Neuer Lenovo All-in-One: IdeaCentre A700
Angriff auf Apple und HP…
Basierte das Geschäft von Lenovo in der Vergangenheit hauptsächlich auf der von IBM ehemals übernommenen ThinkPad-Serie, so werden die Chinesen nicht müde, auch andere Marktbereiche vermehrt abzudecken. Seien es Netbooks bzw. Subnotebooks der IdeaPad-Serie, Homeserver wie der von Matze getestete D400 oder auch zahlreiche All-in-One-Modelle wie die schon von mir in Augenschein genommenen B500 und A300. Just zu diesen gesellt sich im Laufe des August, das neue Spitzenmodell Lenovo IdeaCentre A700. Zu Preisen ab 1.099 Euro positioniert man sich vordergründig gegen Apples iMac und vor allem – dank ebenso vorhandenen Multitouch-Screen – gegen die aktuelle TouchSmart-Serie von HP (den ersten dieser Art konnten wir schon vor geraumer Zeit filmisch unter die Lupe nehmen). Was bietet nun das Lenovo IdeaCentre A700 und was unterscheidet es von den anderen Modellen aus gleichem Hause?
Allen Varianten (insgesamt wird es derzeit fünf Stück geben) gleich ist der Multitouch-Bildschirm mit 23 Zoll Diagonale und einer Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) – leider in einer glänzenden Ausführung. Ebenso identisch sind Anschlüsse, Webcam, TV-Tuner, JBL-Sound und das Betriebssystem (Win 7 Home Premium 64 Bit). Wie schon das IdeaCentre A300 bietet der A700 nicht nur einen HDMI-Ausgang, sondern zusätzlich einen Eingang – das Display kann somit also bspw. gleichzeitig auch für die PS3 oder Xbox genutzt werden. Im Gegensatz zum A300 verfügt der Rechner jedoch über ein dezidiertes Grafiksystem (ATI Radeon HD5750 mit 1 GB – Ausnahme das kleinste Modell) und über optische Laufwerke (Slot-in-DVD-Brenner bei den kleinen i3-Modellen, die restlichen Systeme erhalten ein Blu-ray-Combo-Laufwerk).
Die wichtigsten Unterscheidungspunkte der Modelle sind in der CPU- RAM- und Festplattenausstattung zu finden. Im Preisbereich von 1.099 Euro bis 1.799 Euro finden sich Intel Core i3-, i5- und i7-Prozessoren; vier bis sechs GB Arbeitsspeicher und Kapazitäten von 500 GB bis 2 TB. Die Eingabe erfolgt über Bluetooth-Tastatur und –Maus – zusätzlich gibt es noch eine 3-in-1- oder 4-in-1-Spielefernbedienung; je nach Modell.
Marktchancen
Bis auf den iMac, war es für die bisherigen Anbieter stets schwierig auf den Markt der All-in-One-Systeme Fuß zu fassen. Lenovo punktet beim IdeaCentre A700 mit einer Vollausstattung und einem Multitouch-Screen. Interessant zu wissen dürfte sein, wie Lenovo die Multitouch-Technik ins System integriert hat – setzt man auf eigene Anwendungen, wie leichtgängig ist das Display etc.? Dies werden wir nur nach einem Test herausfinden können. In den nächsten ein, zwei Wochen sollten die Systeme bei uns eintreffen (bestellbar sind sie schon) – einen näheren Blick werde ich sicherlich mal riskieren.
PS: Apropos – wer glaubt, mit dem A700 hätte Lenovo seine Desktop-Palette vollends komplettiert, der irrt. Es werden noch andere Modelle kommen, mehr möchte ich aber an dieser Stelle noch nicht verraten.












