re:publica die Fünfte

von matthias-schleif

· 1 min Lesezeit

Blogger auf neuen Pfaden
Als im Jahr 2007 das Bloggertreffen „re:publica“ zum ersten Mal abgehalten wurde, musste in Berichten darüber in den ersten Sätzen immer noch erläutert werden, was Blogs und soziale Netzwerke überhaupt sind. Seitdem hat sich eine Menge getan, wobei der eigentliche Bloggergedanke mittlerweile stark verwässert daher kommt. Wenn zu jeder TV-Sendung ein Blog beworben wird und Blogger aus anderen Ländern als Mega-Friedensaktivisten hochstilisiert werden, wird es eben schwer, die Aufmerksamkeit auf das eigene, unabhängige Blog zu lenken. Um die Grundlage dieser „digitalen Gesellschaft“ zu stärken geht man auf der re:publica 2011 nun neue Wege.
Im Gegensatz zu 2007…

…war es 2010 schon verdammt professionell:

Mit der Kampagnenplattform „Digitale Gesellschaft“ wollen der Gründer Beckedahl und seine Mitstreiter vor allem eine Gegenlobby zu Industrieverbänden wie der Bitkom oder Ähnlichem aufbauen. Natürlich soll es dabei um Themen wie Vorratsdatenspeicherung, Internetsperren und Zensur gehen; eben Themen, die jeden Teilnehmer der „digitalen Gesellschaft“ interessieren sollten. Um eine ausreichende Reichweite für ein wenig Schlagkraft zu gewährleisten und um das normale Chaos bei Mitmach-Plattformen zu vermeiden wird voraussichtlich eine kleine Kerngruppe die Kampagnen koordinieren, die aber von jedermann vorgeschlagen werden können. Wer diese kleine Gruppe bildet und auf welcher Grundlage diese arbeiten wird, das will man sich ab morgen, Mittwoch in Berlin dann bei der fünften re:publica in Ruhe überlegen, wenngleich damit die oben beschriebene „feindliche Übernahme“ noch nicht abgewendet sein dürfte. Man wolle sich, so ist außerdem in den Artikeln von Heise und Spiegel nachzulesen, damit besser und dauerhafter platzieren, als bisherige Versuche ähnlicher Art (z.B. elecronic frontier foundation in Brüssel) es geschafft haben.

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Leider (trotzdem: Glückwunsch!) ist die Veranstaltung auch dieses Jahr wieder total ausverkauft, ein Livestream ist aber geplant und weitere Infos findet ihr natürlich auf der Website der Veranstaltung: re:publica und auf der Kampagnenseite: Die eigentliche Webseite „digitale-Gesellschaft.de“ wird allerdings erst morgen zu Veranstaltungsbeginn gestartet, zu den passenden Twitter– und Facebook-Accounts kann man sich dagegen schon weiterleiten lassen.
Wir wünschen maximalen Erfolg!

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