mehrere Anschlüsse vereinen, haben den Vorteil, dass eure Kabel an einer Stelle gebündelt werden. Viele Docks sind selbst nicht besonders groß und können einfach an eurer Notebook geschlossen werden.
Clever sind auch innovative Gadgets wie der Rolling Square EDGE. Das handliche Scharnier wird am Displaydeckel eures Notebooks befestigt und kann bei Bedarf ausgeklappt werden. Dann dient es wahlweise als Licht, magnetische Smartphone-Halterung oder Ladepad. Ein einfaches, aber effektives Prinzip.
Raum effektiv nutzen: Multifunktionalität & Flexibilität
Eines ist klar: Der Raum in einem Wohnwagen ist begrenzt. Deshalb hat sich Fendt kreative Lösungen überlegt, den zur Verfügung stehenden Platz möglichst effektiv zu nutzen.
Dazu gehören einerseits multifunktionale Einrichtungsgegenstände. Ein Tisch kann gleichzeitig zum Essen, Arbeiten oder Entspannen genutzt werden. Idealerweise lässt er sich klappen und verschwindet so komplett, wird er einmal nicht benötigt. Gleiches gilt für einen Monitor: An der Wand befestigt, nimmt er kaum Platz weg und kann tagsüber zum Arbeiten und abends als TV genutzt werden.
Auch anderweitig lässt sich Platz sparen, zum Beispiel indem ihr euer Mikrofon für Meetings nicht auf dem Tisch platziert, sondern an einem schwenkbaren Arm an Decke oder Wand. So könnt ihr es aus dem Weg schieben, lauft nicht Gefahr es umzuwerfen und nutzt den gewonnenen Platz auf dem Schreibtisch für Kaffeetasse oder Notizblock.
Fendt verwendet aber auch ganz neue Konzepte, zum Beispiel eine Art Noppen-Matrix. Die Schaumstoff-Rollen lassen sich ebenfalls an der Wand platzieren und können als Halterung für Smartphone, Tablet, Notizbuch und Co. genutzt werden.
Damit wir produktiv sein können, müssen wir uns in unserer Umgebung wohlfühlen. Fendt nutzt für die Inneneinrichtung seiner Wohnwagen deshalb helle, einladende Holztöne und andere Naturmaterialien. So entsteht eine einladende, positive Arbeitsatmosphäre. Abgesehen davon, dürften bei den meisten bereits der Umstand des Reisens für gute Laune sorgen.
Doch auch der nötige Freizeitausgleich spielt eine wichtige Rolle, um langfristig mental Leistungsfähig zu bleiben. Die Rolle der Multifunktionalität haben wir oben bereits angesprochen, es gibt allerdings auch schlicht platzsparende Unterhaltungstechnik, die sich ideal fürs Reisen eignet.
Ein Beispiel dafür ist der Beamer XGIMI Halo+. Er ist nur etwa 11 mal 14 mal 17 Zentimeter groß und mit 1,6 Kilogramm Gewicht unglaublich transportabel gehalten. Je nach Positionierung bietet er euch trotzdem eine kinoreife Vorstellung mit einer Displaydiagonale von bis zu 200 Zoll. Ergänzend dazu gibt es transportable Leinwände, die ihr überall aufstellen könnt, zum Beispiel die Calexon Ultramobil Plus Professional Leinwand. Die Lautsprecher sind übrigens auch direkt integriert, wodurch ihr keine externen Boxen aufbauen oder transportieren müsst.
Fazit: Reisen & Arbeiten – ein perfect Match?
Durch das neue Projekt von Fendt in Zusammenarbeit mit Cyberport wird deutlich, dass sich zwei Dinge, die auf den ersten Blick unvereinbar erscheinen, nicht zwangsläufig ausschließen. Natürlich steht in einem Wohnwagen nicht viel Platz zur Verfügung. Doch setzt man technische Innovationen und clevere Interior-Lösungen ein, kann die gegebene Limitierung befreiend wirken. Wer kann schon behaupten, ein Büro mit Blick aufs Meer zu besitzen und jeden Tag problemlos woanders Arbeiten zu können? Mir persönlich würde dann zumindest der Verzicht auf einen zweiten oder dritten Monitor wenig schwer fallen.
Was meint ihr: Könntet ihr euch vorstellen, auf Reisen im Camper zu arbeiten? Worauf könntet ihr im mobilen Büro auf keinen Fall verzichten? Schreibt uns das gerne in die Kommentare. Wenn ihr mehr zum Projekt „Live. Work. Connect.“ von Fendt erfahren wollt, findet ihr hier weitere Informationen.




















