Neuauflage: iPhone-Apps im Check

von ansgar-babucke

· 3 min Lesezeit

Kostenlose Programme für unterwegs
Langsam aber sicher verliert man doch den Überblick: Den App Store mit inzwischen 150.000 Applikationen von vorne bis hinten abzugrasen, wird wohl niemandem gelingen. Deswegen ist man nun mehr denn je auf weitere Informationsquellen zu iPhone-Applikationen angewiesen. Wie praktisch, wenn man diese dann auch noch in gewohnt guter Qualität in eurem Lieblingsblog findet. Dieses mal: barcoo, iBomber, kooaba und iCar Remote.
barcoo
Man fühlt sich schon so ein wenig, wie in der Zukunft angekommen, wenn barcoo zum ersten mal „beep“ sagt. Ganz wie die Registrierkasse vom Supermarkt nebenan. Dabei ist die Funktionsweise von barcoo sehr ähnlich: Über die im iPhone integrierte Kamera wird der Barcode eingelesen und das kleine Tool spuckt Informationen zum vor der Linse liegenden Produkt aus. Das ganze funktioniert überraschend einfach und die Trefferquote ist unwahrscheinlich hoch. Probiert man das Ganze zum Beispiel mit einer Cola-Flasche ist barcoo in der Lage, mir zu berichten, dass das schwarze Zeug ganz schön ungesund ist. Unglaublich, nicht wahr? Von der technischen Seite aus betrachtet ist das nicht in Frage zu stellen, von der praktischen aus schon: So finden sich wohl nur wenige ernsthafte Einsatzzwecke für das kleine Tool. So zum Beispiel Preisvergleiche im viel zu teuren Elektronikfachmarkt oder einfach, um zu zeigen, was das iPhone doch so alles kann. Am besten überzeugt ihr euch selbst von der Funktionsweise in dem ihr die kostenlose App über den App-Store bezieht oder euch folgendes Video anschaut, das zeigt, dass es diese Applikation schon ganz schön lange und nicht nur für das iPhone gibt:

iBomber (Lite)
Es ist kein Geheimnis, dass iPhone-Spiele immer ganz besonders gut sind, wenn sie mit ausgeklügelten Steuerungskonzepten ausgestattet sind. Denn wenn sich Entwickler ernsthaft mit neuen Eingabemöglichkeiten auseinandersetzen, entstehen oft großartige mobile Spiele: So zum Beispiel iBomber aus dem Hause Cobra Mobile, was auch in einer kostenlosen Lite-Version zur Verfügung steht. Das Prinzip ist einfach: Der Spieler befindet sich in einem Flugzeug-Bomber, der komplett über den Bewegungssensor gesteuert wird, und muss über einem Schlachtfeld mittels Druck auf den virtuellen „Bombs away“-Knopf Bomben abwerfen, um bestimmte Ziele zu zerstören. Das können zum Beispiel Flugabwehrstationen oder Schiffe sein. Das interessante daran ist, dass man natürlich die Flugbahn einer solchen Bombe mit einplanen muss, um sein Ziel nicht zu verfehlen. Dazu kommt, dass man seine Fluggeschwindigkeit variieren kann, um feindlichen Angriffen auszuweichen, was sich aber zusätzlich auf die Flugbahn der Bombe auswirkt. Famos ist auch der Stil des Spiels: Coole Musik und eine frische Optik machen den Titel zu einem großartigen Pausenfüller, der sich selbst nicht so ganz ernst nimmt. Der Trailer vermittelt einen ziemlich guten Eindruck von iBomber:

kooaba
In eine ähnliche Kerbe wie barcoo schlägt kooaba. Doch während man hier nicht den Barcode scannt, hält man bei kooaba einfach das Produkt vor die Linse, über das man Informationen haben möchte. Anders als barcoo spuckte dieses im Test allerdings nur wenige Infos über das Produkt aus, listet aber Möglichkeiten auf, seinem Interesse nachzukommen: So kann man eine CD zum Beispiel im iTunes-Store oder bei eBay kaufen, bei google nach den benötigten Informationen suchen, bei eventim die passenden Eintrittskarten kaufen oder bei Youtube oder flickr nach Filmen oder Bilder suchen. Auch wenn es wirklich beeindruckend ist, wie eine DVD bei geringem Licht mit der schlechten iPhone-Kamera von der App kooaba erkannt wird, erschließt sich mir auch hier der Verwendungszweck nicht ganz. Schließlich ist es fast der gleiche Aufwand, den Namen des sich zu fotografierenden Gegenstands einfach schnell bei Google einzutippen, um von dort aus auf YouTube, Flickr oder eBay zuzugreifen. Am besten überzeugt ihr euch selbst beim betrachten eines kleinen Tests der Kollegen von AppVee.com.

Und noch ein kleiner „App-Tipp“ am Ende dieses Artikels, von dem man sich am besten sofort bei Betrachten des Videos überzeugen lässt: iCar Remote. Das scheint wirklich nicht schlecht zu funktionieren und ist im Alltag vielleicht für einige durchaus hilfreich ;-).

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