Leopard Live

von spylife

· 2 min Lesezeit

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Am Montag (5. Februar 2007) fuhr ich zu Apple nach München, um mir anzuhören, was Apple zum neuen OSX 10.5 Leopard zu sagen hat – und das war einiges. Ich wohne etwas von München entfernt (Lahnstein in der Nähe von Koblenz, für die, die es interessiert und mal in Google Maps gucken wollen), also lag eine lange Zugfahrt vor mir. Apple Deutschland befindet sich in München in der Arnulfstraße, ganz in der Nähe vom Bahnhof in einem Haus aus der Renaissance, ein toll aussehendes Gebäude. Apple selbst hat sich auf der dritten Etage eingemietet, wo den Besuchern denn auch ein großer Apfel entgegenleuchtet.

Man wird freundlich begrüßt und muss seine Einladung vorzeigen, es gib etwas zu essen und zu trinken, was ich sehr freundlich finde. Um 9:30 Uhr geht es dann los mit einem Überblick, was nun alles neu und schöner wird in Leopard – und man wird gebeten, nicht alles direkt zu bloggen. (Aber ich glaube, dieser Artikel ist im Rahmen, weil bis auf ein paar technische Einzelheiten, beispielweise zur 64-Bit-Geschichte, alles bekannt sein sollte.)

Ich finde, es sieht alles sehr, sehr vielversprechend aus, vor allem wurde viel geöffnet für Programmierer, etwa der PictureTaker (also jenes Teil, mit dem man Fotos machen kann). Auch wird es jedem möglich sein, für das iChat Theatre (in der neuen Version 3) Plug-ins zu schreiben. Das finde ich wirklich cool, auch wenn ich für mich bzw. in meinen Programmen derzeit noch keine Verwendung wüsste. Es gibt auch eine neue Version von Photo Booth, die auch so einiges Neues kann – aber ich will ja nicht die Überraschung vorwegnehmen. Optisch hat sich am Betriebsystem nicht viel geändert (zumindest noch nicht offiziell), dafür gibt es CoreAnimation, also eine Library für die Oberfläche, die ebenso toll aussieht wie sie zu bedienen und zu gestalten ist.

Insgesamt setzt Apple noch mehr auf einheitliche Bedienung – es wird, wie gesagt, viel freigegeben, was dann von allen genutzt werden kann, zum Beispiel die Bildbearbeitungspaletten von iPhoto oder der iLife Browser. QuickView sieht ebenfalls sehr vielversprechend aus, auch wenn es bei der Präsentation etwas, naja, weniger quick war – aber es wurde versichert, dass das nur an diesem Tag der Fall war. Alles in allem freue ich mich sehr auf Leopard (vor allem die Programmoberflächen werden toll), und wenn Interesse besteht, erzähle ich auch noch etwas mehr.

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