Warum ist Nokia so kompliziert?
Exchange-Einrichtung am E52 – ein Kommentar
Ich hatte mich an dieser Stelle schon mal über das mobile Betriebssystem Symbian ausgelassen, den gewonnenen Eindruck konnte ich nun nochmals vertiefen. Als Testgerät steht mir momentan ein Nokia E52 zur Verfügung, ein Businessgerät welches meine E-Mails, Kontakte und Termine speichert und mir die Gelegenheit bietet, die schon mal angesprochenen Ovi-Maps samt Navigationsfunktion etwas ausführlicher auszuprobieren. Eine Grundvoraussetzung meinerseits für jedes bessere Handy oder Sartphone ist inzwischen die Exchange-Funktionalität oder der Blackberry-Dienst. Somit ist der erste Schritt für mich beim Handy immer die Einrichtung der entsprechenden Dienste.
Beim Blackberry geschieht dies relativ einfach, bei Exchange eigentlich auch, insbesondere wenn ich hier die simplen Einstellungen beim iPhone zu Grunde lege. Ein paar Berührungen, ein bisschen Tippen und schon sind Termine, Kontakte und E-Mails da.
Beim Nokia hingegen habe ich erstmal googlen müssen, um zu erfahren, wie ich den Assistenten umgehe damit ich nicht nur meine E-Mails bekomme, sondern auch gleich meine Kontakte und Kalenderdaten vorliegen, und selbst nach dieser Recherche hat nicht sofort alles funktioniert wie gedacht. Anzumerken sei noch die Tatsache, das ich in technischen Sachen nicht wirklich unbegabt bin, insofern mehr als verwunderlich. Erst mit einer detaillierten Step-by-Step Anleitung ca. 50 Minuten später, glückte der erneute Versuch – die Termine, Kontakte und E-Mails kamen. Besonders ärgerlich ist übrigens die Macke von Nokia, bei jedem minimalen Netzfehler sofort einen Berg an Warnmeldungen aufs Display zu schicken, um mir mitzuteilen, dass die Verbindung nicht geklappt hat, dies für E-Mails, Kontakte und Kalenderdaten zugleich. Jede Meldung muss man übrigens einzeln wegklicken. Jede! Hier ist ein Windows-Smartphone oder ein iPhone wesentlich entspannter, solche „dummen“ Warnmeldungen habe ich dort bewusst noch nicht gesehen.
Warum und wieso? Der Sinn erschließt sich mir daraus nicht wirklich. Zum Smartphone an sich und zu Ovi-Maps schreibe ich zu einem späteren Zeitpunkt sicherlich noch was, aber der Ersteindruck war bisher kein guter. Leider!








