Palm Pre: Verkaufsschulung bei Cyberport
Von Verträgen und Mobiltelefonen
Wie ich bereits diese Woche berichten konnte, werden auch wir nächsten Dienstag am 13. Oktober unter den Händlern sein, die den Palm Pre vertreiben werden, in diesem Zusammenhang sind wir ebenso ab sofort ein Partner von O2. Aus diesem Grunde war es notwendig, dass die Kollegen des cyberportSTOREs vor Ort am heutigen Freitag eine Schulung erhielten. Natürlich lies ich mir diese Gelegenheit nicht entgehen und gesellte mich zur Runde der Wissbegierigen. Zunächst gab es, wie damals bei T-Mobile zur Einführung des G1, einen Überblick über O2 an sich und die einzelnen Vertrags- bzw. Prepaidprodukte. Erfreulich ist festzustellen, dass die Sauerstoffjungens es tatsächlich versuchen dem Kunden einfach zu machen. Das Portfolio erscheint wesentlich übersichtlicher und strotzt nicht, wie bei den Mitbewerbern, vor undurchschaubaren Tarifoptionen und Klauseln. Auch ermöglicht O2 dem Kunden ohne Einschränkungen VoiP und Tethering zu nutzen – ein echtes Unterscheidungsmerkmal zu den roten und rosafarbenen Riesen im Markt. Als bisher kleinster Fisch im Teich muss man sich halt gekonnt überlegen den Kunden zu ködern.
Da die Zeit schon etwas fortgeschritten war, hatte der zweite Kollege von Palm leider nicht mehr allzu viel Gelegenheit den Palm Pre vorzuführen, jedoch für einen ersten Eindruck reichte es aus. Wenn man mich persönlich fragt, ist der Palm Pre mit Sicherheit eine willkommene Abwechslung im Markt der Smartphones. Die Bedienung kann durchaus mit dem iPhone konkurrieren, doch auch der Palm Pre ist nicht perfekt. So erschien mir die Tastatur etwas zu klein für meine Wurstfinger, ebenso ist diese baubedingt natürlich auch nicht im Querformat zu nutzen. Die größte Herausforderung dürfte dennoch auf der Seite der Programme zu suchen sein. Denn von allen Plattformen bietet das WebOS bisher die geringste Auswahl an Applikationen. Hier muss es Palm gelingen so schnell wie möglich willige Entwickler für die Plattform zu begeistern – denn die reine Hardware, gibt zukünftig nicht mehr den alleinigen Ausschlag für den Kauf her, das iPhone beweist diese These besser als jedes andere Gerät. Insofern ist absehbar, dass der derzeitig noch vielfältig aufgestellte Markt (iPhone OS, Windows Mobile, Symbian, Maemo, Blackberry, Android und letztendlich WebOS) sich in spätestens zwei, drei Jahren konsolidiert. Ähnlich wie heutzutage im Desktopbereich werden wohl maximal zwei bis drei Plattformen überleben, ob WebOS dazu gehört, wird sich demnächst zeigen.
Leider ist es mir nicht erlaubt seitens O2 und Palm, etwaige Bilder von der Veranstaltung hier zu veröffentlichen. Jedoch hatte unser Autor Joerg Pittermann dieser Tage ebenso die Gelegenheit an anderer Stelle einen Blick auf den Palm Pre zu werfen. Im Laufe des heutigen Tages, wird sein Artikel hierzu noch veröffentlicht.








