Habt Mitleid!
MacBook Pro schon wieder defekt…
Langsam falle ich vom Glauben ab: Zuerst ist mein iPhone seit drei Wochen im Garantieaustausch, zum anderen ist mein MacBook Pro schon wieder kaputt. Liegt das an mir, der Hardware oder ist das alles nur Zufall? Es ist jedenfalls eine blöde Situation, wenn man eine DVD in den Mac schieben möchte und nichts passiert. Zuerst dachte ich natürlich, im Slot-In-Laufwerk des Notebooks stecke noch ein Silberling. Fehlanzeige. Und das gerade mal rund einen Monat, nachdem das Display des Geräts ausgefallen ist…
Denn ich bin nun schon rund einen Monat mit dem Macbook Pro ohne funktionsfähiges DVD-Laufwerk unterwegs. Warum? Weil mir die Garantie noch nicht wegläuft und ich das Gerät im Moment einfach viel im Einsatz habe. Hinzu kommt, dass man im Alltag nur noch höchst selten auf CDs oder DVDs zurückgreift und sich auch immer irgendwelche Umwege finden, über die man den Inhalt des optischen Mediums dann doch auf den eigenen Rechner bekommt. Der dritte Grund, warum das MBP immer noch hier steht, ist die Sorge, dass das Gerät wieder zwei Wochen beim Apple Service Provider in der Ecke liegt. Ich habe keine Lust, erneut eine so lange Zeit ohne einen schnellen Computer zu verbringen und das Netbook an den externen Monitor zu hängen. Das funktioniert zwar, die Geschwindigkeit, die das kleine Lenovo an den Tag legt, ist auf Dauer aber nervenzerreibend.
Außerdem könnte man ja grundsätzlich auch einmal selbst ins MacBook Pro schauen. Vielleicht ist einfach das Serial-ATA-Kabel oder das Stromkabel nicht richtig fest? Eventuell haben die Techniker beim Austauschen des Displays ja auch Mist gemacht und ein Kabel nicht richtig angesteckt? Aber meine Sorgen, dabei meinen Garantieanspruch zu verlieren, sind einfach zu groß. Deshalb werde ich wohl in den nächsten Tagen brav zum Service Provider gehen und höflichst um eine schnelle Garantiereparatur bitten. Hoffentlich muss das Gerät nicht wieder da bleiben, bis das Ersatzteil eingetroffen ist und ein Techniker sich erbarmt, das Apple-Notebook endlich zu reparieren. So sind beim letzten Mal nämlich geschlagene, harte zwei Wochen vergangen.
Und dann ist da noch das iPhone…
…beziehungsweise ist es da eben nicht. Denn auch auf das muss ich seit rund drei Wochen verzichten. Vielleicht bin ich auch einfach zu pingelig, aber wenn sich das weiße Gehäuse in soweit löst, dass zwischen Chromrand und der Rückseite des Geräts ein Spalt entsteht, werde ich ja wohl den Support bemühen dürfen?
Gesagt, getan. Nach rund einer Woche hatte ich auch schon mein Austauschgerät in der Hand, das war aber in einem noch miserableren Zustand, als das, was ich vorher weggeschickt hatte. Tiefer Kratzer im Chromrand und ein schief eingesetztes Display ließen mich erneut in der Warteschleife des Apple-Supports fest hängen. Zum Glück nur für rund zwei Minuten, bis ein sehr freundlicher Mitarbeiter meinen Fall aufnahm. „Das ist jetzt der dritte Austausch, nicht wahr?“. Richtig! „Dann leite ich sie mal an einen Techniker weiter, das ist beim dritten Austausch so vorgesehen.“ Kein Problem. Der Techniker erklärte mir, nachdem wir uns über das Essener Wetter unterhielten, dass wenn dem nächsten Austausch stattgegeben wird, das iPhone inklusive Originalverpackung und Zubehör ausgetauscht würde. Nachdem ich dann Fotos verschickte, die meine Beanstandungen am Austauschgerät belegten, bekam ich einen Anruf: Das Gerät wird komplett ausgetauscht, sie bekommen diesbezüglich eine E-Mail. Das Ganze wurde mir dann eine Woche später per E-Mail bestätigt, ich habe daraufhin mein iPhone abholen lassen und seitdem warte ich drei Wochen lang auf mein Neugerät.
Ein Positives hat das Ganze aber eventuell doch: Laut Apple-Techniker bekommt mein iPhone 3G durch den Austausch mit etwas Glück ein S angehängt. Und auch wenn drei Wochen ohne das iPhone, die ständige Konnektivität zum Internet, das direkte Empfangen von E-Mails und das Ausprobieren neuer Apps eine verdammt lange Zeit sind, bin ich mir dennoch sicher, dass ich wieder und wieder ein iPhone kaufen würde. Für mich gibt es momentan einfach keine Alternative zum Apfelhandy.
Übrigens: Ersetzt wurde das iPhone in diesen drei Wochen durch ein Motorola Razr V3, welches eines der wenigen Mobiltelefone ist, dass noch bei mir in der Ecke liegt und eine halbwegs akzeptable Akkulaufzeit hat. Allerdings kann ich nicht nachvollziehen, wie man dieses Gerät einmal ernsthaft benutzt haben soll. Insbesondere beim Schreiben von SMS, den nervigen Sounds und der ganzen Benutzerfreundlichkeit bringt mich das immer noch schön anzusehende Handy an meine nervlichen Grenzen.
Ich berichte erneut, sobald ich mein iPhone wieder habe!








