Nokia E71 in da House

von joerg-pittermann

· 1 min Lesezeit

Kompakt, gut gebaut und schlank
Das Nokia E71 hatte schon mal einen kurzen Gastauftritt im CyberBloc und ich habe es jetzt noch mal geordert, weil ich kurzfristig noch ein vollwertiges QWERTY-Telefon brauchte. Auch habe ich bereits das Nokia E65 angetestet und wollte nun feststellen, welches Non-Touch-Smarthone besser für den Alltagsgebrauch geeignet ist. Das Nokia E71 ist vielleicht schon etwas älter (Juni 2008) aber es hat immer noch einen perfekten Formfaktor wenn es ums E-Mail-Schreiben geht. Auch soll die Verarbeitung ohne Tadel sein. Schauen wir einfach wie sich das Nokia E71 im verschärften Testumfeld schlägt, denn dieses Jahr wird es in Sachen Smartphones noch heiß – wir stehen gerade erst am Anfang des Reigens rum die Handybetriebsysteme Symbian, Android, iPhone, WebOS (Palm) und Blackberry. Ein Minuspunkt muss das Nokia aber schon mal einstecken – den Push-Email-Dienst „Blackberry“ unterstützt das E71 nicht mehr – da war wohl Nokia zu scharf darauf, den eigenen E-Mail-Dienst zu „pushen“. Schade, den kompletten Testbericht zum E71 gibt’s natürlich in Kürze im CyberBloc.

Kommentare

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Gepostete Kommentare

Fluxx 21.07.2009, 07:08 Uhr

Ich habe das E71 jetzt auch seit knapp einem Jahr, es ist zweifelsohne immer noch eine der besten Produkte von Nokia: Bauqualität, Stabilität, Tastatur und Akku Laufzeit sind wirklich topp. Leider merkt man bei der Software an, das Nokia hier den Anschluss an Android, Blackberry und insbesondere Apple komplett verloren hat. Das fängt bei einem mittelmässigen Mail Client an (vom schlecht integrierten Pseudo Push Service Nokia Messaging ganz zu schweigen), geht über schlechte Medienunterstützung bis hin zu misserablem Update Service. Während Apple selbst für das über 2 Jahre alte iPhone v1 noch Major Updates zur Verfügung stellt, muss man sich bei Nokia für jeden richtigen Versionssprung neue Hardware kaufen und selbst die Bugfix Updates kommen nicht immer an. So sitzt mein nicht gebrandetes Modell immer noch auf der 200er Version fest, während die 210er Version im Februar und die 300er Version der Firmware im Juni erschienen sind. Nokia lässt sich hier monatelang Zeit, bis Updates für einzelne Baugruppen freigegeben werden. Nach jedem Update muss man dann alles neu installieren und syncen, da ein Update das Handy "platt" macht. Ich bin mit dem Kauf des E71 insgesamt sehr zufrieden, da es einfach ein guter Allrounder mit Spitzen Tastatur ist, aber nochmal Nokia wird es beim nächsten Mal wohl nicht mehr.

Joerg Pittermann 21.07.2009, 07:12 Uhr

Jupp- Nokia hat da wirklich den Anschluss verloren - siehe auch hier. https://www.cyberport.de/blog/index.php?/site/v3_comments/nokia_hinkt_hinterher/ Übrigens meinte ich das Nokia E75, nicht das E65 im obigen Text. Sorry für den Fehler. Zu den Updates. Für die gebrandeten Version sind die Netzbetreiber verantwortlich nicht Nokia. Und inzwischen gehen auch bei Nokia Updates, ohne dass man sich alles zerschiesst und alles neuinstallieren muss. Ein bisschen sind sie schon der Neuzeit angekommen. Aber nur ein bisschen.

Fluxx 21.07.2009, 07:41 Uhr

Betreffs der Updates hast du recht, bei einigen Modell ist dies bereits so (OTA - over the air updates). Beim E71 leider noch nicht. Das Update Dilemma von dem ich rede betrifft ja eben diese ungebrandeten Handys. Nokia hat in Westeuropa unterschiedliche, nicht gebrandete Modelle des E71 auf dem Markt, welche sich nur durch den Produktcode unterscheiden. Nokia wiederum gibt auch Updates für nicht gebrandete Handys nur sehr verzögert für alle Produktcodes frei. Meiner (0569803) wird dabei leider geflissentlich übersehen, dass Update von 110 auf 200 kam beispielsweise erst nach 3 Monaten heraus. Genug geläster, back to work :-)

Joerg Pittermann 21.07.2009, 07:44 Uhr

Wenn man will kann man auch die Produktcodes ändern - auf Kosten der Garantie. Dann gibts auch die passenden Updates - aber davon möchte ich an dieser Stelle von abraten, denn die Gefahr des brickens ist halt gegeben.

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