La Fonera

Vor einem Monat zirka gab es eine Aktion, die sich das „FON-Versprechen“ nannte (hat übrigens nichts zu tun mit dem „Versprecher“, sondern kommt von der „Versprechung“): Wer seinen WLAN-Anschluss wie tausende andere Mitglieder von FON, Foneros genannt, der Community zur Verfügung stellt bekam den benötigten Router dafür umsonst.
Da ich sowieso einen neuen Router anschaffen wollte, weil das alte Acer-Teil nur die WEP-Verschlüsselung unterstützt, die ja jedes Kind mittlerweile umgehen kann, habe ich nicht lange gezögert und zugeschlagen. Der Clou bei dem Router ist, dass er zwei WLAN-Signale sendet, ein unverschlüsseltes für die Mitsurfer und ein persönliches, das verschlüsselt ist. Heute kam dann endlich das Paket an, darin fand sich auch alles, um den Router an das Netz zu bringen: LAN-Kabel, Netzteil, der Router und eine kurze Anleitung, die beigelegte CD braucht man nicht wirklich zur Installation.

So klein und schon ein Router.
Da noch zwei PCs über Kabel am Netz hängen, konnte ich auf den alten Acer-Router nicht verzichten, also kam der FON-Router direkt an die alte Krücke. Schon fingen die Lämpchen an zu leuchten und mein Notebook zeigte die beiden neuen Signale an; nun noch kurz den Router auf der FON-Page registiert und damit war die Einrichtung dann eigentlich schon geschafft. – In meinem Fall aber auch wirklich nur eigentlich. Denn sobald ein PC über die Kabelverbindung zum alten Router ins Internet ging, war das Netz des FON-Routers verschwunden, andersrum genauso. Lösung des Problems: Der La Fonera im Optionsmenü eine statische IP zuweisen, denn scheinbar haben sich die beiden DHCP-Server bekriegt.
Ansonsten aber wirklich eine kinderleichte Installation, die sich anhand des bebilderten Handbuches auch für Laien einfach darstellt. Für alle, die gerne teilen oder viel unterwegs sind und auf kostenloses WLAN nicht verzichten wollen, ist FON eine prima Sache. Wer zentral wohnt und mit seinem Internetanschluss ein wenig Geld verdienen will, sollte sich das Ganze auch mal ansehen. – Die La Fonera gibt es zur Zeit übrigens wieder bei Looopy.
Weitere Infos in der CyberBloc-Teststrecke Viva La Fonera.








