Wir sind alle bald tot!
Macht das hier überhaupt Sinn?
Erst lese im am Wochenende die „Todesanzeige“ des Fixing Blog (via Blogbar) nun tönt auch die Süddeutsche über das Ende des „Blogging-Wahns“ (via Basic Thinking). Mal davon abgesehen, dass die SZ nicht sonderlich gut mit Zahlen umgehen kann (via Stefan Niggemeier), reflektiert man doch selbst den einen oder anderen Gedanken in dieser Hinsicht…
Soll man dies nun als großen Wendepunkt betrachten oder wird lediglich der (auch von den klassischen Medien) hervorgebrachte Hype zum Anti-Hype emporgehoben? Wie immer gilt, was will man mit einem Blog wie diesen hier erreichen. Zugegeben, die Versprechungen mancher Berater (von einigen auch einfach als Scharlatane bezeichnet) klangen sehr verheißungsvoll, jedoch auch maßgeblich überzogen. Die Grundidee, wir machen mal ein Blog und sparen uns jede Menge klassische Marketingarbeit, kann man getrost vergessen. Soweit gehe ich in der Einschätzung mit. Geht es allerdings um den Punkt „Kundenkommunikation“ stellt ein gut gemachtes Corporate Blog eine wesentliche Bereicherung dar. Nur muss man es auch wollen und vor allem können. Wenn wir uns anschauen, welche Corporate Blogs „Erfolg“ haben und welche nur vor sich hinvegetieren, zeigt sich dieses Bild klar ab.
Hier gilt dasselbe Prinzip wie bei anderen, privaten Blogs. Schreibt man nur ein, zwei Artikel im Monat, sollte man es lieber gleich sein lassen. Gibt man sich Mühe und hängt sich rein, erhält man letztendlich eine wahre Kommunikationsbasis. Nach dieser Definition stehen wir mit dem CyberBloc gut da, meiner bescheidenen Meinung nach.
Oder irre ich mich? An dieser Stelle die provokante Frage an die getreue Leserschaft: Macht das CyberBloc eigentlich Sinn, oder sollen wir es lieber sein lassen? In diesem Sinne: Morituri te salutant – Die Todgeweihten grüßen dich!








