iPhone rettet Leben
App „Pocket First Aid“ hilft Verschüttetem in Haiti
Neben all den traurigen Geschichten, die die Medien momentan über die Erdbeben in Haiti berichten, erwischt man beim durchstöbern der aktuellen Nachrichten ab und zu auch Lichtblicke: Die iPhone App „Pocket First Aid“ zeigte dem Dokumentarfilmer „Dan Wooley“ nämlich, wie er eine Schnittwunde mit seinem T-Shirt abbinden solle. So konnte der Mann aus Colorado Springs ganze 65 Stunden überleben, bevor er gerettet wurde.
Dem Bericht zufolge, der vom US-Fernsehsender MSNBC stammt, benutzte Wooley sein iPhone außerdem ebenso wie seine Kamera als Lichtquelle, um einen Weg durch die Trümmer zu finden. Vor seiner Rettung befand sich Dan Wooley dann in einem Fahrstuhl, bis er von einem französischen Team gefunden wurde. Jetzt befindet sich der Mann wohlauf in Amerika bei Frau und Kindern. Die iPhone App „Pocket First Aid“ kostet im europäischen App Store 2,99 Euro. Inzwischen werben die Entwickler sogar mit dem Haiti-Vorfall in Apples Download-Store.
Neben Anleitungen zu Erste-Hilfe-Methoden bietet Pocket First Aid übrigens auch die Möglichkeit, medizinische Daten von Personen abzuspeichern. So zum Beispiel Informationen zur Krankenversicherung oder der Blutgruppe.








