Gemischtwaren: Gemischte Netzwelt

von joerg-pittermann

· 3 min Lesezeit

Youtube, Chrome, Google und MIcrosoft
Für Windows gibt es eine Reihe von Mediaplayern. Windows Mediaplayer, iTunes, Foobar2000, Winamp oder, oder. Mit diesen Mediaplayern greift der Nutzer auf die lokal gespeicherten Musikdaten zu und kann natürlich auch nur das hören. Internetradios bieten mehr Musikauswahl, bspw. bei Last.fm. Mit Muziic gibt es eine nette Alternative, die auf den Content von Youtube zurückgreift. Nach dem erfolgreichen Download und erfolgreicher Installation auf einem Windows-Rechner gibt der Nutzer im Suchfeld nur den Wunschtitel ein und Muziic listet die Ergebnisse auf. Das Erstellen einer Playlist ist dann auch kein Problem mehr. Einziger Haken, es muss eine Onlineverbindung vorhanden sein, möglichst mit Flatrate. Und dann noch ein kleiner Disclaimer: Ich weiß nicht ob gegen die Nutzungskriterien von Youtube verstoßen wird – deshalb ausprobieren auf eigene Gefahr.
Die Zahl der Dienste im Internet steigt, und damit auch die Zahl der Benutzernamen und Passwörter. Es gibt seit einiger Zeit bereits Möglichkeiten, mit einem zentralen Login-Service dies zu vereinfachen. So kann bspw. an diesen Stellen: Microsoft Passport oder OpenID. Mit Facebook-Connect möchte das große soziale Netzwerk aus der USA nun auch Fuß fassen – so kann sich der Facebook-Nutzer mit den Facebook-Daten in verschiedene Dienste einloggen. Hintergrund ist natürlich auch die Kundenbindung und natürlich auch die Datennutzung. Inzwischen gibt es auch schon die ersten iPhone-Apps, die auch einen Login mit Facebook-Connect erlauben.

Powerpoint- oder Keynote-Präsentationen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, schließlich können so viele Zusammenhänge und Fakten schnell und einfach präsentiert werden – und mit genug „Eye-Candy“ kann man auch den gelangweilten Zuhörer bei Laune halten. Mit SlideShare gibt es einen Internet-Service, zu dem Präsentationen hochgeladen werden können, die dann online abgerufen werden – praktisch wenn man ohne Notebook und USB Stick unterwegs ist, oder gerade die falsche Präsentation eingepackt hat. Einmal hochgeladen, steht sie „Cloud-typisch“ zur Verfügung. Jetzt ist Slidehshare sogar einen Schritt weiter gegangen und bietet unter m.slideshare.com den mobilen Zugriff auf die Präsentationen an – optimal um mal eben „on-the-Go“ eine Präsentation auf dem iPhone oder einem anderen Smartphone zu halten.

Youtube hat bisher wie folgt funktioniert: Benutzer haben Inhalte hochgeladen und diese konnten dann von anderen Nutzern abgerufen werden. Bald soll eine Live-Version von Youtube erscheinen – der Fernsehsender CBS wird dann über Youtube Content streamen. Soweit so gut – nachdem wir in Europa sind, werden wir dank der falschen IP Adresse sicherlich keinen Zugriff auf den CBS-Content bekommen. Aber die Neuigkeit steckt im Detail. Dem Vernehmen nach wird Youtube nicht auf Flash von Adobe zurückgreifen, um das Streaming zu ermöglichen, sondern auf Silverlight von Microsoft. Microsoft versucht momentan sehr aggressiv, auf den von Adobe beherrschten Markt zu kommen.

Kürzliche habe ich erst über den Sony E-Book-Reader PRS 505 berichtet und jetzt gibt’s schon Neuigkeiten. Damit Sony seinen Lesern einen noch größeren Content zur Verfügung stellen kann um so attraktiver zu werden, bieten jetzt Sony und Google gemeinsam die Google-Books auf dem Sony E-Book Reader an. Google hat urheberrechtlich nicht mehr geschützte Werke digitalisiert und bietet diese bereits schon im Internet kostenfrei an. Die über 600.000 Titel können über den Sony E-Book Store einfacher auf den PRS 505 heruntergeladen werden.

Im Pwn2Own 2009 Wettbewerb geht es u.a. darum, möglichst schnell über eine Schwachstelle eines Browsers Zugriff auf den Computer zu bekommen. Zum einen dient der Wettbewerb dem Spaß, zum anderen aber auch, um die Gefährlichkeit von Sicherheitslücken in der Software hinzuweisen. Regelmäßig werden so die Browser wie der Internet Explorer, der Firefox oder der Safari gehacked – insbesondere beim Safari war dies nur eine Sache von wenigen Sekunden. Der einigste Browser der die Angriffe unberührt über sich hat ergehen lassen war Google Chrome. Ja, ich weiß, dass der Google-Browser nicht so beliebt ist, weil Daten für Google gesammelt werden (was übrigens auch alle anderen Browser in der einen oder anderen Form machen), aber Chrome ist wirklich einer der Browser, die schnell und zuverlässig sind. Bald übrigens auch für den Mac und für Linux.

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