iPad: Filmischer Rundgang durch (bisher unbekannte) 3rd-Party-Apps
Wer interessiert sich schon für Hardware-Features?
Sicherlich, der ewige Hype um Apples neueste Schöpfung grenzt auch bei langjährigen „Fanboys“ wie unsereins an den Bereich des allgemein Verträglichen. Unbeachtet der bestehenden Flame-Wars kann man indes festhalten, dass auch das iPad wie schon seine „kleinen“ Vorgänger iPhone und iPod touch nicht von einer ausschweifenden Hardware-Ausstattung zehrt, sondern das Hauptaugenmerk erneut auf den zahlreichen Apps liegt. Dies war, ist und wird aller Wahrscheinlichkeit nach der kleine Unterschied Apples zur Konkurrenz sein. Das Produkt allein mag keinen Blumentopf gewinnen, das Ecosystem allerdings schafft den notwendigen Mehrwert. Seit Samstag sind nun auch die Tore für entsprechende 3rd-Party-Apps geöffnet – ich nutze die Gelegenheit und warf einen Blick in die aktuellen Bestseller-Listen, abseits der bisher propagierten Lösungen.
In diesem Zusammenhang möchte ich auch zugleich einen Punkt innerhalb der Produktpräsentation des App-Stores kritisieren. Auch heutzutage noch, gestattet Apple es ausschließlich Screenshots zur Untermalung der Programme darzustellen, etwaige Filme zur Veranschaulichung sucht man vergebens bzw. letztendlich auf YouTube. Es war mir eine Freude, für unsere Leser diese Arbeit zu übernehmen. Nun jedoch zu einer handvoll Apps.
Sketchbook Pro von Autodesk, 7,99 Dollar (US App-Store-Link)
Wie der Name schon vermuten lässt, ein vollwertiges Grafik- zw. Malprogramm für Apples iPad. Übrigens existiert mit Ideas von Adobe auch eine kostenfreie Alternative, von der ich allerdings noch kein Video ausmachen konnte.
Star Walk for iPad von Vito Technology Inc., 4,99 Dollar (US App-Store-Link)
Das Planetarium fürs iPad, inkl. Interaktion mit dem Umfeld dank Kompass-Funktion.
X-Plane für iPad von Laminar Research, 9,99 Dollar (US App-Store-Link)
Der Weltbekannte Flugsimulator nun auch auf dem iPad. Ich bin ehrlich, sieht verdammt gut aus!
Desktop Connect von Antecea Inc., 11,99 Dollar (US App-Store-Link)
Windows und Mac OS X auf dem iPad? Nun ja, mit einer Remote-Software wie Desktop Connect kein Problem.
Twitterrific for iPad von The Iconfactory, kostenlos (US App-Store-Link)
Auch kostenfreie Apps gibt es natürlich für das iPad, wie der nun auch für das Tablet vorliegende Twitter-Client.
Insgesamt stellt man fest, dass die Preise für iPad-Apps teilweise ein ganzes Stück über ihren iPhone-Pendants liegen – verständlich, bedenkt man die oftmals mit gewachsenen Funktionen. Schon die allein vorliegenden Apps versprechen eindeutig Lust auf mehr – Erfolg für Apple wiederholt vorprogrammiert, möchte man meinen.








