Herausforderung: Eine Woche ohne Google

von ansgar-babucke

· 1 min Lesezeit

Ansgars Selbstversuch
Was wird wieder gemeckert über Google. Da scannen die doch tatsächlich gleich die Drahtlosnetzwerke mit, wenn sie mit ihren Kamera-Autos in sämtliche Badezimmer fotografieren. Doch dass die Suchmaschine prima funktioniert, das erwähnt natürlich wieder keiner. Und das man quasi andauernd im kostenlosen Kartendienst stöbert sowieso nicht. Aber das ist ja auch allen klar: Google nimmt Anteil an den Leben einer ganzen Menge Menschen. Auch an meinem. Doch wie viel Anteil hat das amerikanische Unternehmen wirklich? Komme ich auch ohne Google aus? Auf diese Frage suche ich eine Antwort und probiere es deshalb eine Woche lang aus.
Alternativen erlaubt
Das wissen vielleicht viele nicht, aber es gibt auch Alternativen zur Suchmaschine aus dem Hause Google. So werde ich zum Beispiel eine Woche lang auf die Suche von Google verzichten und auf Bing oder Yahoo setzen. Google Maps verbiete ich mir ebenso selbst wie Google Books. Und überhaupt sind einfach alle Google Produkte für mich für eine Woche lang Tabu. Doch eine kleine Ausnahme muss gemacht werden: Da es albern wäre, seine E-Mails aus dem GoogleMail-Postfach an eine andere Adresse weiterzuleiten, werde ich meine GoogleMail-Adresse nutzen. Aber eben das zeigt schon vor dem Start des Experiments, das man praktisch nicht an Google vorbeikommt.

Vielleicht findet sich ja sogar der ein oder andere Leser, der bei der Sache mitmacht und ebenfalls versucht, eine Zeit lang ohne Google klar zu kommen!

Kommentare

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Gepostete Kommentare

eeetube 27.04.2010, 17:04 Uhr

tolle idee versuchs doch mal damit. das hat den positiven nebeneffekt, dass noch was für den regenwald getan wird. http://ecosia.org/?cc=de⟨=de&nocookie;=1

Johannes Sebald 27.04.2010, 17:20 Uhr

Also ich muss sagen, dass ich keinerlei Dienste von Google verwende. Meine Suchmaschine ist US-Bing. Wo ich leider (noch nicht) bei meinen Websites drum rum komme, ist Google-Adsense und Analytics. Aber grundsätzlich meide ich alle Google Dienste und verwende Alternativen.

Sebastian Blech 27.04.2010, 17:56 Uhr

@J. Sebald: Und eine Alternative für StreetView und Maps? Also ich finde diese Funktionen schon wirklich kaum mehr wegzudenken. Wenn ich irgendwohin will, schau ich grundsätzlich bei Maps nach, wie ich am Besten da hinkomme (ohne Auto).

Ansgar Babucke 27.04.2010, 17:58 Uhr

@ Johannes Sebald – Welche Alternative nutzt du, wenn dir jemand einen YouTube-Link zukommen lässt ;-)? Viele Grüße

Johannes Sebald 27.04.2010, 18:54 Uhr

@ Sebatian Blech: StreetView habe nicht im Gebrauch (wüsste noch nicht wofür? Bin aber für Szenarien offen). Für Kartenmaterial, Routen verwende ich Bing-Maps. @ Ansgar Babucke: Werfe meine Suchmaschine an und versuche bei anderen Videoportalen fündig zu werden, was nicht immer klappt und ich somit ich auch bei der einen oder anderen YouTube-Verlinkung nicht vorbei komme. Beste Grüße

MysteriousDiary 27.04.2010, 20:46 Uhr

@eeetube Hierbei sollte man allerdings noch erwähnen das derartige Suchmaschinen nur einen Sinn ergeben wenn man keine Werbeblocker nutzt und hin und wieder auf die Werbelinks klick,t da sich das Projekt über Werbung finanziert. Nutzer welche die Werbung blockieren oder nicht auf die Werbelinks klicken "Schaden" dem ganzen eher weil für die Suchanfrage zwei Server beansprucht werden. Einerseits der des Projektes, und zum anderen der von Yahoo / Bing welcher die eigentlichen Suchergebnisse liefert.

Michael Knobloch 28.04.2010, 08:02 Uhr

@MysteriousDiary: Also mal ehrlich: Wie oft klickst du auf irgendeiner Seite auf Werbung? Ich bin immer erstaunt, wenn ich einen Rechner ohne Adblock nutze, wie schön doch Websites ohne Werbung sind. Von der ersparten Reizüberflutung mal ganz zu schweigen. Ich würde auch mal behaupten, dass nicht angezeigte Werbung auch mächtig Traffic spart, sowie Rechenleistung und du somit auch deinen Beitrag zum Naturschutz lieferst ...

MysteriousDiary 28.04.2010, 08:24 Uhr

@Michael Es geht einfach um den Sinn von Suchmaschinen wie "Ecosia". Wenn man diese schon nutzt um etwas "gutes" zu tun, dann sollte man für diese Seiten auch entsprechende Werbeblocker deaktivieren da sich das ganze eben über Werbung finanziert. Ansonsten lieber gleich Google, Yahoo, Bing oder was auch immer nutzen da die Suchergebnisse eh von den "großen" kommen. Letztendlich ist es eine simple Rechnung. Mehr Nutzer mit Werbeblocker = höhere Ausgaben für deren Server und Ökostrom bei geringeren Einnahmen pro Suche. Dies führt in der Masse dann letztendlich irgendwann dazu dass auf Grund der steigenden Fixkosten der Prozentuale Anteil der gespendet werden kann sinkt.

Triumph 25.01.2011, 10:41 Uhr

Ohne Google geht heute eigentlich gar nichts mehr! Google liefert super Ergebnisse in Millisekunden. Außerdem ist Google ja nicht nur eine einfache Suchmaschine.... Sie besitzt auch gleich noch Google Streetview.

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