Wir sind die Räumsoldaten und ziehen mit dem Spaten…
Wieder einmal schickt sich die Filmindustrie an, ein Computerspiel zu verfilmen. Die Milliarden locken, von Brad, Tom und George in den Hauptrollen ist die Rede, ein Kriegsfilm der Extraklasse soll es werden. Kein Wunder, denn während in den Verfilmungen von bspw. „Resident Evil“ oder „Tomb Raider“ wahlweise tumbe Zombies oder die Körbchengröße den Ton angaben, wird in „Minesweeper – The Movie“ das gute alte Schlachtfeld-Pathos beschworen: Die ultraharte Ausbildung auf dem Exerzierplatz, der kratzbürstige Drill-Sergant, die edle, aufopferungsvolle Kameradschaft unter den Minenräumern – alles kulminiert in der schmerzhaften, von Angst und Agonie geschwängerten Ungewissheit im Felde: Wessen Spaten hat ausgedient? Wer wird der Nächste sein? – Ein knackiges Kämpfer-Epos mit sagenhaften Sepcial-Effects, zu Herzen gehenden Dialogen, aufwendigster Kameraführung und einem Finale furioso, das den Oscar-Gewinn vorwegnimmt. Der Trailer nach dem Knall Klick…
Produziert übrigens von Elephant Larry, einer fünfköpfigen New Yorker Comedy-Truppe, die seit ihrer Gründung 2002 an über 500 Millionen Comdey-Shows beteiligt war. Mindestens.









