HP stellt 7-Zoll-Tablet Slate 7 vor

von Daniel Barantke

· 1 min Lesezeit

Es ist schon einige Zeit ins Land gegangen, seit HP mit seinem eigenen WebOS den Tablet-Markt erobern wollte und dabei kläglich scheiterte. Erst als man das Projekt aufgab und das System allen Usern frei zur Verfügung stellte, fand es überhaupt Anklang.

Nun präsentiert HP mit dem Slate 7 sein erstes Tablet mit Android als Betriebssystem und möchte damit, wie so viele andere Hersteller, vor allem Einsteiger ansprechen. Doch lohnt es sich jetzt noch in einen Markt einzusteigen, der eigentlich schon eine große Auswahl an günstigen Tablets bietet?

Also: Was macht das HP Slate 7 zu etwas Besonderem?

Slate 7
Slate 7
Slate 7
Slate 7

Äußerlich sieht das Slate 7 genauso aus wie nahezu jedes andere vergleichbare Modell im 7-Zoll-Format. Das Display löst mit niedrigen 1.024 x 800 Pixeln auf. Ein ARM-basierter Cortex-A9-Dual-Core-Prozessor mit 1,6 GHz und 1 GB Arbeitsspeicher soll für ausreichend Rechenleistung sorgen.

Ein 8 GB großer Flash-Speicher, der durch eine microSD-Karte erweitert werden kann, ist ebenfalls Standard in diesem Preissegment und hebt das Slate 7 nicht positiv ab. Eine Version mit UMTS gibt es erst gar nicht, lediglich WLAN steht zur Verfügung, was mobile Nutzer abschrecken dürfte.

Für eine ordentliche Bedienbarkeit sorgt Android 4.1.1 (Jelly Bean). Für Spieler dürfte dies mangels CPU und Grafikleistung dennoch nicht reichen. Das eine oder andere Spiel ist aber sicherlich möglich.

Einzig das Gehäuse wirkt dank gummierten Metalls etwas hochwertiger. Ob das den Preis von 150 Euro rechtfertigt, kann man anzweifeln. Das Slate 7 ist wie jedes andere Gerät in dieser Preisklasse ausgestattet ist und hebt sich nicht eindrucksvoll heraus.

Bereits für 120 Euro ist seit einiger Zeit das Iconia B1 von Acer im Handel, das fast identisch ausgestattet ist. Für knapp 200 Euro bekommt man schon das beliebte Nexus 7, das als Klassenprimus gelten kann.

Umso erstaunlicher, dass HP mit dem Slate 7 erst im April ein Gerät in den Handel bringt, das bereits jetzt keinen Anreiz bietet. Hoffen wir, dass HP mit diesem Versuch nicht genauso scheitern wird wie mit WebOS!

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