Apfelmews: Apple erfolgreich
Aktie so teuer wie nie!
Es scheint so, als gäbe es im Moment wohl kein Unternehmen, dass in den letzten Jahren so viele richtige Entscheidungen getroffen hat, wie die sympathische Firma aus Cupertino. Selbst Wirtschaftsmagazine schreiben ständig über den wachsenden Erfolg des iPod-Erfinders, der wohl inzwischen weit über die Grenzen des Internet und die Branche hinaus bekannt geworden ist. Der iPod ist das, was früher einmal der Walkman war. Und irgendwie hat es Apple geschafft, nicht nur dem iPod, sondern auch sämtlichen anderen Geräten aus dem eigenen Hause einen Kult-Status zu verpassen. Mal abgesehen vom Apple TV.
Aktie bei über 200 Dollar
Die Apple Aktie ist mit einem Schlusskurs von 204,94 US Dollar am 21.10.2009 bei über 200 Dollar angekommen und steht damit so hoch im Kurs wie noch nie zuvor. Woran das liegen mag? Ganz klar: Zum einen hat Apple am vergangenen Montag die besten Quartalszahlen aller Zeiten angekündigt, zum anderen hat Apple am vergangenen Dienstag eine ganze Reihe neuer Produkte vorgestellt, die nicht nur technisch, sondern auch preislich äußerst attraktiv sind. Bei der Quartalskonferenz verkündete man einen um 47 Prozent gestiegenen Gewinn von 1,7 Milliarden Dollar. Auch die Umsatzzahlen können beeindrucken: Satte 9,9 Milliarden Dollar schob das Unternehmen aus Cupertino durch die Bücher.
Doch nicht nur mit dem iPod und den Macs macht Apple Gewinne: Auch das iPhone ist inzwischen ein Beispiel für die großen Erfolge Apples. Mit einem Zuwachs von sieben Prozent konnte man 7,4 Millionen iPhones verkaufen. Und da ist noch lange kein Ende in Sicht: Man verkündete schließlich, sich noch im Oktober dem Wachstumsmarkt China zu öffnen und das iPhone auch dort anzubieten. Kein Wunder also, dass die – wie immer zurückhaltende Prognose – einen Umsatz von 11,3 bis 11,6 Milliarden amerikanischen Dollars voraussagt.
Für Weihnachten aufgestellt…
Nein, nein. Leider wird es wohl nichts mehr mit einem Apple-Tablet in diesem Jahr. Doch bei den Neuerungen, die am gestrigen Dienstag vorgestellt worden sind, wird man wohl keine großen Produkt-News mehr seitens Apple erwarten können. Doch mit dem absolut gigantischen 27-Zoll-iMac hat man vermutlich einen heißen Anwärter für den Platz unter dem Weihnachtsbaum im Köcher. Denn mit dem Einsatz neuer Intel-Technologie wie dem Core i5 und Core i7 Prozessor bekommt man absolut moderne Technik zu einem – für Apple-Produkte – überraschend günstigen Preis. So fängt schließlich das kleine 27-Zoll-Modell, welches noch auf einen Core 2 Duo Prozessor setzt, bei einer unverbindlichen Preisempfehlung von 1499 Euro an. Aber auch das neue MacBook ist mit einer UVP von 899 Euro gar nicht Apple-like, ebenso wie die inzwischen gut recht gut da stehenden Mac minis, die offiziell bei 549 Euro liegen, aber in der Praxis schon für unter 500 Euro verkauft werden.
Wenn man bedenkt, dass ein Nettop wie das Acer Aspire Revo mit recht langsamer Netbook-Technik und ohne optisches Laufwerk auch schon rund 300 Euro kostet, wirkt der Preis von 500 Euro für einen Mac mini, mit dem man dank des eingesetzten Core-2-Duo echte PC-Technik in einem wunderbaren Design bekommt, recht passabel. Ob da nicht auch manche Windows-Freaks schwach werden? Oder zumindest jene, die einen günstigen Fernseher für den High-Definition-Full-HD-Riesenfernseher im Wohnzimmer suchen? Ich für meinen Teil habe auf jeden Fall schon wieder das Gefühl, dass mein zwar jetzt immer noch erhältliches „großes“ MacBook Pro zum alten Eisen gehört.
Das schöne daran: Seit ich Macs benutze, ist mir Leistung (wenn ich nicht gerade ein Gerät kaufe) relativ egal. Denn im Prinzip merkt man gar nicht so richtig, welche Hardware da gerade werkelt, sondern weiß einfach, dass die meisten Dinge funktionieren, so wie sie sollen. Und so lange das so ist, werde ich vermutlich weiter hier über die schönen neuen Dinge aus Cupertino berichten.
Ich freu mich drauf!
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