Wo sind nur die Blogger hin? Wo sind sie geblieben?
Die Schwierigkeiten des Corporate Blogging
Angeregt vom Kommentar des Jörg H. innerhalb dieses Artikels , möchte ich den folgenden Beitrag als Grundlage für eine lebhafte Diskussion schreiben. Der ständige Leser des CyberBlocs wird feststellen, dass die überwiegende Mehrzahl der geschriebenen Artikel von mir stammt. Nun könnte man es auf einen übertriebenen Ehrgeiz des Chefredakteurs reduzieren, oder aber man überdenkt die Angelegenheit doch etwas komplexer.
Mein großer Wunsch ist es selbstverständlich noch mehr regelmäßige Schreiber für das CyberBloc zu finden, eine Zielstellung die der Pluralität innerhalb des Blogs zu Gute kommen sollte. Hier bedarf es einer Menge an Aufklärungsarbeit, einen ersten Ansatz konnte ich mit einer Infoveranstaltung am vorigen Montag zu diesem Zweck setzen. Mit den folgenden Punkten möchte ich meine Denkübungen zu diesem Thema präsentieren und im Anschluss zur Diskussion anregen.
Warum ist es so schwierig Schreiber für das CyberBloc zu finden?
1. Der Zeitfaktor
Bei meinen Gesprächen wird dieser Punkt häufig vorgebracht, die knappe Zeit und das zu schaffende Arbeitspensum würden es schwierig machen Artikel zu schreiben. Objektiv betrachtet muss man diesen Punkt mit Sicherheit akzeptieren, meiner Meinung nach kann dies jedoch nicht der einzige Grund sein, denn ein kleiner Artikel benötigt nicht mehr als 10 bis 15 Minuten.
2. Der Faktor der eigenen Unsicherheit
Viele Mitarbeiter fragen sich auch, kann ich überhaupt schreiben und über was soll ich schreiben? In diesem Zusammenhang kann ich nur aufrufen, legt einfach los, probiert es. Niemand erwartet hochragende Lyrik oder ein Essay über den Sinn des Lebens. Es gibt mehr Dinge über die man schreiben kann, als man bereit ist es sich vorzustellen.
3. Der Positionierungsfaktor
Der größte Knackpunkt eines Mitarbeiterblogs ist die innere Angst sich mit dem Geschriebenen innerhalb der Firma zu positionieren. Wie allgemein im Arbeitsleben überlegt man es sich mehr als zweimal was und wie man etwas sagt. Die Befürchtung mit dem Geschriebenen jemanden auf die Füße zu treten oder einfach nur dumm dazustehen kann ich zweifelsohne verstehen. An dieser Stelle kann man nur langsam versuchen das Eis aufzubrechen. Mein Angebot hier, die Ängstlichkeit schrittweise abbauen und euch ermutigen: Traut euch! Letztendlich trage ich die Verantwortung und halte meinen Kopf hin für die Dinge die innerhalb des CyberBlocs geschrieben werden.
Jetzt würde ich natürlich gerne die Meinung der Leser wissen. Bitte nutzt die Kommentarfunktion und teilt mir eure Überlegungen zu diesem wichtigen Thema mit.








