Was habe ich Google alles gegeben?
Google Dashboard
Google ist eine Datenkrake – dieser Vorwurf ist immer lauter und immer häufiger zu hören. In einer gewissen Weise ist aber der Nutzer selber verantwortlich für die Informationen, die er im Internet hinterlässt. Aber darüber kann man sicherlich vortrefflich diskutieren. Wie dem auch sei, Google bietet mit einem neuen Dienst jetzt selber die Möglichkeit an, Transparenz über die Nutzung der Google Dienste zu schaffen. Unter google.com/dashboard kann sich der angemeldete Google-Nutzer (fast) alle bei Google genutzten Dienste anzeigen lassen, inkl. einiger interessanter Hintergrundinformationen und Einstellmöglichkeiten. Dieser Schritt von Google ist sicherlich eine erste große Maßnahme auf dem Weg dahin, dem Nutzer aufzuzeigen, welche Daten gespeichert werden und was es für Möglichkeiten gibt mit den Daten umzugehen.
Auch wird es auf lange Sicht bei Google (und wohl hoffentlich auch bei anderen Anbietern) möglich sein, alle angesammelten Daten bei einem Umzug auf andere Dienste mitzunehmen. Heute geht das schon bei Google Mail, Google Calendar, Google Docs und Google Reader (und wahrscheinlich noch bei anderen Diensten, die ich gar nicht nutze). Alles im allen ist dies ein begrüßenswerter Schritt von Google sich zu öffnen und dem Anwender die Möglichkeit in die Hand zu geben, seine Datenspuren zu verfolgen. Aber alle Bemühungen werden umsonst sein, wenn die Medienkompetenz beim eigentlichen Nutzer fehlt oder nur gering ausgeprägt ist.
Übrigens findet man die Angaben zur eigenen Google-Suche unter google.com/history, sofern man der Analyse der Daten zugestimmt hat. Und wenn man wissen will, was Google sonst noch alles über uns durch andere Webseiten weiß, dann führt kein Weg an der „Ego-Search“ vorbei ;-).








