Im Detail: Google Sync – Teil 3
Kostenfreie Synchronisation auf fast allen Systemen
Der letzte Schritt zur perfekten Synchronisation steht kurz bevor: Nachdem in Teil 1 bereits erklärt wurde, wie man sich ein Google-Konto erstellt, ging es in Teil 2 dieser kleinen Reihe vor allen Dingen darum, die bei Google abgelegten Daten automatisiert mit dem Desktop abzugleichen. Dabei kommen nur Programme zum Einsatz, die das System ab Werk mitbringt. Ähnlich ist es auch mit den iOS-Geräten wie dem iPhone oder auch dem iPad: Schon ab Werk beherrschen diese die Synchronisation mit anderen Online-Diensten als Apples mobile.me. Doch so ganz intuitiv ist das Setup nicht.
Einrichtung auf dem iPhone
Denn auch wenn man bei der Einrichtung eines neuen Sync-Accounts im iPhone GoogleMail als Anbieter auswählen kann, ist dies der falsche Weg ins Synchronisationsglück. Google bietet neben der Synchronisation via IMAP nämlich auch die Möglichkeit des Syncs via Microsoft-Exchange-Dienst an. Das hat vor allen Dingen den komfortablen Vorteil, dass E-Mails auch blitzschnell auf das iPhone gepusht werden. Folglich muss man einen neuen Account anlegen, dabei allerdings nicht auf GoogleMail, sondern auf Microsoft Exchange „patschen“. Das Feld Domain muss freigelassen werden, in das Feld E-Mail muss – wie könnte es anders sein – natürlich die eigene GoogleMail-Adresse eingetragen werden, die ebenfalls ins Benutzername-Feld eingetragen wird. Zu guter letzt will natürlich das Passwort hinterlegt werden. Mit einem Druck auf „Nächstes“ sollte dann das Feld „Server“ erscheinen, in welches man „m.google.com“ eintragen muss. Das Ganze ist jetzt fast geschafft: Nach Auswahl der zu synchronisierenden Daten (wahlweise Mail, Kontake, Kalender) fragt das iPhone nur noch, ob es bestehende Daten beibehalten oder löschen soll, dann ist die Einrichtung erledigt! Natürlich sollte man sich bei wichtigen Daten im Vorhinein eine Sicherung der auf dem iPhone bestehenden Daten machen.
Doch eine Kleinigkeit fehlt noch: Denn mit der „jetzigen“ Einstellung wird leider nur ein Kalender mit Google abgeglichen. Wer mehrere Kalender nutzt, muss noch eine kleine Einstellung vornehmen. Dafür surft man m.google.com/sync an und wundert sich zuerst einmal über die Meldung, dass Google Sync in Deutschland nicht unterstützt wird. Doch das lässt sich auf einfache Weise umgehen: Über den Link „Sprache ändern“ wählt man als Sprache einfach „English (UK)“ aus, schon kann man sich mit seinen Google-Daten einloggen. Hat man das getan, klickt man auf das iOS-Gerät, welches man gerade konfigurieren möchte und kann dann seine einzelnen Google-Kalendar auswählen, die mit dem iPhone über das Internet synchronisiert werden sollen. Jetzt ist die Einrichtung komplett und alles müsste reibungslos funktionieren.
Weitere Geräte
Übrigens lassen sich auch andere mobile Geräte, zum Beispiel die bada-Telefone von Samsung mit Google synchronisieren. Diese tauchen ebenso in der Liste der „Managed Devices“ unter m.google.com/sync auf, wie die iOS-Geräte. Wer weitere Informationen zu Google Sync bekommen möchte, kann sich natürlich auch mittels Browser am Rechner darüber schlau machen: Unter google.com/sync werden zum einen die Sync-fähigen-Geräte aufgelistet, zum anderen gibt es – meist englischsprachige – Anleitungen, um die eigenen Gerätschaften einzurichten. Am komfortabelsten ist die Einrichtung der Google-Synchronisation natürlich über Android, da Googles mobiles Betriebssystem die Prozedur auf Wunsch schon während der Grundeinrichtung des Geräts festlegt. An der passenden Konfiguration des Rechners kommt man trotzdem nicht vorbei, es sei denn, man verwaltet seine Kontakte, Termine und Mails ausschließlich über den Web-Browser.
Natürlich sollte abschließend nicht vergessen werden, dass die Synchronisation via Internet auf mobilen Geräten auch am Volumen von etwaigen Datenpaketen nagt, weshalb man mit einem solchen Tarif den anfallenden Datenverkehr beobachten sollte, auch wenn das Ganze natürlich keine Gigabytes verschlingt.








