Tablet-Convertibles für Schüler?
Eine gute Idee und ihre derzeitigen Grenzen…
Eine neue Generation der PCs fällt langsam in die Regale der Händler ein. Notebooks, welche die Bedienungs-Vorzüge eines iPhones besitzen (sollten), jedoch zu gleich als normaler Laptop genutzt werden können. Während solche Geräte bisher nur für den industriellen Gebrauch bestimmt waren, hat jetzt HP als erster großer Hersteller einen Tablet-PC mit einem Multitouch-Display für den Endverbraucher auf dem Markt gebracht. Schon große Köpfe der Software-Branche wie Bill Gates sagten (Netzwelt), dass Tablets nun mehr und mehr in die Heime der Verbraucher einziehen werden.
Vor allem im Bildungssektor sollen die PCs laut Gates den Unterricht revolutionieren. So sollen in Zukunft keine Hefte oder Bücher mehr gebraucht werden, sondern alle Unterrichtsmaterialien über ein drahtloses Netzwerk verschickt oder aus dem Internet heruntergeladen werden.
Leider gibt es noch ein riesiges Problem für diese Technologie im Schulgebrauch: die Kosten! Auf Privatschulen heute schon kein Problem, aber auf öffentlichen Schulen fehlt das Geld jedem Schüler ein solches Gerät – dessen Anschaffungspreis ab 699 Euro liegt – vermachen zu können. Aus diesem Grund ist es laut einigen Personen sogar verboten, als Schüler seine Mitschriften auf einem PC zu erledigen. Jedoch nicht wegen der fehlenden Überwachung/der höheren Ablenkungswahrscheinlichkeit, sondern aus Gleichberechtigungsgründen. Für mich eine schwache Erklärung, da es im Schulsystem keine Gleichberechtigung gibt. Wer das Geld hat, geht auf eine Privatschule mit deutlich besseren Bedingungen und höher qualifizierten Lehrern. So lässt sich zusammenfassend sagen, dass es wohl noch ein paar Jahre oder Jahrzehnte dauern kann bis Notebooks oder sogar Tablet-Convertibles vollständig in die Klassenzimmer einziehen werden. Ich persönlich sehe dies sehr zwiespältig.








