Mobile World Congress Teil 1

von Anne Fröhlich

· 3 min Lesezeit

MWC Samsung

 

Seit Montag läuft der Mobile World Congress (MWC) 2013 in Barcelona, die größte Mobilfunkmesse Europas. Hier werden alle Neuheiten auf dem Gebiet der Smartphones und Tablets vorgestellt. Unsere Produktmanager Stefan und Oliver sind vor Ort und liefern uns immer wieder interessante Infos und Bilder. Wer es nicht selbst nach Barcelona geschafft hat, den nehmen wir virtuell mit auf eine Tour.

Zwei Produktmanager auf Abwegen

Stefan und Oliver haben die Aufgabe, sich auf der Messe nach neuen, interessanten Produkten für unseren Cyberport-Webshop umzusehen. Sie sind gestern nach Barcelona geflogen, um auch ja nichts zu verpassen. Die Anreise selbst stellt sich jedoch als etwas schwierig heraus. Während der Flug noch problemlos verläuft, ist der Weg zur Messe mit Autos verstopft. Kein Wunder, es strömen täglich mehr als 16.000 Besucher auf das Messegelände. Über eine Stunde sitzen unsere zwei Produktmanager im Taxi und üben sich in Geduld. Die ist bei der Ankunft auf dem MWC dann aufgebraucht. Gut, dass es am Eingang den so genannten „Fast Track“ gibt. Nach der Online-Registrierung können sich die Messebesucher eine spezielle App herunterladen, in der ein Bild des Besuchers hinterlegt wird. An den Eingängen stehen Terminals, an die – mit einem einfachen Klick in der App – das Bild geschickt wird. Ein Kongress-Mitarbeiter prüft, ob das Bild dem Konterfeit des Besuchers entspricht und lässt ihn dann schnell und komplikationslos durch. Ist auch nicht anders zu erwarten bei einer Messe, die den neuesten Stand der Technik bei Smartphones und Tablet präsentiert.

Immerhin war auf der langen Taxifahrt genügend Zeit, um Bilder zu machen.
Immerhin war auf der langen Taxifahrt genügend Zeit, um Bilder zu machen.
Fast Track funktioniert - keine Schlang am Eingang.
Fast Track funktioniert - keine Schlang am Eingang.

Ziemlich dominant: Samsung

Nicht zu übersehen auf der Messe ist die Ausstellungsfläche von Samsung. Der Hersteller breitet so ziemlich alles aus, was er gerade auf dem Markt hat. Zum Beispiel die Digitalkamera NX 1000 mit integrierter Wifi-Funktion oder die Notebook-Serie Chronos 7, welche erst Anfang des Jahres präsentiert wurde. Viel interessanter sind da doch die Smartphones. So gibt es reges Interesse für das Galaxy Express, ein LTE-Einsteiger-Modell, welches im zweiten Quartal diesen Jahres erscheinen soll. Mit einer Display-Größe von 4,5 Zoll ist es kleiner als das Galaxy S 3, dem es sehr ähnelt. Das Samsung Galaxy S 4 ist leider noch nicht zu sehen. Alle Neugierigen müssen sich bis zum 14. März gedulden. An diesem Tag soll das neue Samsung-Flaggschiff vorgestellt werden. Bereits kurz vor dem MWC hatte Samsung das Galaxy Note 8.0 präsentiert, welches unsere Produktmanager nun auf der Messer zum ersten Mal in der Hand halten. Da entschlüpft dem Oliver direkt ein strahlendes Lächeln.

Der Samsung-Stand ist gut besucht
Der Samsung-Stand ist gut besucht
Die Digitalkamera NX 1000
Die Digitalkamera NX 1000
Ein Modell aus der Notebook-Serie Chronos 7
Ein Modell aus der Notebook-Serie Chronos 7
Liegt gut in der Hand: das Samsung Galaxy Express
Liegt gut in der Hand: das Samsung Galaxy Express
Produktmanager Oliver ist happy mit dem Samsung Galaxy Note 8.0
Produktmanager Oliver ist happy mit dem Samsung Galaxy Note 8.0

Lenovo und Nokia

Das Lenovo K900 ist eines der ersten Phablets, das unsere Produktmanager auf dem MWC in den Händen halten. Das bisher einzige Smartphone mit Intels Dual Core-Atom-CPU verspricht viel Leistung und sieht noch dazu sehr schick aus. Nicht ganz so begeistert sind Stefan und Oliver von den ausgestellten Nokia-Smartphones. Das Lumia 520 wird von Oliver liebevoll als „Billigmöhre“ betitelt, ist es doch das günstigste Smartphone mit Windows 8. Ein Mindestmaß an Wertigkeit in Design und Ausstattung ist hier dem billigen Preis zum Opfer gefallen. Das Lumia 720 fällt in die Kategorie „Mittelklasse“ mit einem Kaufpreis von 380 Euro. Hier fallen besonders die bunten Farben auf, in denen das Smartphone zu erhalten ist. Von der Ausstattung her ähnelt es sehr dem Lumia 820, welches nicht viel teurer ist. Da bleibt es fraglich, ob das Lumia 720 genügend Käufer finden wird.

Das Lenovo K900, daneben zum Vergleich das Sony Xperia Z.
Das Lenovo K900, daneben zum Vergleich das Sony Xperia Z.
Das Nokia Lumia 720 von vorn...
Das Nokia Lumia 720 von vorn...
... und von hinten.
... und von hinten.
Auch das Nokia Lumia 520 gibt es bunten Farben, ...
Auch das Nokia Lumia 520 gibt es bunten Farben, ...
... zum Beispiel in knallrot.
... zum Beispiel in knallrot.

Fortsetzung folgt

Und was Stefan und Oliver noch alles gesehen, probiert und getestet haben erfahrt ihr morgen.

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