Produkttest: JBL on Beat

von sven-kaulfuss

· 2 min Lesezeit

Produkttest: JBL on Beat

iPod-Soundsystem mit drehbarem Dock
Zweifelsohne waren und sind die diversen iPod-Soundsysteme aus dem Hause JBL beliebt bei unseren Kunden – nicht nur die Verkaufszahlen lassen diesen Schluss zu. Klangtechnisch zwar weit entfernt davon als Referenz zu gelten, im Gesamtpaket aber meist überzeugend. Auch das neue JBL on Beat (schwarz oder weiß, jeweils 158,90 Euro) möchte dem in nichts nachstehen und offeriert seine Dienste nicht nur den iPods oder iPhones, sondern erstmals auch dem iPad. Im Dresdner Cyberport Store nahmen wir ein Modell in Augenschein und geben an dieser Stelle unsere Erfahrungen wieder.
Lieferumfang und erster Eindruck
Über das Design möge man sich gerne streiten, unstrittig hingegen ist die Verarbeitungsqualität. An dieser haben wir nichts auszusetzen, allerdings erscheint das JBL on Beat zunächst etwas leichtgewichtig für seine Gestalt. Dennoch gerät es nicht aus dem Gleichgewicht, sowohl mit eingestecktem iPod oder auch iPad. Im Lieferumfang befindet sich neben den Soundsystem nur noch eine Fernbedienung und das Netzteil. Dies ist etwas bedauerlich, bietet das JBL on Beat doch noch diverse Anschlüsse, die notwendigen Kabel hierzu fehlen allerdings. So fungiert das Soundsystem auch als Lade- und Synchronisationsdock. Für Letzteres muss der Anwender hingegen noch das USB-Kabel zusätzlich erwerben. Ebenso trifft diese Feststellung beim Videoausgang und beim AUX-In zu.

JBL on Beat – Teil 1″

Funktion und Klang
Das JBL on Beat kann mit nahezu jedem iPod, iPhone oder iPad genutzt werden – einzig ein Dock-Connector sollte vorhanden sein. Allerdings lassen sich über den zusätzlichen Audioeingang auch ein iPod shuffle oder alternative Player betreiben, vorausgesetzt man ist im Besitz eines entsprechenden Klinkenkabels. Die Steuerung erfolgt über die mitgelieferte Fernbedienung – die etwas Umgewöhnung erfordert – oder direkt am iPod/iPhone/iPad. Besonders erwähnenswert ist das drehbare Dock, so kann man am iPhone bzw. iPod touch die Cover-Flow-Funktion nutzen. Sehr praktisch und überraschend stabil wirkt diese Konstruktion, wenngleich diese „Innovation“ schon zuvor von uns am Zeppelin mini von B&W ausgemacht und getestet wurde. Doch Vorsicht: Das drehbare Dock lässt sich nur mit dem iPod touch oder dem iPhone nutzen, versucht man es mit dem iPad, wird die Wirkung der Schwerkraft deutlich ;-).

JBL on Beat – Teil 2″

Der Klang ist zufriedenstellend, gleichwohl keine Offenbarung. Die Lautsprecher erzeugen zwar eine hohe Lautstärke, mangels Bass, fehlt es dennoch am Volumen. Kein Vergleich bspw. zum zuvor genannten Zeppelin mini. Wir empfehlen den Betrieb bis maximal zur Hälfte oder Zweidrittel der Lautstärke, weiter „oben“ scheppert es dann doch recht kräftig – Musikgenuss ist dies dann nicht mehr.

Fazit
Für die gut situierte Wohnstube wollen wir das JBL on Beat nicht empfehlen, dafür fehlt es dem Soundsystem an Klangvolumen. Vielmehr findet es seinen Platz als Zweitsystem im Schlafzimmer oder der Küche. Hierfür ist die Leistung ausreichend und der Preis noch immer angemessen.

Pro:
+ geeignet für iPad
+ drehbares Dock
+ Fernbedienung im Lieferumfang
+ gute Verarbeitungsqualität

Contra:
– Lieferumfang (keine zusätzlichen Kabel)
– Klang nicht sonderlich voluminös

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