Kickstarter: Geld sammeln für Projekte
Crowd-Funding umgesetzt
Es gibt viele geniale Ideen auf der Welt, aber selten haben diese Ideen die Möglichkeit das Licht derselbigen zu erblicken – der grandiose Einfall kann nicht umgesetzt werden, weil schlicht zahlungskräftige Unterstützer fehlen. Mit Kickstarter.com ist das ein bisschen anders. Neue Ideen führen zu Innovationen, die bei Kickstarter mittels „Crowd Funding“ zum Leben erweckt werden. Bei diesem Angebot kann ein Mensch der genau diese Idee toll findet als Investor, als Risikokapitalgeber auftreten und mit einer (meist) frei zu bestimmenden Summe dem Projekt unter die Arme greifen.
Und da das ganze im Internet stattfindet, ist das Crowd Funding ein globales Micro-Finanzierungsgeschäft – gemeinsam mit vielen anderen kann man auch große Sachen bewältigen, die man als Einzelperson nicht alleine umsetzen hätte können. Gleichzeitig treten diese Menschen auch als Qualitätssicherer auf – nur weil sie selber von der Idee auch überzeugt sind, haben sie Geld gegeben.
Natürlich möchte auch jeder Investor für sein Geld etwas bekommen, das Risiko des Scheiterns minimieren. Bei vielen Kickstarterprojekten kann man die realisierte Idee käuflich erwerben – der gewählte Einsatz bestimmt was und wie viel man bekommt. Projektideen auf Kickstarter sind meist sehr professionell vermarktet und man bekommt relativ rasch einen Eindruck von der Idee selber, die einmal in ein Produkt münden soll.
Der Ideengeber gibt auf Kickstarter ein Finanzierungsziel und ein Enddatum und bezahlen kann man mittels Amazon. Ich habe jetzt das erste Mal selber eine Investition bei Kickstarter getätigt und bin mal gespannt was aus meinem Projekt wird – schauen wir mal.
Aber unabhängig von der Investition finde ich die Idee und die Seite sehr gut – und der Erfolg spricht auch Bände, im April wurden binnen zwei Jahren über 53 Millionen Dollar für Ideen gesammelt. Bleibt die Frage, wann es ein europäisches Pendant dazu geben wird.








