The Filter – ein nützlicher iTunes Assistent für alle Lebenslagen
I’m in the mood for…
The Filter (initiiert von Peter Gabriel) ist ein kleines, nützliches Tool um sich automatisch Playlists in iTunes anlegen zu lassen. „Das kann ich doch selber machen!“ – sagen jetzt bestimmt viele. Ja, natürlich, aber The Filter hat eine Besonderheit zu bieten: es generiert Playlists nach der Stimmungslage des Users mit Songs aus der jeweiligen iTunes Bibliothek.
The Filter läuft parallel zu iTunes. Man wählt drei Songs (empfohlene Mindestanzahl) aus seiner iTunes Bibliothek aus, welche der gerade vorherrschenden Stimmungslage oder geplanten Aktivität (z.B. fürs Joggen) entsprechen. The Filter vergleicht diese Songs dann online mit einer Datenbank, auf der aktuell Informationen von über 4,5 Millionen Songs vorliegen. Die Datenbank von The Filter wächst stetig und lernt weiter dazu, so dass immer mehr Songs erkannt werden können. Aufgrund der Informationen über die Songs generiert The Filter dann eine entsprechende Playlist in iTunes. Zusätzlich dazu zeigt es zu jedem Song aus der generierten Playlist Informationen über Künstler und Album an. Auch kann man sich entsprechende Kaufempfehlungen für den iTunes Store geben lassen
Gerade wenn man sehr viele Songs in seiner iTunes Bibliothek hat und vielleicht auch schon etwas die Übersicht verloren hat, ist The Filter ein hilfreiches Werkzeug, um auch angestaubte Tracks wieder neu zu entdecken. Der große Vorteil gegenüber der bereits bekannten shuffle/autofill Funktion in iTunes ist eben, dass Songs nicht nur zufällig auf den iPod transferiert werden, sondern einer Thematik entsprechen und man nur die Songs hört, die für die gerade passend Lebenslage/Aktivität geeignet sind.
Ich benutze The Filter schon seit dem Alpha-Stadium und bin bisher mit den vorgeschlagenen Playlists sehr zufrieden. Seit 22. März gibt es eine öffentliche Betaversion für Macintosh und Windows zum Download. Benötigt wird ein kostenloser online Account und mindestens iTunes 6. Die Macher von The Filter versichern, dass keinerlei persönliche Informationen übermittelt werden. Die Erkennung der Songs geschieht über das Auslesen der meta-tags. Auf der Homepage von The Filter findet man auch ein nützliches Tutorial Video (auf Englisch), welches die Grundfunktionen gut erklärt.








