Kollege Biene als Luft-Inspekteur
TGIF*
Think Green – diese englische Phrase hören wir inzwischen überall. Und ein bisschen „Green“ zu denken schadet bekanntlich nicht wirklich. Think Green, also kurzum der Verbrauch von weniger Ressourcen, ist meist mit einem erhöhten technischen Aufwand verbunden. Egal ob die Start/Stop-Automatik bei Autos, das Stromsparende Netzteil beim Smartphone oder ein ICE, der weniger Strom bezieht. Letztendlich alles Bemühungen, die nur dann funktionieren, wenn der Technologiegrad hochgeschraubt wird. Manchmal gibt es aber auch Lösungen, die die Natur von Haus aus mitbringt. Wie das jüngste Beispiel für die Messung der Luftqualität.
Eine Sensormessung hier und eine Computerauswertung anderorts, und schon ist erkenntlich, wie gut oder schlecht die Luft ist. Deutsche Flughäfen – darunter auch der Airport International Düsseldorf – nutzen nun die Gaben der Natur, um die Luftqualität zu bestimmen: Bienen und Honig. Imker haben Bienenstöcke in der Nähe der Flughäfen aufgestellt und der von den Bienen erzeugte Honig wird im Anschluss auf Dioxine geprüft und überwacht. Mittels des Bio-Monitoring können so Schadstoffe und Belastungen in der Luft nachgewiesen werden. Das Ergebnis? Die Luftqualität der deutschen Flughäfen liegt im Durchschnitt nicht höher als in anderen nicht-industriell genutzten Gebieten. Übrigens kann man den Airport Honig auch als „Düsseldorf Natural“ kaufen und verzerren. *Thank God It’s Friday
Via Engadget.








