iPad: Liefersituation entspannt sich
Normalisierung des Marktes
Vor wenigen Stunden verkündeten wir es in unserem Facebook-Channel, (fast) sämtliche iPads sind bei Cyberport ab sofort ab Lager lieferbar. Einzige Ausnahme derzeit, das 3G-Modell mit 16 GB. Doch auch dieses wird kurzfristig wieder eintreffen und uns somit eine positive Verfügbarkeit verschaffen. Es scheint, nach über drei Monaten hoher Nachfrage und nicht befriedigter Kaufwünsche, kehrt nun die erhoffte Normalisierung des Marktes ein, denn nicht nur wir verkünden die Entspannung der Liefersituation.
Auch Apple informiert momentan im eigenen Online-Store über eine sofortige Verfügbarkeit mit den Worten: „Versandfertig in — 24 Std.“ Ebenso offerieren eine Vielzahl unserer Wettbewerber lieferbare iPads. Vor Wochen noch undenkbar, vergreift sich der eine oder andere auch schon am Preis und bietet Apples Wunderflunder leicht unterhalb der UVP an. Steht nun unmittelbar die Stagnation des Abverkaufs bevor, so dass dieser mit günstigeren Preisen angeheizt werden müsste? Mitnichten, vielmehr scheint es Apple nun gelungen zu sein, eine hinreichend große Stückzahl zu produzieren – dem Abverkauf tut dies jedoch noch keinen Abbruch, so unsere derzeitigen Erfahrungen.
Auf lange Sicht indes, bedeutet die derzeit eintretende Normalisierung des iPad-Verkaufs tatsächlich das Heraufbeschwören zukünftiger Preiskämpfe. Nicht anders geschehen schon vor Jahren im Bereich des iPods. Konnten klassische Händler wie wir vom iPod vor allem in den Anfangsjahren profitieren, ist besagte Produktsparte von Apple heutzutage eindeutig überdistribuiert. Warum sollte dem iPad nicht das gleiche Schicksal ereilen? Nun, im Moment kontrolliert Apple noch halbwegs die Verkaufskanäle. Offiziell vertreiben nur ausgesuchte Media-Märkte, Apple-Händler und Apple selbst das iPad. Unter der Hand jedoch finden über genannte Kanäle die iPads ihren Weg auch zu anderen Händlern, die mit Apple bisher eigentlich nichts am Hut hatten. Einzige prominente Ausnahme bisher: Amazon! Beim weltgrößten Onlinehändler finden sich nur überteuerte Angebote einzelner Partner-Shops. Man spart sich den informellen Weg des Kaufes über bestehende Apple-Händler und hofft auf einen freigegeben Direktkauf, auch wohl aufgrund der Tatsache, dass die bisher zu erwartenden Mengen für Amazon weltweit nur dem Tropfen auf dem sprichwörtlichen heißen Stein entsprechen würden.








