Endlich ein neuer Mac Pro…
…samt neuem 27-Zoll-Cinema-Display
Neben der Vorstellung des Magic Trackpads, der neuen iMacs und nicht zu vergessen des neuen Apple Battery Chargers hat Apple heute ebenfalls längst überfällige, neue Mac Pros aus dem Hut gezaubert. Passend zur neuen Hochleistungskiste kann man sich auch das großartige Display des iMacs in Form des 27-Zoll-Cinema-Displays neben seinen neuen Turbo-Computer stellen, der mit bis zu 12 Kernen daher kommt.
Der neue Mac Pro
Am Design hat sich nichts geändert, dafür bietet der neue Mac Pro mit bis zu 12 Kernen wohl mehr Leistung als fast alle Rechner, die es in der freien Wildbahn zu finden gibt. Auch wenn es in den Standardkonfigurationen zwar sowohl eine Acht-Kern als auch eine Vier-Kern Konfiguration mit Intels „Westmere“ und „Nehalem“ Xeons gibt, kommen in der Top-Version zwei Xeon Sechskern-Prozessoren mit 2,66 oder 2,93 Gigahertz zum Einsatz. In Sachen Arbeitsspeicher lassen sich die Geräte je nach Variante mit bis zu 32 Gigabyte aufrüsten. Doch so viel Leistung hat auch ihren Preis: Der Acht-Kern Mac Pro, der Aufrüstoptionen für zwölf Kerne bietet, hat schon in der Standard-Ausführung einen Listenpreis von 3399 Euro. Dann stecken allerdings auch bereits schon 6 Gigabyte Arbeitsspeicher, zwei Vierkern-Prozessoren mit 2,4 Gigahertz, eine ATI Radeon HD 5770 Grafikkarte mit 1 Gigabyte GDDR5-Speicher, eine Terabyte-Festplatte und ein Superdrive mit bis zu 18-facher-Geschwindigkeit im Mac Pro.
Alle neuen Mac Pros kommen übrigens mit einer Magic Mouse und der kabelgebundenen Apple-Tastatur mit Nummernblock daher, natürlich bietet Apple auch die Option, das neue Magic Trackpad mit dem neuen Mac Pro auszuliefern.
Da die Mac Pros übrigens mit zwei Mini Displayports und einem Dual-Link-DVI-Port ausgeliefert werden, lassen sich am neuen Apple-Flaggschiff bis zu sechs Bildschirme anschließen, wenn man zwei ATI Radeon HD 5770 in seinen Mac Pro konfiguriert.
Apropos Konfigurationen: Da es weit über 30 Build-to-Order-Optionen gibt, schaut ihr euch am besten selbst die Spezifikationen bei Apple an.
Mit einer Lieferbarkeit der Mac Pros ist übrigens im August zu rechnen.
Das neue 27-Zoll-LED-Cinema-Display
Das wärs: So einen richtig leistungsstarken Mac Pro, zusammen mit sechs Apple 27-Zoll-LED-Cinema-Displays in den Warenkorb legen, irgendeine fremde Kreditkartennummer angeben und auf Bestellen drücken. Eigentlich würde mir schon ein neues Cinema Display reichen.
Schließlich sind die 27-Zoll-Bildschirmfläche und die Auflösung von 2560 mal 1440 Spezifikationen, die sich auf jedem Schreibtisch gut machen. Doch so richtig neu ist das nicht: So kommt der 27-Zoll iMac ja mit den gleichen Eckdaten daher.
Neu ist hingegen der Lichtsensor, der die Helligkeit des Displays dem Umgebungslicht anpasst.
Auch wenn sich in Sachen Anschlüssen nichts getan hat, geht über das Minidisplay-Port-Kabel zumindest jetzt auch der Ton, der aus 49-Watt-Lautsprechern ausgespuckt wird, die im Display integriert sind. Sogar ein Subwoofer ist ebenso mit an Bord, wie die obligatorische iSight-Kamera.
Weiterhin ist ein MagSafe-Anschluss vorhanden, der MacBook, MacBook Pro oder MacBook Air mit Saft versorgt. Außerdem fungiert das 27-Zoll-Modell ebenfalls wieder als USB-Hub, drei Anschlüsse finden sich an der Rückseite.
Erhältlich ist das Gerät allerdings erst ab September, man kann von einem Listenpreis von 999 Euro rechnen, zumindest der US-Preis ist mit 999 Dollar schon festgesetzt.
Schade ist, dass nach wie vor nur ein Mini-Display-Port-Anschluss zum Einsatz kommt. Vielleicht gibt es ja Adapter, mit denen sich beispielsweise Spielekonsolen über HDMI anschließen lassen, um das großartige IPS-Display auch anders zu nutzen, als mit dem Mac.








