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Lenovo ThinkPad E480 – gut genug, um mit den Großen zu spielen?



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Bereiche

Lenovo ThinkPad E480
Lenovo ThinkPad E480
Bewertung
Schwer, aber nicht schwergängig
4

 Pro

  • gute Tastatur
  • matter Full-HD-Bildschirm
  • flotte Arbeitsgeschwindigkeit

 Contra

  • für ein mobiles Gerät zu groß & schwer
  • schwacher Sound
  • Tastatur ohne Hintergrundbeleuchtung

Wären Notebooks mit Menschen vergleichbar, dann würde man sagen, dass das Lenovo ThinkPad E480„nach oben buckeln und nach unten treten muss“. Denn preislich und qualitativ ist es gefangen zwischen den deutlich teureren Topmodellen ThinkPad T480 und ThinkPad X280 und günstigeren Modellen wie der IdeaPad-Reihe. Wenn das E480 nicht genügend „buckelt“, also, wenn es zu gut sein würde, dann würde es die eigene Oberklasse kannibalisieren, was sich sicherlich kein Hersteller wünscht. Gleichzeitig muss es nach unten „fest genug treten“, das heißt, seine eigene Qualität beweisen, da es sonst keinen Kaufanreiz gibt.

Wie gut das ThinkPad E480 von Lenovo diesen Spagat zwischen Consumer- und Business-Modell meistert, klären wir im Test.

Lieferumfang

Wertiger Eindruck

Die bekannte Verpackung der ThinkPads
Rundum sicher verpackt
Die bekannte Verpackung der ThinkPads

Viel ist nicht drinnen in der braunen Papp-Verpackung aus recyceltem Papier. Das aufgedruckte ThinkPad-Logo wirkt vertraut. Das Notebook selbst ist sicher und stabil von Verpackungsmaterial umgeben. Dass es beim Versand beschädigt wird, ist also sehr unwahrscheinlich. Dazu gibt es ein 65-Watt-starkes USB-C Netzteil, wodurch kein proprietärer Netzstecker mehr benötigt wird. Dies steht für Zukunftssicherheit. Zudem ist noch eine sehr kurze Anleitung beigelegt. Auch wenn nicht viel in der Verpackung drinnen ist, so ist dennoch alles da, was man heutzutage braucht.

Das E480 ist der Nachfolger des E470, welches seinerseits Nachfolger der ThinkPad Einsteigernotebooks mit dem Namen „Edge“ war. Während die Edge-Modelle sowohl optisch als auch in der Handhabung noch deutlich als günstigere Varianten zu erkennen waren, so ist dies beim E480 nicht mehr der Fall.

Gehäuse

Relativ groß & relativ schwer, aber stabil & gut verarbeitet

Das bekannte ThinkPad-Logo ist natürlich auch dabei
Das Notebook von oben
Das Notebook von unten
Modellnummer "E480"
Das bekannte ThinkPad-Logo ist natürlich auch dabei

Mit 1,8 Kilogramm befindet sich das Notebook an der Obergrenze dessen, was man vom Gewicht her noch als mobil bezeichnen kann. Mobil heißt in diesem Fall, ein Wochenendpendler wird es genauso mitnehmen können wie jemand, der morgens zur Arbeit fährt und abends wieder zurück. Falls man tagsüber jedoch wirklich mobil sein will, vielleicht, zwei, drei Mal seinen Arbeitsplatz wechselt und nach der Arbeit noch in ein Café geht, dann dürfte das ThinkPad E480 schon zu schwer sein.

Das Kunststoffgehäuse ist sehr gut verarbeitet, es wirkt robust und fühlt sich wertig an. Bedenken, es in den Rucksack zu packen, kommen keine auf. Der Displaydeckel ist, anders als bei ThinkPads üblich, aus schwarz eloxiertem Aluminium. Dies trägt zu dem hochwertigen und robusten Eindruck bei.

Das Gewicht ist letztlich auf den 14 Zoll Bildschirm zurückzuführen, der zu einer Breite von 32,9 Zentimetern und einer Tiefe von 24,2 Zentimetern führt. In Kombination mit der Höhe von 1,99 Zentimetern passt das Notebook zwar immer noch gut in eine Tasche, aber es passen entsprechend weniger andere Dinge zusätzlich hinein. Die Größe geht demnach zu Lasten der Mobilität, kompakt ist es jedenfalls nicht – aber das soll es vielleicht auch gar nicht sein.

Kurze Strecken, wie vom eigenen Schreibtisch zu dem eines Kollegen, kann man sehr gut mit dem zusammengeklappten Notebook zurücklegen. Dank der hinteren Gummileiste liegt es bequem und sicher in der Hand. Diese kleine Leiste sorgt auch dafür, dass das Notebook hinten nicht plan aufliegt und das Display den Öffnungswinkel von 180 Grad voll ausspielen kann. Sicher trägt die Leiste auch zu einer besseren Belüftung und damit zu einem leiseren Gerät bei. Sie ist also optisch sicher kein Hingucker, da sie die klaren Linien und Flächen stört – aber ergonomisch ist sie wichtig.

Insgesamt ist das Gehäuse relativ groß und relativ schwer – aber eben nur relativ, weil 1,8 Kilogramm im Vergleich zu den Vorgenerationen noch leicht sind. Allerdings gibt es auch gleiche Leistung bei geringerem Gewicht, dann allerdings für einen merklich teureren Preis.

Display

Wünschenswert mattes Display

Das matte 14 Zoll Full-HD-IPS-Display (1920 mal 1080 Pixel) kommt im 16:9 Format daher, was zu einer Pixeldichte von 157 ppi führt. Natürlich gibt es bessere Bildschirme, die höher auflösen und damit brillanter aussehen, aber dennoch ist die Full-HD-Auflösung bei einem 14-Zoll-Display mehr als ausreichend.

Im Vergleich zu kleineren und leichteren Konkurrenzprodukten liegt der bedeutende Vorteil des 14 Zoll Bildschirms in seiner Größe. Man kann sehr bequem daran arbeiten. Gerade Notebooks mit Displays kleiner als 13 Zoll sind zwar leichter und mobiler, aber darunter leidet der Komfort. Hier muss man individuell seinen persönlichen Einsatzzweck abwägen. Der gefühlte Gewinn eines 14-Zoll-Bildschirms im Vergleich zu 12,2 Zoll oder auch 13 Zoll ist enorm. Hierbei geht es nicht nur um Office-Dokumente, die man skalieren kann, sondern auch um die Menüs des Betriebssystems oder die Möglichkeit, zwei Fenster in lesbarer Schriftgröße nebeneinander zu platzieren.

Positiv hervorzuheben ist die große Blickwinkelstabilität des IPS-Displays. So können zwei Personen oder auch mehr vor dem Notebook stehen und gleichzeitig etwas ansehen. Ebenso positiv ist, dass man auf die knackigeren Farben eines glänzenden Bildschirms verzichtet hat und auf ein mattes Display setzt. Damit treten keine Lichtreflexe durch Deckenleuchten oder Schreibtischlampen auf. Je nach Intensität des Sonnenscheins sollte auch die Arbeit im Freien kein Problem darstellen.

An Kleinigkeiten ist zu erkennen, dass das ThinkPad E480 dennoch kein Topmodell ist. So ist das Display über ein breites Displayscharnier mit dem restlichen Notebook verbunden, was im Vergleich zu dem T470 oder dem X270 meiner Meinungs nach nicht mehr zeitgemäß aussieht. Außerdem sind Lichthöfe zu erkennen, wenn der Bildschirm schwarz ist (was nicht häufig vorkommt). Wenn das Display nicht schwarz ist, sind die Lichthöfe auch nicht zu sehen. Insgesamt ist der Bildschirm erstaunlich überzeugend.

Mattes Display - nahezu tadellos
Mattes Display - kaum Spiegelungen sichtbar
Displayhelligkeit im Vergleich mit einem ThinkPad 13 Gen 2 (links E480)
Displayhelligkeit im Vergleich mit einem ThinkPad 13 Gen 2 (links E480)
Mattes Display - nahezu tadellos
Hardware

Intel Quad-Core-Antrieb

In der aktuellen ThinkPad E480 Serie sind die neuen „Kabylake-Refresh“-CPUs verbaut, die als Quad-Core-Prozessoren die Notebooks antreiben. Im Testgerät ist ein i5-8250U Prozessor verbaut, aber es gibt auch i7-Prozessoren für aufwendigere Rechenarbeiten. Als Grafikkarte ist die Intel UHD Graphics 620 eingesetzt. Der Prozessor läuft laut Cinebench R.15, 64 bit mit vier Kernen einen Takt von je 1,8 Gigahertz und erreicht damit einen CPU-Wert von 558 cb. OpenGL wird mit 41,65 fps gemessen. Das sind natürlich keine Topwerte, aber die sind in einem Notebook auch nicht zu erwarten. Der Test PC Mark 8 ergab 3059 Punkte.

Wichtiger aber als diese gemessenen Werte ist für die Mehrzahl der Nutzer die gefühlte Geschwindigkeit. Wie lange muss ich warten, bis das Betriebssystem geladen ist? Wie schnell wird der Browser gestartet, wann kann ich anfangen meine Mails zu beantworten? Hierbei bleibt das ThinkPad E480 ohne Tadel. Es öffnet die gängigen Programme sehr schnell und reagiert unverzüglich auf alle Eingaben.

Wie bei Lenovo üblich, können die Notebooks in verschiedenen Konfigurationen gekauft werden. Zumeist sind, wie auch bei dem Testgerät, 8 Gigabyte RAM (DDR4-2400) als Arbeitsspeicher verbaut und weniger sollte es nicht sein. Da das Notebook zwei Steckplätze für den Arbeitsspeicher hat, bleibt einer der beiden Plätze frei für spätere Nachrüstungen, falls man das wünscht. Die 256 GB SSD ist via M.2 2280 PCIe NVMe angeschlossen.

PCMARK 8 HOME Conventional 3.0
Cinebench R15.0 64 Bit
PCMARK 8 HOME Conventional 3.0
Hardware

Alles da - große Anschlussvielfalt

Seit Anfang 2018 verbaut Lenovo den kommenden Standardanschluss USB-C fast durchgängig, auch am ThinkPad E480 ist einer verbaut, über welchen das Notebook aufgeladen wird. Es wäre schön, wenn propietäre Strombuchsen auf diese Weise bald der Vergangenheit angehörten. Laut Datenblatt handelt es sich um einen USB-3.1-Gen-2-Anschluss mit Displayport. Dies konnte mit einem OWC-USB-C-Dock nicht verifiziert werden. Während die weitere Peripherie, wie zum Beispiel Tastatur, Maus und Drucker, klaglos angesprochen wurde, blieb der externe Monitor schwarz. Auch unter Linux (mehr zu Linux unter Software) konnte der Monitor nicht über das Dock angesprochen werden. Leider fehlte sowohl die Zeit als auch das Equipment, um an dieser Stelle tiefer zu forschen. An meinem ThinkPad 13 Gen. 2 funktioniert das Dock tadellos.

Ansonsten sind im ThinkPad E480 die wichtigsten Anschlüsse enthalten. Es gibt neben dem USB-C-Anschluss drei normale USB-Anschlüsse, wovon zwei USB 3 und einer USB 2 beherrschen, einen vollwertigen HDMI-Anschluss, einen Kopfhörer-Ausgang und sogar einen Ethernet-Anschluss. Diese Anschlussvielfalt ist fast schon Luxus. Unverständlicherweise ist der Kartenleser als microSD-Kartenleser ausgeführt, obwohl im Gehäuse deutlich genug Platz für einen vollwertigen SD-Kartenleser ist. Somit wird der wohl häufigste Einsatzzweck von SD-Karten, der Austausch mit Digitalkameras, unnötig verkompliziert.

Natürlich ist bei der E-Serie kein proprietärer Dockinganschluss vorgesehen, dieser bleibt alleine den richtigen Business-Modellen vorbehalten.

ThinkPad E480 - Anschlüsse linke Seite
ThinkPad E480 - Anschlüsse linke Seite
ThinkPad E480 - Anschlüsse linke Seite
Lüfter

Erst laut, dann leise

Für mich ist die Lautstärke eines Notebooks ein wichtiger Faktor und seit komplett lautlose Geräte technisch möglich sind, ist dieser Punkt noch wichtiger geworden. Denn niemand wird gerne von einem surrenden Lüfter in der Konzentration gestört. Umso ärgerlicher, dass der Lüfter beim ersten Start des Notebooks häufig anspringt und dies in einer relativ hohen Frequenz. Auch im normalen Betrieb läuft er fast häufiger, als dass er still steht.

Interessanterweise fährt der Lüfter seine Aktivität augenblicklich zurück, sobald das Gerät vom Strom getrennt und im Akkubetrieb verwendet wird. Im einfachen Internet- und Officebetrieb bleibt er dabei aus oder wenn er anspringt, dann in einer Geschwindigkeit und Lautstärke, die selbst in leisesten Umgebungen noch angenehm ist. Erst durch eine Veränderung in den Energieeinstellungen von Windows und das Einspielen aller Updates konnte ich den Lüfter dann glücklicherweise komplett zähmen.

Schließlich war das Notebook weitestgehend leise und der Lüfter blieb stumm. Wer häufig rechenintensive Programme nutzt, der sollte sich den Lüfter vor dem Kauf genau anhören.

Lautsprecher

Schwacher Klang

Die Lautsprecher des Notebooks klingen ein wenig blechern und sind – das liegt in der Natur von Notebooklautsprechern – weder besonders laut noch klanglich befriedigend. Für mich persönlich ist dies allerdings kein Kriterium, denn dank Bluetooth- oder Streaminglautsprechern bin ich kaum noch auf die eingebauten Notebooklautsprecher angewiesen. Wer Musik hören will, sollte dies richtig tun – mit diesen verbauten Speakern jedoch nicht.

Hardware

Akku hält – aber nicht zu lange

Der Akku verfügt über 45 Wattstunden Kapazität und kann leider nicht getauscht werden. Oft wird damit geworben, dass ein Akku einen ganzen Arbeitstag durchhält. Was genau damit gemeint ist, bleibt unklar.

Laut Lenovo sollen sich mit einer Akkuladung sogar bis zu 13 Stunden Laufzeit erzielen lassen. Der Akku leert sich allerdings deutlich schneller. Nicht einmal sechs Stunden hält er bei regelmäßiger Nutzung durch. Das ist vor allem dann ärgerlich, wenn man auf das Netzteil verzichten will und trotzdem gerne ein gemütliches Energiepolster hat.

Letztlich ist es jedoch so, wer schon 1,8 Kilogramm an Technik mit sich trägt, der wird auch noch weitere rund 300 Gramm an Netzteil mittragen. Wie sich schon weiter oben gezeigt hat, ist das ThinkPad E480 nicht auf maximale Mobilität ausgerichtet. Seine Stärken sind Alltagstauglichkeit und die vielseitige Einsetzbarkeit.

Eingabe

Eine Tastatur, die Freude macht

Eine wirklich gute Tastatur
Der Trackpoint des ThinkPads
Fingerabdruckleser inklusive
Eine wirklich gute Tastatur

Die Alltagstauglichkeit wird insbesondere durch die sehr gute Tastatur des E480 eingelöst. Ausgeführt ist die Tastatur als Inseltastatur (auch chiclet keyboard genannt) mit sechs Tastenreihen. Wie bei allen Notebooks sind viele der Tasten doppelt belegt, um zum Beispiel die Helligkeit des Bildschirms oder die Lautstärke steuern zu können. Dies ist heutzutage der Standard. Ebenfalls Standard ist zumindest in Thinkpads, dass die Tastatur spritzwasserfest ist. Dafür muss man auf eine Hintergrundbeleuchtung verzichten. Ob dies aus Kostengründen oder aus Gründen der Vermarktung geschieht, bleibt offen.

Das Tippen mit der Tastatur des ThinkPad E480 gelingt auf Anhieb sehr gut, womit die Tastatur positiv vom Standard abweicht. Die Tasten besitzen einen etwas harten, aber angenehmen Druckpunkt. Das haptische Feedback ist stimmig, zumal die Handballenauflage um die Tastatur herum angenehm glatt ist. Allerdings ist der Tastenanschlag der teureren Schwestermodelle weicher und somit noch besser.

Während das wichtigste Eingabegerät des E480 also gegen die hausinternen großen Geschwister gerade einmal befriedigend ist, hebt sie sich im Vergleich zu der Konkurrenz anderer Hersteller im gleichen Preissegment deutlich positiv ab.

Das Touchpad ist mit 10 mal 6,8 Zentimetern angenehm groß, wird jedoch von mir wegen des Trackpoints kaum genutzt. Dieser sitzt zwischen den Tasten „B“, „G“ und „H“ und ist eines der Markenzeichen der ThinkPads. In Kombination mit den drei Maustasten, die darunter angebracht sind, ist er ein tolles Hilfsmittel für die Bedienung des Computers, zumal ich die Hände nicht mehr von der Tastatur nehmen muss. Seit die dezidierten Maustasten wieder zurückgekehrt sind, funktioniert dieses Bauteil auf gewohnt sehr hohem Niveau ohne jede Notwendigkeit zur Beanstandung. Ihr könnt alternativ das Touchpad auch als Clickpad nutzen, aber wenn ihr richtige Knöpfe darüber habt, dann fühlt sich das ungenau an.

Insofern man einen Fingerabdruckleser als Eingabegerät bezeichnen darf: Es ist einer verbaut.

Software

Microsoft als Standard, aber Linux ebenso möglich

Lenovo Vantage - hilfreiches Tool
Ubuntu 17.10 live auf dem ThinkPad E480 20KN001QGE
Ubuntu 17.10 live auf dem ThinkPad E480 20KN001QGE
Lenovo Vantage - hilfreiches Tool

Vorinstalliert ist auf dem Lenovo das Betriebssystem Microsoft Windows 10 Professional. Zudem war auf dem ThinkPad E480 anfangs noch die Software „Lenovo Companion“ vorhanden, welche veraltet ist und im Verlauf der ersten Installationen automatisch entfernt wurde. Ersetzt wird das Programm durch das neuere „Lenovo Vantage“, welches selbständig alle noch fehlenden Treiber nachinstalliert und auch ein Bios-Update macht, sofern notwendig. Wenn dies einmal geschehen ist, läuft das Notebook flüssiger und deutlich ruhiger.

Ein positiver Aspekt für mich als Linux-Nutzer ist, dass Ubuntu 17.10 als Live-System vom USB-Stick mit angepassten Funktionstasten sofort läuft und zwar richtig schnell. Ich habe das ThinkPad E480 natürlich nicht ausführlich unter Linux getestet, dafür fehlt schlicht die Zeit, trotzdem kann ich sagen, dass zum Beispiel das WLAN sofort die Verbindung gefunden hat und der Lüfter nicht zu hören war. Zumindest gefühlt war das Notebook unter Linux genauso einsetzbar wie unter Windows.

Fazit

Sehr gutes Preis-Leistung-Verhältnis

ThinkPad E480
ThinkPad E480

Wer sollte also diese Notebook kaufen? Bei der heutigen Angebotsvielfalt ist jeder Kauf eine Abwägung zwischen Preis und Leistung. Welche Leistung und wie viel davon bekomme ich für den Betrag, den ich zahle? Im Fall des ThinkPad E480 bekommt man eine gute Leistung für den geforderten Preis.

Das Notebook von Lenovo ist gedacht für Arbeit, die effizient und schnörkellos erledigt sein will. Ebenso schnörkellos und effizient lässt es sich zur Unterhaltung oder zur Kommunikation einsetzen. Um all dies erfüllen zu können, ist es wesentlich besser verarbeitet als die älteren Edge-Modelle, hat eine richtig gute Tastatur und eine angenehme Displaygröße. Gleichzeitig ist die Tastatur aber nicht perfekt und der Bildschirm könnte heller sein. Diese wichtigen Kleinigkeiten werden erst bei den großen Geschwistern auf höchstem Niveau ausgeführt. Insbesondere seid ihr durch das relativ hohe Gewicht nicht besonders mobil. Es ist also gut genug, um mit den Großen zu spielen, nur besiegen kann es sie nicht.

Das Notebook ist eine klare Kaufempfehlung, falls man das Geld für die teureren Topmodelle nicht hat oder nicht ausgeben will. Mit ihm kann man ganz sicher seinen Alltag im Unternehmen und danach auch zu Hause auf der Couch bewältigen. Es fehlt schlicht das letzte Quäntchen an Schickheit und Materialqualität. Wer nicht unbedingt das Beste haben muss, sondern auch mit etwas gutem bis sehr gutem zufrieden ist, kann mit dem ThinkPad E480 von Lenovo einige Euro sparen.

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1 Kommentar

  1. UMBAUTNETU schrieb am
    Bewertung:

    Sau Nice!!! Wenigstens mal ein Linuxuser!

    Cooler Test

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