Weihnachtsgeschenke 2009 – Teil 6
Smart & Handy
Nachdem Ansgar den Kick-Off für die großartige Serie mit wertvollen Tipps gegeben hat, möchte ich natürlich auch mal den Weihnachtsmann spielen. Diesmal geht es um das Thema Smartphones und Handys. Ja, ich habe all die empfohlenen Handys in der Hand gehabt und zumindest ausprobiert, zwar nicht alle zu Weihnachten aber immerhin in den letzten 12 Monaten. Der Übersichtlichkeit halber werde ich einfach die Empfehlungen in Kategorien aufteilen, damit schneller im Weihnachtsstress die passenden Handys und Smartphones gefunden werden. Am Ende gibt’s noch eine Bonusrunde mit einem elektronischen Spielzeug mit SIM-Karte, welches mir im Jahr 2009 besonders gut gefallen hat. Das iPhone habe ich in diesem Artikel mal bewusst rausgelassen ;-]. So, nun wollen wir mal die fröhliche Runde starten.
Telefonieren
Für das Sprechen kann ich das Nokia 6303 empfehlen. Triband und damit weltweit einsetzbar, angenehme Tastatur und hinreichend großes Display. Die Sprachqualität ist auch ziemlich gut, hier merkt man das Nokia in der 6XXX Serie schon etwas mehr Wert auf Qualität legt. Dazu noch ein elegantes Design aus schickem Metall, dieses Handy macht an sich schon was her. Und beim Preis von ca. 120 Euro sollte der Weihnachtsmann auch nicht meckern.
SMS
Fürs reine Schreiben von SMS und weniger das Telefonieren könnte ich das Nokia E71 oder aber das E72 oder den Blackberry 9700 empfehlen, aber ehrlich gesagt ist das der reine Overkill für einfache SMS. Und deshalb gibt’s die Empfehlung für das LG GW 300. QWERTZ Tastatur, hinreichend schnelles Menü und kompaktes Design und das für 105 Euro – da kann man sich schon mal die Freude gönnen.
Telefonie & SMS
Natürlich könnte ich auch die oben genannten QWERTZ-Handys für den Menschen empfehlen der häufiger telefoniert und gerne auch mal SMS schreibt, aber T9 kann manchmal auch ganz praktisch sein, wenn das Handy eine gute Tastatur und guten Tastenhub als Beigabe hat. Und hier fällt in die Kategorie das Sony Ericsson C902. Zum einen weil die Tastatur gut zum schreiben ist und zum anderen weil mit MS-Exchange oder SyncML die Kontakte einfach drahtlos abgeglichen werden können. Und Telefonnummern sind ja eine Vorraussetzung fürs Telefonieren. Und für knapp 175 Euro bekommt man einen guten Allrounder.
Multimedia & Social Web
Ein gutes Multimedia-Smartphone hat ein großes Display und kann Apps installieren, die einem den Zugang zum Social Web leichter machten. Hier spielt das Motorola Milestone ganz groß auf – voluminöses Display, einen vollen App-Store, Twitter, Facebook – alles da. Dazu noch einen vernünftigen MP3-Player und 3.5-mm-Klinke für ein beliebiges Headset. Der Preis ist mit 460 Euro etwas höher, aber Qualität kostet halt.
Early Adopters
Das Nokia N900 hat ja im Blog einiges an Diskussion ausgelöst. Unabhängig davon – es ist ein Smartphone mit Potential, welches sicherlich momentan nur Hardcore-Early-Adopter ausschöpfen werden. Für den Alltag ist es nichts, da es mehr verlangt als nur die SIM-Karte zu wechseln und die Kontakte und E-Mails wireless auf das neue Smartphone zu ziehen. Der Preis liegt bei ca. 520 Euro.
Business
Fürs Business ist der neue Blackberry Bold 9700 zu empfehlen. Klein wie der Blackberry 8900, aber mit UMTS wie der große Blackberry Bold 9000 und mit dem genialen Touchpad des Blackberry 8520. Hier ist das Beste aus allen drei Welten zusammengekommen. Und damit gibt’s ein unvergleichlich gutes Smartphone, das für den Einsatz von E-Mails prädestiniert ist. Für ca. 440 Euro ist man dabei.
Bonus mit SIM-Karte
Das portable Navigationssystem TomTom 750 Live ist in meinen Augen schon ein Kracher. Denn es ist eines der ersten Navis mit integrierten HD-Traffic und SIM-Karte. Die Positionen von Millionen von SIM-Karten werden ausgewertet, anonymisiert und dann wird errechnet wo und wie lange der Stau ist. Diese Infos werden an das Navi geschickt und der Fahrer kann live nachvollziehen wo welcher Stau wie lange dauert. Ich habe dieses System im Sommer auf längeren Touren eingesetzt und war sehr froh, den einen oder anderen Megastau verfehlt zu haben auf meinen Fahrten quer durch Deutschland und Europa. Inzwischen bieten auch andere Navihersteller eine solche Funktion an, aber: TomTom war der erste Anbieter. Kostenpunkt: ca. 260 Euro zzgl. 10 Euro im Monat für den Service.








