Spiegelreflexkamera der Mittelklasse: Nikon D5200
Nachfolger der Nikon D5100 erscheint Anfang Dezember
Kurz vor Weihnachten bringt Nikon den Nachfolger der D5100 auf den Markt: Die Nikon D5200 mit 24,1 Megapixeln CMOS-Bildsensor verfügt über einen drei Zoll großen, dreh- und schwenkbaren LCD-Monitor und nimmt Filme im Full-HD-Modus auf. Besonderen Wert hat Nikon bei der Entwicklung der D5200 auf die Verbesserung der Bildqualität gelegt: Die D5200 bietet gegenüber ihrer Vorgängerin einen verbesserten Autofokus und einen schnelleren Bildprozessor.
Äußerlich unterscheidet sich die D5200 kaum von ihrem Vorgängermodell, aber bei den inneren Werten hat Nikon ordentlich zugelegt: Bei der D5200 setzt man den neuen Bild-Prozessor EXPEED3 ein. Zusammen mit dem CMOS-Bildsensor im DX-Format sorgt er für rauscharme Fotos und schafft bis zu fünf Bilder pro Sekunde. Das Autofokus-System wurde erheblich verbessert: Statt mit elf arbeitet es nun mit 39 Messfeldern, einschließlich neun Kreuzsensoren.
Beim Belichtungsmesser hat Nikon die Anzahl der Pixel von 420 (bei der D5100) auf 2.016 erhöht. Mit der D5200 könnt ihr HDR-Aufnahmen machen. Dabei werden zwei Bilder mit unterschiedlicher Belichtung gemacht und anschließend zu einem kontrastreicheren Bild verarbeitet. Beim active D-Lighting wird die Helligkeit in unterbelichteten Bereichen eines Bildes erhöht, außerdem wird die Farbtiefe der Bildbereiche optimiert. Damit erscheint der Dynamik-Umfang der Bilder größer. Es stehen fünf Stufen zur Verfügung: schwach, normal, stark, extrastark und automatisch.
Die Aufnahmen können im JPEG- und RAW-Format gespeichert werden, auch die gleichzeitige Speicherung beider Formate ist möglich. Beim RAW-Format wird das Nikon-eigene NEF-Format verwendet.
Die Ausstattung im Überblick
- 24,1 MP, CMOS-Bildsensor im DX-Format, 23,5 x 15,6 mm
- Neuer EXPEED3-Bildprozessor
- ISO-Empfindlichkeit: 100 – 6.400, auf 25.600 erweiterbar
- Autofokus-System mit 39 Messfeldern, davon 9 Kreuzsensoren
- Belichtungsmesser: 2.016 Pixel
- Serienaufnahmen: bis zu 5 Bilder pro Sekunde
- HDR-Modus: 2 Aufnahmen mit unterschiedlicher Belichtung werden zu einem kontrastreicheren Foto verarbeitet
- Nikon-F-Bajonett
- Bildgrößen (Pixel): 6.000 x 4.000, 4.496 x 3.000, 2.992 x 2.000
- Selbstauslöser (Sekunden): 2, 5, 10, 20
- Kein integriertes GPS, optionaler Adapter (GP-1) erhältlich
- Gewicht (ohne Objektiv): 550 g
- Abmessungen (Breite x Höhe x Tiefe): 129 x 98 x 78 mm
Das dreh- und schwenkbare, drei Zoll (7,5 cm) große LCD-Display mit 921.000 Bildpunkten ermöglicht euch Aufnahmen aus ungewöhnlichen Blickwinkeln.
An der linken Seite der Kamera könnt ihr das optional erhältliche Funkmodul WU-1a anschließen und eure Bilder zum Smartphone oder PC übertragen. Leider werden bisher nur Android und iOS unterstützt, außerdem benötigt ihr dafür die bei Google Play oder im Apple AppStore kostenlos erhältliche App Wireless Mobile Adapter Utility von Nikon. Außerdem unterstützt die App das Fernauslösen der Kamera.
Filme im Full-HD-Modus
Mit der D5200 von Nikon könnt ihr Filme im Full-HD-Modus (1.080 p) mit Bildraten bis zu 60 i aufnehmen. Beim Filmen ist der Live-View-Modus aktiv, ihr habt eure Motive also immer im Blick. Für guten Ton sorgt das eingebaute Stereomikrofon. Die Aufnahmen werden im MOV-Format (H.264/MPEG4-komprimiert) gespeichert.
Effekte und Motivprogramme
Für die kreative Bearbeitung eurer Bilder stehen euch sieben Effektmodi zur Verfügung, die bei der Aufnahme in Echtzeit auf dem Monitor angezeigt werden:
- Nachtsicht
- Farbzeichnung
- Miniatureffekt
- Selektive Farbe
- Silhouette
- High Key
- Low Key
Bei den 16 verfügbaren Motivprogrammen (Porträt, Landschaft, Kinder, Sport, Nahaufnahme, Nachtporträt, Nachtaufnahme, Innenaufnahme, Strand/Schnee, Sonnenuntergang, Dämmerung, Tiere, Kerzenlicht, Blüten, Herbstfarben und Food) werden passend zur ausgewählten Aufnahmesituation die Belichtungszeit, ISO und Blende optimiert.
Fazit
Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft bekommt ihr die Nikon D5200 voraussichtlich ab 6. Dezember in einem der Cyberstores oder über den Onlineshop in den Farben Schwarz, Rot und Bronze ab 809 Euro (ohne Objektiv).
Folgende Kit-Varianten sind erhältlich:
- D5200 mit AF-S DX 18 – 55 mm VR für 919 Euro
- D5200 mit AF-S DX 18 – 105 mm VR für 1029 Euro
- D5200 mit AF-S DX 18 – 55 mm VR + 55 – 200 mm VR für 1.139 Euro
- D5200 mit AF-S DX 18 – 55 mm VR + 55 – 300 mm VR für 1.189 Euro
- D5200 mit AF-S DX 18 – 55 mm II für 899 Euro
Legt ihr Wert auf ein spritzwassergeschütztes Gehäuse, dann seht euch die Pentax K-30 mit optischem Bildstabilisator an, die zwar über weniger Megapixel verfügt, aber schon ab 649 Euro erhältlich ist. Eine Alternative könnte auch die Sony A65, ebenfalls mit Spitzwasserschutz, sein.














